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Die Realität kann nicht schöngeredet werden und ich werde es schon gar nicht probieren. Die Langnau Tigers ziehen schlussendlich verdientermassen in den Halbfinal ein. Eine Best-of-Five Serie zu gewinnen hat in den wenigsten Fällen etwas mit Glück oder Pech zu tun. Das letzte Spiel in der Demut gewannen die Berner mit 7 zu 3 Toren und somit die Serie mit 3 zu 1 Siegen.

 

Die Meisterschaft 2015/16 ist für die Junioren U21A von WaSa zu Ende. Im Moment sind noch die Anzeigetafel und die darauf leuchtenden Zahlen nach dem letzten Spiel präsent. Eindeutig, kein Raum für Spekulationen offenlassend und für jedermann verständlich. Im Laufe einer Saison sammeln sich jedoch viele kleine Zahlen und Statistiken an, welche am Schluss zum Resultat auf der erwähnten Anzeigetafel führen.

 

Am 9. Mai 2015 startete das junge U21-Team mit dem Kick-Off in die Saisonvorbereitung. 288 Tage später, am Sonntag, den 21. Februar 2016, war bekanntlich Schluss. Innerhalb dieser Periode kamen die Mitglieder der U21 zu 169 Zusammenkünfte (Trainings, Spiele, Turniere, etc.), wobei mehrere Trainings/Spiele an einem Tag nur als eine Einheit gewertet worden ist. Das heisst, dass man sich beinahe alle 40 Stunden einmal getroffen hatte. Dies ist natürlich ein rein theoretischer Wert. Man weiss ja, dass es keine Spieler gibt, welche während einer gesamten Saison keine einzige Einheit verpassen. Den letzten Satz hätte ich, so unglaublich es tönt, beinahe streichen müssen. Niklas Hess war bei 166! Zusammenkünften dabei! Wohl bemerkt, es gab keine Sommerferien, Winterferien, Weihnachtsferien oder dergleichen. Es wurde durchgehend trainiert. Wenn sich also die Mannschaft nach theoretischen 40 Stunden wieder traf, war Niklas mit 98-prozentiger Sicherheit ebenfalls anzutreffen. Chapeau! Der Mannschaftsschnitt in dieser Statistik liegt bei 142 Einheiten, was 84.02% entspricht. Gewiss nicht schlecht, bedenkt man, dass in diesem Alter mit LAP, Matura, RS, Verkehrskundeunterricht etc. so einiges los ist. Aber, und hier verweise ich auf die Anzeigetafel im zweiten Abschnitt, wenn man mehr will, muss man in der Regel auch mehr geben.

 

Während den 169 Zusammenkünfte mass man sich insgesamt 43-Mal mit einem Gegner in Form eines Spieles (Meisterschaft, Trainingsspiel, Vorbereitungsturnier etc.). Daraus resultierten 22 Siege, 19 Niederlagen und zwei Unentschieden. Im Schnitt erzielte die U21 dabei 5.2 Tore und erhielt 4.7 Tore. Während der Qualifikation der U21-Meisterschaft konnte man den Schnitt von 5.2 erzielten Toren halten, jedoch musste man mit 5.1 Gegentoren beinahe ein halbes Tor mehr pro Partie dem Gegner zugestehen. Was immer das heissen mag.

 

Auf der Strafbank gewinnt man keine Spiele. Insgesamt 47 Mal nahmen Spieler der U21A von WaSa in 22 Pflichtspielen Platz auf der Strafbank. Das entspricht 2.13 Zweiminutenstrafen pro Spiel. Ob dies nun gut oder schlecht ist und wie der Vergleich mit anderen U21-Teams aussieht, entzieht sich meiner Kenntnis. Ein Unterzahlspiel führt in der Regel zu erhöhtem Energieverbrauch bei den eingesetzten Spielern, Rhythmusunterbruch bei den nichteingesetzten Spielern, manchmal zu einem Gegentor, selten zu einem Shorthander und oft (sofern schadlos überstanden) zu einem «jetzt erst recht» Effekt. Wenn der letztgenannte Effekt eintritt, gewinnt man manchmal Spiele auf der Strafbank!

 

Natürlich führten wir auch eine interne Scorerliste und die dazugehörige Plus-Minus-Bilanz. Details dazu dürfen Sie, geschätzte Leser und Leserinnen, gerne bei den Spielern persönlich abholen. Vor allem die zweitgenannte Statistik könnte stundenlang diskutiert werden. Dabei darf man eines nicht vergessen. Man gewinnt als Team und man verliert als Team (siehe Anzeigetafel)!

 

Abschliessend möchte ich noch etwas Persönliches loswerden. «Verlieren ist scheisse….. und das ist gut so!»

U21A: Part IV vs. Tigers Langnau

Nach der 5 zu 9 Niederlage im Emmental steht die Best-of-Five Serie nun 2:1 für die Tigers. Die St.Galler haben es aber weiterhin selber in der Hand, ein fünftes und entscheidendes Spiel zu erzwingen.

Der Start verlief für die WaSaner wie gewünscht und man konnte sich einen 2 zu 0 Vorsprung erarbeiten. Ein wenig leichtfertig gab man die Führung wieder aus der Hand. Nach 40 gespielten Minuten stand es 4 zu 3 für das Heimteam. Bis zu diesem Zeitpunkt begegneten sich die Teams auf Augenhöhe. Zwei weitere Tore, je eines pro Mannschaften, läutete die für WaSa etwas unglückliche Schlussphase ein. Zwei Eigentore innert kürzester Zeit sowie ein Schuss ins leere Tor verhalfen den Bernern schlussendlich zu ihrem zweiten Sieg.

Facts: In den Halbfinal kommt jenes Team, welches zuerst drei Siege holt…….

U21A: Part III und IV vs. Langnau Tigers

Dank des 5 zu 4 Heimsieges vom vergangenen Sonntag kommt es am Wochenende für die U21 Junioren von WaSa erneut zu einer Doppelrunde. Am Samstag tritt man um 1800 Uhr in der Espace Arena gegen die Tigers an. Tags darauf, um 1600 Uhr, wird die vierte Begegnung der Serie in der heimischen Demut angepfiffen.

 Für eines der beiden Teams wird am Sonntag der Sieg zur Pflicht, möchte man die Saison nicht frühzeitig beenden. Die jungen Ostschweizer werden alles daran setzen, auch nach dem Wochenende noch in den Meisterschaftsbetrieb involviert zu sein. Bei ihrem Unterfangen, dem Favorit ein Bein zu stellen, hoffen sie auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung der Zuschauer.

U21A: Runde 1 an Langnau

Im ersten Spiel der Playoff-Serie gewannen die Langnauer verdient mit 7 zu 3 Toren.

Die St.Galler zeigten keinen schlechten Match, jedoch fehlt noch die letzte Überzeugung in den Aktionen, welche in solchen Spielen gefordert ist.

Heute, um 1600 Uhr, bietet sich den Ostschweizern in der heimischen Sporthalle Demut bereits die Chance zur Revanche.

 

U21A: WaSa misst sich mit den Tigers

Am Samstag startet der älteste Nachwuchs von WaSa in die Best of Five Viertelfinalserie gegen die Unihockey Tigers aus Langnau. Tags darauf wird, um 1600 Uhr, bereits die zweite Partie dieser beiden Teams in der Demut angepfiffen.

 

Während sich die Ostschweizer die definitive Playoff-Qualifikation erst in der abschliessenden Doppelrunde sicherten, schlossen die Berner die erste Phase der Meisterschaft auf dem zweiten Tabellenrang ab. Mit Simon Steiner, Martin Mosimann und Micha Strohl stehen drei Spieler im Kader, welche im vergangenen Frühling die Schweden im Halbfinale der U19-WM sensationell aus dem Titelkampf warfen und sich so am Ende der Weltmeisterschaft die Silbermedaille umhängen lassen konnten.

In dieser Saison mussten sich die St.Galler zwei Mal von den Emmentalern geschlagen geben. Sechs der Insgesamt zehn Gegentreffer erhielt man in den ersten 20 Spielminuten. Insbesondere an die harte Gangart der Langnauer konnte man sich jeweils erst nach etwa der Hälfte des Spiels gewöhnen.

In den 18 gespielten Partien erhielten die beiden Mannschaften exakt gleich viele Gegentore. Mit Wiler, GC und Köniz weisen diesbezüglich nur gerade drei Teams eine bessere Bilanz vor.

Die jungen WaSaner sind sich der Schwere ihrer Aufgabe bewusst, jedoch gewillt, dem Favoriten alles abzuverlangen und sogar eine Überraschung zu schaffen. Das Team freut sich über zahlreiche und lautstarke Unterstützung.

Im letzten Auswärtsspiel der diesjährigen Qualifikation reiste die U21 von WaSa nach Uster, um sich die letzten benötigten Punkte für den definitiven Playoffs-Einzug zu holen. Dies gelang nach einer lange ausgeglichenen Partie durch einen 6:4 Sieg. Durch die drei Punkte gelang dann gar das Vorstossen auf den siebten Platz, was ein Duell mit Wiler-Ersigen in der ersten Runde der Playoffs verhindert.

Das Spiel begann mit einer 2-Minutenstrafe gegen die Hausherren, welche Michael Schiess in der 4ten Spielminute zu nutzen wusste und die frühe Führung erzielte. Die Freude sollte aber nicht lange währen, rissen doch die Zürcher durch einen Doppelschlag in der 7ten und 8ten Minute das Momentum wieder auf ihre Seite. Durch Tore von Jan Keller, Nicolas Jordan und erneut Keller im weiteren Verlauf des ersten Drittels, gingen die Wasaner dann aber doch mit einer verdienten 4:2 Führung in die erste Pause.

Das zweite Drittel verlief dann lange torlos. Zahlreiche Chancen auf beiden Seiten konnten nicht genutzt werden, was sich für die Wasaner aber noch rächen sollte. So verwunderte es den auch nicht, dass der 4:2 Vorsprung nicht ins letzte Drittel gerettet werden konnte. Kurz vor der Pause erzielten die Zürcher den Anschlusstreffer, was Spannung für das letzte Drittel versprach.

Im letzten Drittel mussten die Wasaner dann nochmals um den Sieg bangen, fiel doch der Ausgleich in der 50sten Minute.  Julian Alder gelang aber kurz darauf die erneute Führung durch ein Freistosstor. Diese Führung war aber teuer erkauft, führte das Jubeln über den Treffer in Richtung der Zürcher Bank doch zu einer 2+10-Minutenstrafe gegen den Torschützen. Die Unterzahl konnte aber unbeschadet überstanden werden und so nahm Uster den Torwart in den Schlussminuten heraus, um doch noch den Ausgleich zu erzielen. Dies wusste Nicolas Jordan zu nutzen und traf ins leere Tor zum 6:4 Endstand.

Bericht: Luciano Rusconi