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Sechs-Punkte-Spiel gegen die Jets

Der UHC Waldkirch-St.Gallen tritt in der Nationalliga A Meisterschaft Morgen Mittwoch, 13. November (20 Uhr, Sporthalle Ruebisbach, Kloten) gegen die Kloten-Bülach Jets an. Partien zwischen Zürchern und St.Gallern sind immer brisant und WaSa Coach Rhyner kennt den Gegner bestens, stand er doch in den vergangenen zwei Jahren an dessen Bande.

Die Kloten-Bülach Jets haben sich gegenüber der vergangenen Saison verstärkt und waren in der bisherigen Spielzeit einige male knapp an einem Punktgewinn dran. Die Jets sind nicht so schlecht, wie es derzeit der Tabellenplatz aussehen lässt.

Die Kloten-Bülach Jets stehen mit vier Zählern am Tabellenende, konnten jedoch im vergangenen Spiel einen Punkt beim UHC Grünenmatt-Sumiswald ergattern.  Bis zur 46. Minute führten die Zürcher noch mit 5:3, ehe in der Overtime der plötzliche Tod eintrat.

Coach Daniel Meiers Umstellungen im Forum Sumiswald zeigten die gewünschte Wirkung. Brandenberger wurde in der dritten Linie als Center eingesetzt und der Finne Miilunpalo agiert im zweiten Block am Flügel und beide erzielten dabei zwei Treffer. Gegenüber der Pleite gegen Malans zeigt die Tendenz der Zürcher klar nach oben.

Das Team aus dem Bezirk Bülach hat drei gute Ausländer und mit Rückkehrer Reusser eine neue zusätzliche Waffe. Sie spielen ein aggressives Defensivsystem und stören den Gegner jeweils schon früh im Spielaufbau.
Die St.Galler hatten in den letzten Jahren stets enge Duelle mit den Jets. WaSa-Coach Sascha Rhyner erwartet denn auch einen harten Fight, bei dem seine Schützlinge zu 100 Prozent bereit sein müssen, um etwas mitnehmen zu können.
Die 1:7 Heimschlappe gegen die Tigers zeigte genau wo es bei den Wasanern hackt. Die Offensive ist zu harmlos und wenn sich Chancen ergeben werden diese nicht konsequent genutzt. Die St.Galler müssen in Zukunft ohne Fredrik Åhlberg auskommen, der Schwede verliess den Club per sofort.
Ob die sportliche Führung in der kommenden Transferperiode ausschau nach einem neuen ausländischen Spieler hält, wird sich zeigen.
Heimspiel für den UHC WaSa

Am nächsten Sonntag, 10. November (18 Uhr, Sporthalle Tal der Demut, St.Gallen) geht es für den UHC Waldkirch-St.Gallen (WaSa) nach dem Meisterschaftsunterbruch mit einem Heimspiel gegen die Unihockey Tigers Langnau weiter. Die Emmentaler sind erster Verfolger von Spitzenreiter SV Wiler-Ersigen in der NLA.

Das Team aus dem Kanton Bern startete zunächst schlecht in die Meisterschaft. Nach einer 8:9 Niederlage im Sudden Death gegen Chur Unihockey folgte eine 6:8 Pleite beim UHC Grünenmatt-Sumiswald. Seither sind die Tigers allerdings ungeschlagen und reihten Sieg an Sieg.

Mit 15 Zähler aus sieben Begegnungen liegen die Tigers vier Punkte hinter Ligakrösus SV Wiler-Ersigen zurück. Dabei resultierten vier Siege nach 60 Minuten und einer nach Verlängerung. Zwei Niederlagen (eine in der Overtime) runden das Profil der Langnauer ab.

Die Unihockey Tigers aus Langnau haben sehr gute offensive Qualitäten, und mit Trainer Markus Schneider hat das Team auch eine gute Konstanz erreicht. Mit dem 21-jährigen Manuel Engel steht derzeit der Shootingstar schlechthin im Kader. Der Stürmer hat eine Bilanz von acht Tore und fünf Assists.

Auch Marc-Oliver Gerber zeichnet sich als regelmässiger Scorer aus. Der 1.87 Meter grosse Angreifer steht mit zehn Treffern und sechs Assists auf Platz vier der NLA-Scorerliste und erhielt bereits ein Nationalmannschaftsaufgebot der A Nati. Der Schwede Christian Kjellman kommt ebenfalls auf 16 Scorerpunkte (6/10).

WaSa musste sich im letzten Spiel vor der Nai-Pause in Chur mit 3:10 geschlagen geben. Nach einem zwischenzeitlichen 3:3 brachten die St.Galler im Schlussdrittel nicht mehr viel zustande und kassierten in 18 Minuten gleich sieben Gegentreffer.

Für das Spiel im Riethüsli stehen WaSa-Trainer Sascha Rhyner sämtliche Kaderspieler zur Verfügung.

Zwei Siege für die Juniorinnen B

Die zweite Runde fand in Schwanden statt, wo wir auf den UHC Domat-Ems und den UHC Sarganserland trafen.

Den Anfang des Spiels verschliefen wir und deshalb stand es nach kurzer Zeit schon 2:0 für Domat-Ems. Dies konnten wir aufholen und deshalb gingen wir zur Halbzeitpause mit einem Stand von 2:2 vom Feld. Trotz nicht immer fairen Körpereinsätzen der Gegner gewannen wir mit 5:2 das Spiel.

Nach einer gemütlichen Mittagspause starteten wir gestärkt ins zweite Spiel gegen Sarganserland. Auch dieses Mal vermasselten wir den Anfang. Wir bekamen ein 2:0. Nach dem kurzdauernden Rückstand bauten wir uns wieder auf und führten zur Halbzeitpause 4:2. In der zweiten Halbzeit konnten wir, dank einem kaltblütig verwandelten Penalty von Tanja und zwei weiteren Toren die Führung ausbauen und einen 7:2 Sieg mit nach Hause nehmen.

Léonie Nef & Muriel Zöllig

WaSa gastiert beim starken Chur Unihockey

Am kommenden Donnerstag, 24. Oktober (20 Uhr, Gewerbliche Berufsschule Chur) muss der UHC Waldkirch-St.Gallen beim Bündner Vertreter Chur Unihockey antreten.

Chur Unihockey ist eine sehr spielstarke Mannschaft und gehört mit vier Siegen in Folge (inklusive Cup) zu den Topteams in der Schweiz. Die Steinböcke haben mit Thomas Berger den erfolgreichsten Trainer in der Schweiz an der Bande, der den talentierten Bündnern Beine macht.

Mit Patrick Kellenberger haben die Churer einen sehr routinierten Goalie und in der Verteidigung besitzen sie eine gute Mischung aus Erfahrung und jungen Talenten. Auch in der Offensive sind sie gut aufgestellt. Derzeit stellen die Churer mit Renato Schneider (Verteidiger), Lukas Thierstein (Center), Sandro Cavelti und Paolo Riedi (Stürmer) vier Nationalspieler.

Nach drei Siegen in Serie ist der UHC Waldkirch-St.Gallen auf Kurs. Doch im Spiel gegen Chur ist WaSa nur Aussenseiter. Verstecken muss sich der UHC Waldkirch-St.Gallen aber nicht und mit einer guten Defensive könnte einiges möglich sein. Für Coach Sascha Rhyner ist die Begegnung ein echter Prüfstein.

In der Tabelle liegen die Churer mit elf Punkten aus sechs Begegnungen derzeit auf Platz vier. WaSa ist mit drei Zählern weniger auf Platz acht klassiert. Mit 16 Punkten (8 Tore /8 Assists) ist Paolo Riedi der beste Scorer im Team von Berger. Er belegt hinter Isaac Rosén (Wiler-Ersigen, 11/5) den zweiten Rang. Dritter ist Christian Kjellman (Tigers Langnau, 6/10).

Bei den St.Gallern führt der Schwede Fredrik Åhlberg die Liste mit je vier Toren und Assists an. Gefolgt von Marcus Gullstrand (5/2) sowie Roman Mittelholzer (4/3) und Chris Eschbach (1/6).

Hart erkämpfter Sieg in Uster

Der UHC Waldkirch-St. Gallen gewann das Sechs-Punkte-Spiel in Uster dank einem überzeugenden Mitteldrittel 5:2 und holte den dritten Sieg in Folge, was die Ostschweizer zuletzt vor fünf Jahren schafften.

Im ersten Drittel hatte Uster die Verteile im Unihockey-Schach auf seiner Seite. Zehn Paraden notierten die Statistiker für Dominic Jud, der seinen Kasten indes rein und damit WaSa im Spiel hielt. Das zweite Drittel brachte die ersten Tore und erneut war wie schon am letzten Sonntag gegen Köniz Thomas Mittelholzer der erste Torschütze.

Zum Verteidiger umfunktioniert drosch er den Ball nach einem Rückpass von Andrin Zellweger unhaltbar in die Maschen. Die Ostschweizer spielten nun engagierter und übernahmen das Spieldiktat, ohne die die geordnete Defensive zu vernachlässigen. Claudio Mutter erhöhte nach Spielhälfte und wunderbarer Vorarbeit von Luzi Weber das Skore. Schliesslich düpierte – in Überzahl – Topskorer Fredrik Åhlberg den Gegner mit einem Zorro-Tor.

Die WaSaner erwischten auch den besseren Start in den Schlussabschnitt. Mit dem 4:0 durch Roman Mittelholzer gelang der psychologische wichtige Treffer gegen das sich aufbäumende Uster. Die Zürcher Oberländer nutzten zwar einen Fehler in der Hintermannschaft WaSas zum ersten Tor, doch hatte erneut die zweite Linie mit Zellweger und Eschbach die passende Antwort parat.

Zellweger schloss einen Konter zum 5:1 ab. Der zweite Gegentreffer war letztlich nur Makulatur, da sich die Ostschweizer auch in der Schlussphase erfolgreich und in Unterzahl gegen weitere Gegentreffer stemmten.

UHC Uster – UHC Waldkirch-St. Gallen 2:5 (0:0, 0:3, 2:2)

Buchholz. – 202 Zuschauer. – SR Bebie/Stäheli.

Tore: 22. Thomas Mittelholzer (Andrin Zellweger) 0:1. 30. Mutter (Weber) 0:2. 36. Åhlberg (Gullstrand/Ausschluss Silvan Bolliger) 0:3. 42. Roman Mittelholzer (Eschbach) 0:4. 51. Silvan Bolliger (Bartenstein) 1:4. 55. Andrin Zellweger (Eschbach) 1:5. 57. Suter (Kontiainen) 2:5.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Uster, 3mal 2 Minuten gegen WaSa.

Mit viel Selbstvertrauen nach Uster

Mit zwei Siegen im Gepäck reist der UHC Waldkirch-St.Gallen (WaSa) zum nächsten Gegner in den Kanton Zürich. Mit dem UHC Uster (Samstag, 19. Oktober, 20.30 Uhr, Buchholz, Uster) treffen die St.Galler auf ein Team, welches überraschend gut in die Saison gestartet ist.

Mit 4:1 führten die Ustermer am vergangenen Samstagabend nach zwei gespielten Dritteln gegen den Favoriten SV Wiler-Ersigen, ehe sie im letzten Abschnitt noch vier Gegentreffer hinnehmen mussten und knapp verloren. Am Sonntag folgte dann ein 4:2 Sieg beim UHC Grünenmatt Sumiswald. Mit nur 18 Gegentoren ist die Ustermer Defensive.

Auch gegen den HC Rychenberg Winterthur setzte sich das Team mit dem lettischen Cheftrainer Andris Pilups erstaunlich klar mit 6:2 durch. Und mit dem finnischen Stürmer Henri Mäenpää bewies die sportliche Führung der Zürcher ein glückliches Händchen, denn mit acht Toren ist der 25-Jährige bisher der erfolgreichste Scorer seiner Mannschaft.

Uster war zu Beginn der Saison sicherlich unterschätzt worden, aber mit ihren Leistungen gegen Köniz, Rychenberg oder Grünenmatt haben die Zürcher Oberländer ihre Qualitäten gezeigt.

Sie stellen eine ausgezeichnete Defensive (derzeit die Beste in der Liga), sind sehr konterstark und verfügen, das darf man nicht vergessen, über ausgezeichnete Einzelspieler wie Florian Bolliger. Dazu haben sie zwei starke Ausländer, die auch Routine ins Team bringen.

Für WaSa verliefen die letzten beiden Begegnungen sehr erfreulich, beim HCR gewann die Rhyner-Truppe nach einem 1:3 Rückstand noch mit 4:3. Und auch im Heimspiel gegen Vizemeister Floorball Köniz konnten die Wasaner reüssieren. Nach einer zwischenzeitlichen 4:0 Führung  drohte die Partie zu kippen und die Berner konnten gar ausgleichen, doch in der Verlängerung gelang Roman Mittelholzer in einem perfekt vorgetragenen Konter der vielumjubelte Siegestreffer.

“Aus dem Wochenende haben wir sicherlich Selbstvertrauen mitnehmen können”, erklärt Rhyner. Zuerst hat WaSa ein Spiel nach einem Rückstand gewonnen und eine weiteres gegen einen favorisierten Gegner. Am Samstag wird es aber wieder eine ganz andere Begegnung und auch ein neues Spiel geben. Da zählt das vergangene Wochenende nichts mehr.

Überraschung gegen Köniz

Nach 188 Sekunden in der Verlängerung war der Jubel in der Halle Tal der Demut überbordend. Roman Mittelholzer schoss für den UHC Waldkirch-St. Gallen den Siegtreffer gegen das favorisierte Floorball Köniz und sorgte für den zweiten Sieg innert 24 Stunden.

Bis zur zweiten Drittelspause sah es aus, als würde WaSa gar der ganz grosse Coup gelingen und Köniz müsste mit leeren Händen wieder zurück nach Bern fahren. 4:0 führten die Hausherren nach 32 Minuten und Toren von Thomas Mittelholzer, Fredrik Åhlberg und Marcus Gullstrand (2). Das Bollwerk hielt indes nicht ganz bis zum Ende.

Kurz vor der zweiten Pause entwischte Manuel Maurer nach einer Freischlag-Variante aus der eigenen Ecke und tauchte alleine vor Dominic Jud auf. Der Jungnationalspieler schob den Ball gekonnt unter dem starken WaSa-Keeper durch und brachte so die Hoffnung auf Zählbares in seine Reihen zurück.

Im Schlussabschnitt orchestrierte vor allem Emanuel Antener die Aufholjagd der Gäste. Dreimal servierte der Topskorer der letzten Saison, der trotz Kopfschmerzen und Fussverletzung spielte, mit einem Querpass einen Teamkollegen David Müller und zweimal Jvan Streit verwerteten zum 4:4. Nach einem Timeout kehrte wieder etwas mehr Ordnung in die WaSa-Defensive, die den Angriffswellen der Könizer nun wieder besser standhielt und sich in die Verlängerung rettete.

In dieser hatte das Heimteam mit seinen schnellen Kontern die besseren Gelegenheiten. Und eine solche nutzte die Linie um Andrin Zellweger, Chris Eschbach und Roman Mittelholzer zum viel bejubelten Siegtreffer.

Waldkirch-St. Gallen – Floorball Köniz 5:4 n.V. (1:0, 3:1, 0:3, 1:0)

Sporthalle Tal der Demut, St. Gallen. 355 Zuschauer. SR Juul/Kronow.
Tore: 19. Thomas Mittelholzer (Weber) 1:0. 21. Åhlberg 2:0 (Penalty). 27. Gullstrand (Göldi) 3:0. 32. Gullstrand (Åhlberg) 4:0. 38. Maurer (Berweger) 4:1. 41. Müller (Antener) 4:2. 43. Streit (Antener) 4:3. 51. Streit (Antener) 4:4. 64. Roman Mittelholzer (Eschbach) 5:4.
Strafen: keine Strafen gegen Waldkirch-St. Gallen. 1mal 2 Minuten gegen Floorball Köniz.