About Natalie Brägger

Trotz einer guten Leistung liegen die Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen im Playoff-Halbfinal gegen Aergera Giffers zurück. Sie verlieren das Startspiel mit 4:2. Den Unterschied macht Giffers‘ Topscorerin Caroline Schürch in den letzten zehn Spielminuten.

An Motivation mangelte es ebenso wenig wie am Kampfgeist. Denn wie sehr die Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen auf einen Sieg in der ersten Playoff-Partie brannten, erkannte man von der ersten Sekunde  an. Es waren noch nicht zwei Minuten gespielt, schon lag das Gastteam mit einem Tor in Front. Natalie Schürpf erwischte Giffers mit einem platzierten Drehschuss. Und als Livia Resegatti in der 35. Minute gar das 0:2 für WaSa erzielen konnte, schien die Überraschung ganz nah. Die Nervosität auf Seiten der favorisierten Fribourgerinnen, die nicht mit diesem Spielstand rechneten, war förmlich zu spüren.

Sieg für das effizientere Team
Am Ende aber fehlte bei WaSa die Abgebrühtheit und vielleicht auch ein wenig die Kraft. Mit 1:2 ging es ins letzte Drittel, und in diesem demonstrierte Giffers eindrücklich seine Stärke, die Effizienz. In der 43. Minute erzielte Christel Köstlinger auf Pass von Caroline Schürch den Ausgleichstreffer. Danach setzte Giffers WaSa stark unter Druck und zwang die Ostschweizerinnen so zu Fehlern. Schliesslich war es Giffers‘ Topscorerin Caroline Schürch, die mit starken Einzelleistungen in der 53. und 56. Minute zum 4:2 erhöhte. Diesen Rückstand konnte WaSa nicht mehr aufholen – zu stark waren die Fribourgerinnen bei Ballbesitz. Damit resultierte trotz guter und kämpferischer Leistung nicht mehr als eine Niederlage.

Heimspiel als Chance zum Ausgleich
„Obwohl wir als Verlierer vom Feld mussten, können wir sehr viel Positives aus diesem Spiel mitnehmen“, resümierte Trainer Markus Riesen nach der Partie. Nun gelte es, den Fokus sofort auf das zweite Spiel zu legen. Die nächste Partie in der Best-of-five-Serie findet nächsten Samstag, 8. März, um 16 Uhr in der Sporthalle Tal der Demut in St.Gallen statt.

Chris Eschbachs Scorerpunkte zahlen sich aus

Am Dienstag wurden im Riverside Glattfelden erstmals die Mobiliar Topscorer (Unihockey) der Qualifikation 2013/2014 geehrt. Chris Eschbach, erfolgreichster Punktesammler von WaSa, durfte einen Check zu Gunsten der vereinseigenen Nachwuchsabteilung in Empfang nehmen. 

Die besten Scorer der jeweiligen NLA-Teams (Damen und Herren) tragen seit der Saison 2013/2014 das Trikot des Mobiliar Topscorers und werden für Ihre Treffsicherheit belohnt. Die Mobiliar, Hauptpartner von swiss unihockey, investiert insgesamt CHF 400‘000 in den Nachwuchs der vier grössten Hallensportarten Unihockey, Handball, Volleyball und Basketball. Die Gesamtsumme wird zu gleichen Teilen auf die vier Sportarten verteilt und an die Vereine der jeweils höchsten Spieklasse ausgeschüttet. Weiterlesen Chris Eschbachs Scorerpunkte zahlen sich aus

Die NLB-Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen kämpfen in den Playoff-Halbfinals gegen Aergera Giffers-Marly in einer Best-of-Five-Serie um den Einzug in den Final. Nun sind die Daten der Playoff-Spiele bekannt.

Spiel 1: Sonntag, 2. März, 17 Uhr, Sporthalle Giffers

Spiel 2: Samstag, 8. März, 16 Uhr, Sporthalle Tal der Demut, St.Gallen

Spiel 3: Sonntag, 9. März, 17 Uhr, Sporthalle Giffers

Spiel 4 (eventuell): Samstag, 15. März, 19 Uhr, Sporthalle Tal der Demut, St.Gallen

Spiel 5 (eventuell): Sonntag, 16. März, 19.30 Uhr, Collège St. Croix, Fribourg

Das Team freut sich auf zahlreiche Unterstützung!

Die Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen haben sich erstmals seit der Modusänderung in der Saison 2011/2012 für die Playoffs der besten vier Teams qualifiziert. Der einzige Wehrmutstropfen: Im letzten Spiel der Qualifikation verloren die St.Gallerinnen gegen Frauenfeld mit 3:4 nach Penaltyschiessen und rutschten damit noch vom dritten auf den vierten Rang.

Es waren zwiespältige Gefühle, die in der ersten Damenmannschaft des UHC Waldkirch-St.Gallen am Sonntagabend nach der 3:4-Niederlage gegen die Red Lions Frauenfeld herrschten. Einerseits freute man sich über die geschaffte Playoff-Qualifikation, andererseits trauerte man der Chance nach, die Qualifikation statt auf dem vierten auf dem dritten Rang zu beenden. Und schliesslich war wohl auch ein bisschen Frust darüber da, dass man es wieder nicht geschafft hatte, den Erzrivalen Frauenfeld zu bezwingen, und dies nach einem fulminanten Start ins Spiel. Denn bereits nach sieben Spielminuten lag WaSa mit zwei Toren in Front: Laila Raschle und Livia Resegatti konnten den Ball im gegnerischen Tor versenken. WaSa startete hoch motiviert ins Spiel und liess dem favorisierten Frauenfeld in den ersten 10 Minuten kaum Ballbesitz. Zwar konnten die Thurgauerinnen in der 14. Minute den Anschlusstreffer erzielen, doch WaSa ging verdientermassen mit einem 1-Tore-Vorsprung in die erste Pause.

Im letzten Drittel abgefangen
Auch im zweiten Drittel konnte Frauenfeld die wirbligen WaSa-Stürmerinnen nicht immer unter Kontrolle halten. Zudem erschwerte WaSa den Thurgauerinnen das Angriffsspiel mit einer sehr kompakten Abwehrleistung. In der 29. Minute war es wiederum Laila Raschle, die den Ball zum 1:3 über die Torlinie schaufelte. Mit diesem Resultat starteten die beiden Mannschaften in den letzten Spielabschnitt. Frauenfeld machte nun mehr Druck und drängte WaSa in die eigene Hälfte zurück. In der 46. Minute sprach der Schiedsrichter eine Strafe gegen WaSa aus – Frauenfeld konnte das darauffolgende Überzahlspiel zum Anschlusstreffer nutzen. Kurz darauf fing WaSa wieder eine Strafe ein und Frauenfeld konnte auch diese Überzahl nutzen – weg war der Vorsprung. In den verbleibenden fünf Minuten bis zum Ende des Spiels fiel kein Tor und auch die Verlängerung blieb – obwohl WaSa über weite Teile mit sechs Feldspielerinnen und ohne Torhüterin spielte – torlos. So musste das Penaltyschiessen über den Sieg entscheiden. In diesem hielten die Nerven der WaSanerinnen nicht stand: Lediglich zwei von fünf Schützinnen trafen, so dass der zweite Punkt an das Heimteam aus Frauenfeld ging.

Playoffs gegen Giffers-Marly
Hätte WaSa das Penaltyschiessen gewonnen, so hätte es den dritten Platz halten können. „Wir haben den dritten Rang nicht hier verschenkt, sondern in den Spielen gegen Basel und Davos“, bilanzierte Trainer Markus Riesen zum Ende des Spiels. Die gute Leistung gegen Frauenfeld gebe Selbstvertrauen für die anstehenden Playoffs. In diesen trifft WaSa auf den Leader Aergera Giffers-Marly. Die genauen Spielzeiten werden demnächst bekannt gegeben.

Die Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen spielen am Sonntag um 17 Uhr im letzten Spiel der Qualifikation auswärts gegen die Red Lions Frauenfeld darum, den dritten Rang zu behaupten. Gelingt dies, treffen die beiden Mannschaften in den Playoff-Halbfinals aufeinander.

Lang konnte der UHC WaSa den dritten Tabellenrang mehr oder weniger unbedrängt behaupten. Bis in den vergangenen drei Spielen die Nerven zu flattern begannen und das Team von Markus Riesen unnötig Punkte abgab. In der letzten Qualifikationsrunde hat WaSa nun aber die Chance, die viertplatzierten Hot Chilis auf Distanz zu halten und sich den dritten Rang aus eigener Kraft zu sichern. Dafür notwendig ist ein Sieg gegen das zweitplatzierte Frauenfeld. Im Derby, das am Sonntag um 17 Uhr in der Kantihalle Frauenfeld ausgetragen wird, liegt darum noch mehr Spannung drin als beim Aufeinandertreffen der beiden Teams sowieso schon vorhanden ist. Dabei ist Frauenfeld zu favorisieren: Die Thurgauerinnen konnten die bisherigen Begegnungen gegen WaSa in dieser Saison für sich entscheiden.  In den vergangenen Spielen überzeugten die Löwinnen allerdings nicht mehr auf der ganzen Linie: Gegen Schlusslicht Zugerland gewannen sie knapp mit 3:2, gegen das auf dem zweitletzten Rang platzierte Davos verloren sie gar in der Verlängerung.

Kann WaSa gewinnen und damit den dritten Rang halten, so steht eine spannende Playoff-Serie (Best-of-5) gegen die Red Lions Frauenfeld an. Rutschen sie auf den vierten Rang ab, so müssen sie gegen Leader Giffers antreten.

Nach nur einer Saison als Trainer der Herren NLA verlässt Sascha Rhyner den UHC Waldkirch-St. Gallen nach Abschluss der laufenden Saison und übernimmt das Damen NLA-Team des UHC Dietlikon. Im Gegensatz dazu haben verschiedene Spieler ihre Verträge verlängert, darunter Captain Ivo Lieberherr.

Der 38jährige Zürcher ist seit Oktober 2012 Damen-U19-Nationaltrainer und übernahm im Mai 2013 die Geschicke der ersten Herrenmannschaft von WaSa. Der in Zürich wohnhafte und erwerbstätige Rhyner nennt vor allem die Distanz nach St. Gallen als einen der Beweggründe, den Einjahresvertrag mit WaSa nicht zu verlängern.

In der aktuellen Spielzeit blieb es Rhyner, wie bereits seinen Vorgängern, verwehrt, sich erstmals in der Vereinsgeschichte unter den besten acht Teams zu platzieren und sich damit für die Playoffs zu qualifizieren. Nach der 5:8-Heimniederlage im zweiten Playout-Spiel gegen den UHC Uster am vergangenen Wochenende steht es in der Best-of-Seven Serie 1 zu 1 Unentschieden. Das nächste Spiel findet am kommenden Sonntag, 23. Februar 2014, in Uster statt.

Bei den Zürcherinnen tritt Rhyner die Nachfolge von Marco Moser an und erhält einen Vertrag über zwei Jahre mit Option auf ein weiteres Jahr. Im aktuellen NLA-Kader figurieren mit Evelyne Ackermann und Rahel Zellweger zwei ehemalige WaSanerinnen. Seit der Saison 1998/1999 spielt Dietlikon in der höchsten Spielklasse und gewann seither fünf Mal den Schweizermeister-Titel, fünf Mal den Schweizer Cup und zweimal den Europacup.

Die Verantwortlichen von WaSa wünschen Sascha Rhyner und seinem Team einen erfolgreichen Abschluss der Playouts, bedanken sich für seine geleisteten Dienste und wünschen ihm sowohl in privater und beruflicher Hinsicht als auch für die sportliche Zukunft alles Gute und viel Befriedigung in der neuen Aufgabe.

Über die Nachfolgeregelung im Betreuerstab des Herren NLA-Teams wird zu gegebener Zeit informiert.

Göldi, Lieberherr und Mutter verlängern
Seit einiger Zeit beschäftigen sich die Verantwortlichen intensiv mit der Saisonplanung 2014 / 2015 und freuen sich, erste Vertragsverlängerungen bekanntzugeben. Mit Fabrice Göldi und dem Herren-U19-Nationalspieler Claudio Mutter verlängern zwei Eigengewächse ihre Verträge um je eine Spielzeit. Ebenfalls sichert sich WaSa um weitere zwei Saisons die Dienste von Ivo Lieberherr, dem amtierenden Captain des Herren NLA-Teams. Im Weiteren werden die auslaufenden Verträge mit Sandro Büchel (2 Saisons), Roman Mittelholzer und Manuel Rüegg (je 1 Saison) verlängert.

Qualifikationssieger Giffers hat den Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen ihre Grenzen aufgezeigt. Die Ostschweizerinnen verlieren zu Hause mit 3:7.

Das Resultat spricht eine klare Sprache:  Das erstplatzierte Aergera Giffers hat gegen das drittplatzierte Waldkirch-St.Gallen klar mit 3:7 gewonnen. Die Fribourgerinnen liessen in keiner Phase des Spiels Zweifel an ihrem Sieg aufkommen. Zwar konnte WaSa gut mithalten und auch immer wieder gefährliche Angriffe lancieren, doch damit sie diese Spielzüge in Tore hätten umwandeln können, wären mehr Fehler auf Seiten der Fribourgerinnen nötig gewesen. Denn Giffers zeigte defensiv eine starke Leistung und war offensiv äusserst effizient. Zwar fiel im ersten Drittel nur ein Tor – Giffers erzielte in der sechsten Minute den Führungstreffer – im Verlaufe des Spiels wuchs der Abstand zwischen den beiden Mannschaften aber kontinuierlich an.

Giffers ohne Fehler
Am ehesten schien ein Aufbäumen WaSa’s noch kurz vor der zweiten Drittelspause möglich. Daniela Meier konnte auf Pass von Jacqueline Tanner das 2:4 erzielen – Giffers schien für kurze Zeit von der Rolle und wohl froh, dass kurze Zeit später die Pausensirene ertönte. Im letzten Spielabschnitt war WaSa dann gezwungen, etwas mehr Risiken einzugehen. Giffers war allerdings zu abgeklärt, um sich dadurch aus dem Konzept bringen zu lassen. Im Gegenteil: Die Leaderinnen nutzten Fehler auf Seiten des Heimteams konsequent aus und konnten so bis zum 48. Minute entscheidend mit 2:6 davonziehen. Lara Eschbach gelang danach zwar noch ein Treffer für WaSa, Giffers stellte den 4-Tore Vorsprung aber wieder her. So hiess das klare Endresultat 3:7.

Kampf bis zur letzten Qualifikationsrunde
Mit diesem Resultat bleibt die Meisterschaft der NLB-Damen bis zur letzten Qualifikationsrunde spannend, denn WaSa liegt zwar auf Rang 3, hat sich aber den Playoff-Platz noch nicht definitiv gesichert. Mit einem Sieg im Derby gegen die Red Lions Frauenfeld nächsten Sonntag können sie dieses Ziel aber definitiv erreichen. Bei einer Niederlage müssen sie auf die auf Niederlagen ihrer Konkurennten Rümlang und Basel hoffen.