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Die Standards entschieden für WaSa

Dem UHC Waldkirch-St. Gallen ist der Auftakt in die Playout-Serie (Best of 7) gegen den UHC Uster geglückt. 7:5 setzten sich die WaSaner bei den Zürchern durch.

Gross war die Erleichterung, als Thomas Mittelholzer in der letzten Minute einen Konter erfolgreich abschloss und mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend das 7:5 markierte und damit auch die Ustermer Hoffnungen auf einen späten Ausgleich beendete. Die Zürcher Oberländer hatten in der Buchholz den besseren Start in die Partie erwischt. Florian Bolliger düpierte Dominic Jud im WaSa-Tor mit einem Drehschuss von der linken Seite (5.). Fünf Minuten später brachten sich auch die Ostschweizer auf die Resultattafel.

Erst traf Claudio Mutter, dann sorgte nur eine Minute später Andrin Zellweger für die erstmalige Führung der Gäste. Beide Treffer folgten nach einem Freischlag. Und auch das 3:1 entsprang einer Standardsituation. In Überzahl erkämpfte sich Chris Eschbach den Ball hinter dem Gästetor und bediente Mutter, der frei vor dem Tor das 3:1 erzielte.

Auf WaSa-Seite richtete man sich bereits darauf in, mit dem Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause zu gehen, als Uster mit einem Blitzdoppelschlag 15 und 2 Sekunden vor der ersten Sirene das Spiel etwas überraschend wieder ausglich. Thoams Mittelholzer brachte im zweiten Spielabschnitt seine Farben wieder in Führung, als er nach einem schönen Diagonalpass Christian Preisigs den Ball in die hohe Torecke schlenzte. Doch auch diesmal hatte Uster eine Antwort parat. Tim Bartenstein brachte den Ball aus spitzem Winkel zum 4:4 ins Tor. Das späte Tor war in diesem Drittel dann den Ostschweizern vorbehalten. Eschbach servierte im Powerplay auf Roman Mittelholzer, dessen Flachschuss am starken Patrick Weber vorbei ins Tor flog.

Und WaSa erwischte – spielentscheidend letztlich – auch den besseren Start ins Schlussdrittel. Am Ende eines schönen und schnellen Konters über Eschbach und Roman Mittelholzer stand Verteidigungsminister Christian Preisig und krönte seine starke Leistung mit dem 6:4. Dabei blieb es bis fünf Minuten vor dem Ende, als Daniel Zeder aus kurzer Distanz einen Pass Silvan Bolligers von hinter dem Tor über das Bein von Jud und die Torlinie hob. Die Spannung hielt bis eben Thomas Mittelholzer den siebten Treffer für WaSa erzielte. Damit endete auch der dritte Vergleich in dieser Saison mit einem Sieg des Auswärtsteams. Die Serie geht am nächsten Samstag in St. Gallen weiter.

UHC Uster – UHC Waldkirch-St. Gallen 5:7 (3:3, 1:2, 1:2)
Buchholz Uster, 241 Zuschauer, SR: Bebie/Stäheli.
Tore: 5. Florian Bolliger (Zeder) 1:0. 10. Mutter (Schweizer) 1:1. 11. Andrin Zellweger (Weber) 1:2. 17. Mutter (Eschbach; Ausschluss Gallati) 1:3. 20. (19:45) Silvan Bolliger (Zeder) 2:3. 20. (19.58) Aellig (Bartenstein) 3:3. 25. Thomas Mittelholzer (Preisig) 3:4. 33. Bartenstein (Silvan Bolliger) 4:4. 40. Roman Mittelholzer (Eschbach; Ausschluss Schläppi) 4:5. 41. Preisig (Roman Mittelholzer) 4:6. 55. Zeder (Silvan Bolliger) 5:6. 60. Thomas Mittelholzer (Roman Mittelholzer) 5:7.
Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Uster, 2-mal 2 Minuten gegen Waldkirch-St. Gallen.

Kampf um Ligaerhalt beginnt

Am Samstag, 8. Februar (20.30 Uhr, Buchholz, Uster) beginnt für den UHC Waldkirch-St.Gallen (WaSa) die Playout-Serie gegen den UHC Uster. Die Serie wird im „best of seven“ Modus ausgetragen, dass heisst wer zuerst vier Siege hat, verbleibt direkt in der obersten Spielkasse. Der Verlierer muss gegen einen NLB-Club um den Klassenerhalt kämpfen.

Wenn der UHC Waldkirch-St.Gallen auf den UHC Uster trifft, gibt es meist spannende und ausgeglichene Begegnungen. So wird es auch in der Playout-Serie zwischen St.Gallern und Zürchern nicht anders sein.

„Es wird eine enge Serie mit engen Spielen geben“, prognostiziert WaSa-Coach Sascha Rhyner. Uster hat eine gefährliche Offensive mit guten Torschützen. Der Finne Henri Mäenpää hat sich in den Top 10 der Skorerliste eingenistet. Aber auch Spieler wir Suter, Silvan Bolliger oder Urner haben ihre Torgefährlichkeit wiederholt unter Beweis gestellt.

Die Wasaner müssen folglich diszipliniert und konzentriert ohne Ball arbeiten. Da die Serie sehr langgestreckt ist und bis zum 23. März dauern könnte, dürfte es auch kein grosser Faktor sein, ob ein Team mit zwei oder drei Linien spielt, zumindest nicht im physischen Bereich. In dieser Hinsicht sind bei den Olmastädtern alle Spieler fit und einsatzbereit.

In der Qualifikationsphase der NLA-Meisterschaft gewann jeweils der Gast auf fremden Terrain. Insgesamt holten die Zürcher 18 Punkte und der UHC WaSa deren 14.

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Am Samstag beginnt die Playout-Serie zwischen dem UHC Uster und dem UHC Waldkirch-St.Gallen. Unterstützt unsere Jungs lautstark und peitscht sie zum Liagerhalt. Nehmt Freunde, Verwandte und Bekannte mit in die Halle und verwandelt diese in einen Hexenkessel. Wir brauchen jede Unterstützung für die Mission Ligaerhalt.

Den Serienmeister gefordert

Zum Abschluss der Qualifikation zeigte der UHC Waldkirch-St. Gallen gegen den SV Wiler-Ersigen noch einmal sein Sonnengesicht. Erst im Penaltyschiessen mussten sich die ersatzgeschwächten Ostschweizer dem Serienmeister der Neuzeit geschlagen geben.

Die knapp 300 Zuschauer in der Halle Tal der Demut trauten wohl nach 20 Minuten ihren Augen nicht. 3:0 führte das Heimteam, das zuletzt wenig geglänzt hatte, gegen Wiler-Ersigen, immerhin achtfacher Schweizer Meister und zweifacher Cupsieger sowie in der Tabelle neun Ränge und 39 Punkte vor WaSa klassiert. Doch der Kater bei den Gästen nach dem schmerzhaften Aus am Vortag im Cuphalbfinal gegen Malans war wohl doch zu spüren. Luzi Weber und gar mit einem Doppelschlag Chris Eschbach und Christian Preisig waren erfolgreich.

Im Mitteldrittel fand Wiler-Ersigen einen Weg zurück ins Spiel und kehrte die Partie mit vier Treffern. WaSa vermochte im Mittelabschnitt nicht mehr gleich konsequent Druck auf das Tor der Gäste zu entwickeln. Dies änderte sich im Schlussabschnitt, als erst Chris Eschbach zum 4:4 ausglich und Luzi Weber die erneute Führung Wilers durch Patrick Mendelin wieder egalisierte. Und als unmittelbar nach dem Ausgleich Roman Mittelholzer gar der Führungstreffer gelang, lag die Überraschung in der Luft. Doch aus der Luft wurde die Hoffnung darauf 80 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit den Ostschweizern genommen. Matthias Hofbauer legte einen Flippass auf den zweiten Pfosten, wo der aufgerückte Verteidiger Markus Gerber den Ball direkt volley zum 6:6 verwertete. Nach torlosen fünf Minuten Verlängerung musste das Penaltyschiessen entscheiden. Roman Mittelholzer und Luzi Weber sowie Dave Wittwer und Tatu Väänänen hatte für ihre Farben je getroffen, so entschied schliesslich Matthias Hofbauer mit dem letzten Penalty die Partie zugunsten der Gäste.

Waldkirch-St. Gallen – SV Wiler-Ersigen 6:7 n.P. (3:0, 0:4, 3:2, 0:0, 0:1)
Sporthalle Tal der Demut, St. Gallen. 269 Zuschauer. SR Bründler/Büchi.
Tore: 7. Weber (Büchel) 1:0. 18. Eschbach (R. Mittelholzer) 2:0. 18. Preisig (Jucker) 3:0. 26. Steffen (M. Hofbauer) 3:1. 27. Rosén 3:2. 36. M. Hofbauer (Fankhauser) 3:3. 39. A. Zimmermann (Mendelin) 3:4. 44. Eschbach (R. Mittelholzer) 4:4. 46. Mendelin (Rosén) 4:5. 54. Weber (Büchel) 5:5. 54. R. Mittelholzer (Th. Mittelholzer) 6:5. 59. Markus Gerber (M. Hofbauer) 6:6.
Penaltyschiessen: R. Mittelholzer trifft 1:0. Wittwer trifft 1:1. Weber trifft 2:1. Väänänen trifft 2:2. Eschbach verschiesst. Rosén verschiesst. Jucker verschiesst. A. Zimmermann verschiesst. Andrin Zellweger verschiesst. M. Hofbauer trifft 2:3.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Waldkirch-St. Gallen. keine Strafen gegen SV Wiler-Ersigen.

WaSa hat nichts zu verlieren

Zum Abschluss der Qualifikation der NLA-Meisterschaft spielt der UHC Waldkirch-St.Gallen am kommenden Sonntag, 19. Januar (17 Uhr, Sporthalle Tal der Demut, St. Gallen) gegen den SV Wiler-Ersigen.

Der SV Wiler-Ersigen ist einer der Meisterschaftsfavoriten, der je nachdem im Cupfinal-Hoch oder mit einer grossen Enttäuschung nach St. Gallen reisen wird. Wiler muss am Vorabend noch die Cup-Halbfinal-Partie beim amtierenden Schweizer Meister UHC Alligator Malans bestreiten.

Mit Isaac Rosén haben sie den besten Spieler der laufenden NLA-Saison in ihren Reihen. Ein spektakulärer Spieler, den alleine er ist das Eintrittsgeld schon wert. Mit insgesamt 52 Punkten (27/25) ist der 27-Jährige Toscorer im Team von Headcoach Johan Schönbeck.

Für WaSa ist es eine dankbare Aufgabe gegen den SVWE zu spielen und hat dabei auch nichts zu verlieren. „Wir wollen uns gegen einen Favoriten nochmals vor eigenem Anhang in einem guten Licht präsentieren“, sagt Rhyner.

Für das Spiel gegen Favorit Wiler wird der WaSa-Coach seine angeschlagenen Akteure Ivo Lieberherr, Andrin Zellweger, Davide Petrini und Manuel Rüegg pausieren lassen, damit sie in den wichtigen Playout-Begegnungen wieder einsatzbereit sind.

Desolater Auftritt beim Schlusslicht

Der NLA Vertreter UHC Waldkirch-St. Gallen ist definitiv in einer Krise. Die Ostschweizer verloren das elfte Spiel in Folge – auswärts gegen Schlusslicht Unihockey Mittelland 3:8.

WaSa diktierte zwar im Startabschnitt weitestgehend das Spielgeschehen, doch Tore resultierten aus dem höheren Anteil an Ballbesitz nicht. Im Gegenteil. Zweimal traf das Heimteam und aus dieser Schieflage vermochten sich die Ostschweizer nicht mehr zu befreien. Je ein Tor von Sandro Büchel im ersten und im zweiten Drittel war die magere Ausbeute gegen das Tabellenschlusslicht, das nunmehr nur noch drei Punkte hinter den WaSanern liegt.

2:4 lautete das Verdikt vor dem Schlussabschnitt, gegen die harmlosen Gastgeber noch kein nicht mehr zu korrigierender Rückstand. Schliesslich brach die verhängnisvolle 45. Minute herein. In nur 75 Sekunden kassierte WaSa vier (!) Tore und lag plötzlich 2:8 im Rückstand. Weil den Ostschweizer das Tore schiessen ohnehin schwer fällt – auch gegen vermeintlich schwächere Konkurrenten – war die Hypothek zu gross. Zumal an diesem Tag aus Sicht des UHC WaSa nichts zusammenpasste.

Olten Zofingen – Waldkirch-St. Gallen 8:3 (2:1, 2:1, 4:1)
Giroud Olma – Turnhallen BBZ, Olten. 163 Zuschauer. SR Bebie/Stäheli.
Tore: 8. Wolf (Tyl) 1:0. 16. Nyffenegger (Flury) 2:0. 19. Büchel (Weber) 2:1. 26. Thomas (Flury) 3:1. 27. Tyl (Wolf) 4:1. 39. Büchel (Th. Mittelholzer) 4:2. 45. Flury (Thomas) 5:2. 45. Roesch (Kasper) 6:2. 46. Hug (Tyl) 7:2. 46. Flury (Thomas) 8:2. 53. Weber (Jucker) 8:3.
Strafen: keine Strafen gegen Olten Zofingen. keine Strafen gegen Waldkirch-St. Gallen.

Kehrausspiel gegen das Schlusslicht

Am Sonntag, 12. Januar (17 Uhr, Giroud Olma – Turnhallen BBZ, Olten) tritt der UHC Waldkirch-St.Gallen (WaSa) gegen Unihockey Mittelland an.

Das Spiel zwischen dem Tabellenletzten Unihockey Mittelland und dem UHC WaSa ist ein sogenanntes Kehrausspiel. Die St.Galler haben zwei Runden vor Schluss fünf Punkte Rückstand auf das sechstplatzierte Uster und sechs Punkte Vorsprung auf den kommenden Gegner Olten Zofingen.

In dieser Partie wird es für beide Teams um nicht viel mehr als die goldene Ananas gehen. Olten hat sich etwas stabilisiert seit der Begegnung in der Hinrunde, welches Wasa mit 8:2 gewinnen konnte. Einen überraschenden Erfolg verbuchten sie gegen Grünenmatt.

Unterschätzen ist nicht angebracht, zumal WaSa in den letzten Partien auch nicht gerade erfolgreich gewesen ist. Die Rhyner-Truppe hat nun schon seit über zehn Spielen nicht mehr gewinnen können.

Der letzte Sieg datiert vom 16. November und Gegner war damals…Unihockey Mittelland – Regio Olten Zofingen. UH teilt das gleiche Schicksal wie WaSa, denn auch bei ihnen ist ein ausländischer Akteur abgesprungen.

Der Finne Niko Solkio  hat berufeswegen die Rückkehr in seine Heimat angetreten. Er absolvierte 17 Spiele und erzielte dabei 11 Tore und gab 6 Assists. Zwischenzeitlich trug der 26-Jährige das Topscorertrikot und war zu Weihnachten zweitbester Skorer im Team von Trainer Olle Thorsell.

In der vergangenen Runde musste der UHC Waldkirch-St.Gallen eine 3:5 Heimniederlage gegen die Kloten-Bülch Jets einstecken. WaSa holte zwischenzeitlich einen 0:2 Rückstand auf, doch im Spiel schlichen sich vermehrt Fehler ein, um die Partie zu ihren Gunsten entscheiden zu können.

So zum Beispiel beim Treffer zum 2:3, welcher wegen einem unnötigen Ballverlust in der eigenen Zone entstand.