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Keine Punkte im Emmental

Der UHC Waldkirch-St. Gallen verlor das direkte Duell im Kampf am Strich in der Nationalliga A Meisterschaft beim UHC Grünenmatt mit 3:5.

Knapp fünf Minuten kehrte in das Forum in Sumiswald ernsthaft Spannung ein über den Ausgang der Partie. Im letzten Abschnitt bündelten die Ostschweizer ihre Kräfte, um sich gegen die Niederlage aufzulehnen. Das Unterfangen wurde zwar kurzzeitig von Dominic Mucha gebremst, der für die Emmentaler das 4:1 geschossen hatte, doch innert 13 Sekunden verkürzten Chris Eschbach und Fabrice Göldi.

Grund genug für Grünenmatt, das Timeout zu nehmen. Und damit konnten sie auch gleich den Fluss wieder etwas aus dem WaSa-Spiel nehmen. Nach einem individuellen Fehler fiel schliesslich auch noch das 5:3. Die Ostschweizer hatten vor allem das erste Drittel verschlafen und konnten die Hypothek von zwei Toren Rückstand aus den ersten 20 Minuten nicht mehr entscheidend korrigieren.

UHC Grünenmatt – Waldkirch-St. Gallen 5:3 (3:1, 0:0, 2:2)
Forum, Sumiswald. 274 Zuschauer. SR Wehinger/Zurbuchen.
Tore: 4. Manuel Mucha (Aeschbacher) 1:0. 9. Lajunen (Sollberger) 2:0. 11. Eschbach (Andrin Zellweger) 2:1. 12. Manuel Mucha (Dominic Mucha) 3:1. 49. Dominic Mucha (Manuel Mucha) 4:1. 50. Eschbach (Gullstrand) 4:2. 50. Göldi (Roman Mittelholzer) 4:3. 55. Bärtschi (Sebek) 5:3.
Strafen: keine Strafen gegen UHC Grünenmatt. 1mal 2 Minuten gegen Waldkirch-St. Gallen.
Bemerkungen: 50. Timeout Grünenmatt; 60. Timeout WaSa.

Ein unbequemer Gegner für WaSa

Der Nationalliga A Club UHC Waldkirch-St.Gallen (WaSa) bestreitet am Samstag, 7. Dezember (19.30 Uhr, Forum Sumiswald) eine wegweisende Partie. Beim UHC Grünenmatt-Sumiswald können die Wasaner mit einem Erfolg weiterhin von den Playoffs träumen.

Der UHC Waldkirch St.Gallen hatte am vergangenen Wochenende gegen stärker eingestufte Gegner (Malans, GC) eine relativ gute Figur abgegeben.

„Wir haben gesehen, dass wir mit einen disziplinierten, engagierten und konzentrierten Auftritt sehr gute Spiele machen können, aber auch gesehen, wenn wir nur einige Prozente nicht auf diesem Niveau sind, es schwierig wird“, erklärt WaSa-Coach Rhyner.

Es ist aber auch so, dass WaSa kleine Fehler jeweils Gegentore kosten. „Bei allem Ärger über Schiedsrichterentscheide, steht der Block beim 4:4 gegen Malans nicht richtig, wie auch beim 3:4-Anschlusstreffer“, hadert der Trainer.

In beiden Spielen kosteten unsaubere Wechsel je einen Treffer und gegen GC hatte WaSa einfach zu viele Ballverluste, die dann zu Gegentoren führten.

In der Offensive müssen seine Schützlinge in jeder Sekunde den Willen haben, ein Tor schiessen zu wollen. Jeder Widersacher muss spüren, dass sein Team jeden Zweikampf unbedingt gewinnen will.

Laut Rhyner ist Grünenmatt ein sehr mühsamer Gegner, der hinten gut organisiert ist und ausgesprochen gut und schnell sowie gradlinig seine Konter fährt.

Die Mucha-Zwillinge werden dabei von Sandro Aeschbacher gut unterstützt und auch die Linie mit Routinier Manuel Sollberger und den schnellen Flügeln Daniel Sebek und Jo Bärtschi hat seine Gefährlichkeit schon mehrfach unter Beweis gestellt.

Mit Pascal Haab haben die „Mätteler“ einen ausgezeichneten Torhüter, aber auf dieser Position können die Ostschweizer mit Dominic Jud und Ruven Gruber sehr gut mithalten. Beide haben am Wochenende hervorragende Leistungen gezeigt.

Grünweiss muss mit Sandro Büchel und Manuel Rüegg auf zwei verletzte Stürmer verzichten. „Das Kader wird langsam etwas dünn“, meint Rhyner.

Anspruchsvolle Doppelrunde für den UHC Waldkirch-St.Gallen

Der UHC Waldkirch-St.Gallen (WaSa) absolviert dieses Wochenende in der NLA Meisterschaft gleich zwei Begegnungen. Am Samstag, 30. November (19 Uhr) empfängt er Schweizer Meister UHC Alligator Malans. Einen Tag später (Sonntag, 1. Dezember, 18 Uhr) gastiert GC Unihockey in der Sporthalle Tal der Demut.

Der nächste Widersacher ist kein geringerer als der amtierende Schweizer Champion Alligator Malans. Die Bündner zeichnet ihr hohes und aggressives Pressing aus, das für die meisten Teams in der Schweiz noch immer eher ungewohnt ist und oft etwas Adaptionszeit im Spiel braucht.

Die Malanser haben einige sehr gute Einzelspieler in ihren Reihen und ein effizientes Powerplay. „Wir sollten also die Strafbank vermeiden, aber das ist uns bis jetzt in dieser Saison sehr gut gelungen“, sagt WaSa-Coach Sascha Rhyner.

Momentan ist der UHC Waldkirch-St.Gallen in der Liga das Team mit den wenigsten Strafminuten.

Der Grasshopper-Club Zürich ist unberechenbar, an guten Tagen ist er top und an weniger guten Tagen verlieren sie gegen schwächer eingestufte Kontrahenten wie der HC Rychenberg Winterthur oder den UHC Grünenmatt-Sumiswald.

Mit seinen Schützlingen konnte WaSa-Trainer Rhyner im letzten Spiel nicht zufrieden sein, auch wenn der Gegner SV Wiler-Ersigen hiess. Im Ersten Drittel kamen die Ostschweizer zu keinem einzigen Abschluss und in der gesamten Spielzeit waren es nur gerade deren sechs.

„Wenn man nicht aufs Tor schiesst kann man auch keine schiessen“, erklärt der Trainer.

Chancenlos gegen Wiler-Ersigen

Je ein Doppelschlag im ersten und zweiten Drittel brachte den UHC Waldkirch-St. Gallen beim Ligakrösus SV Wiler-Ersigen entscheidend in Schieflage. Die Ostschweizer unterlagen in der NLA Meisterschaft mit 3:8.

Dass die Aufgabe im Sportzentrum Zuchwil schwierig würde, war den Ostschweizern klar. Doch der vornehmlich mit Abwehraufgaben beschäftigte UHC Waldkirch-St. Gallen wehrte sich nach Kräften.

Als im ersten Drittel innerhalb kurzer Zeit Kevin Steffen und Matthias Hofbauer die Gastgeber 2:0 in Führung brachten, entsprach dies dem Spielgeschehen. Erst im zweiten Drittel beschäftigte WaSa den gegnerischen Keeper erstmals.

Adrian Rüesch schloss einen schönen Konter über Roman Brülisauer zum Anschlusstor ab. Doch nur drei Minuten später brachten Dave Wittwer nach einer schönen Kombination mit direkten Flippässen und Isaac Rosén mit dem zweiten Doppelschlag Wiler ausser Reichweite. Thomas Mittelholzer und Andrin Zellweger brachte im Schlussabschnitt mit ihren Toren wieder etwas Hoffnung in die Reihen der Gäste.

Abermals Rosén und Verteidiger Tatu Väänänen 15 Sekunden vor der finalen Sirene nach einem Konter sorgten für letztlich klare Verhältnisse.

Movember auch beim UHC WaSa zu sehen

In diesem Monat tragen auffallend viele Männer Oberlippenbärte für den guten Zweck, so auch einige Spieler vom Nationalliga A Verein UHC Waldkirch-St.Gallen (WaSa).Diese Aktion nennt sich Movember und setzt sich aus „move“ für bewegen, dem Monat „November“ und „member“ für Mitglied zusammen.

Derzeit lassen sich unzählige Menschen, Promis oder auch Sportler in der ganzen Welt Oberlippenbärte wachsen, um während des Monats Spenden zugunsten der Erforschung und Vorbeugung gegen Prostatakrebs und anderen Gesundheitsproblemen von Männern zu sammeln.

Männer sterben vergleichsweise früher als Frauen, auch weil das männliche Selbstbewusstsein mit der eigenen Gesundheit umzugehen nicht so hoch ist. Auf humorvolle Art mittels Schnurrbart lenkt die Movember-Aktion die Aufmerksamkeit auf diese ernsthafte Thematik.

Auch der St.Galler Fussballer Tranquillo Barnetta derzeit Bundesligaprofi bei Eintracht Frankfurt macht bei dieser Kampagne mit. Er ist aber bei weitem nicht der Einzige. Auch Sportler aus der Region sind dem Movember-Virus verfallen.

So tragen auch Spieler des UHC WaSa gegenwärtig einen Oberlippenbart. Manuel Rüegg, Stefan Meier, Dominic Jud, Luzi Weber, Marcel Brunner und Simon Schweizer ( von links auf dem Foto zu sehen).

WaSa muss beim Ligakrösus antreten

Der UHC Waldkirch-St.Gallen (WaSa) gastiert am kommenden Samstag, 23. November (19 Uhr, Sportzentrum Zuchwil) beim SV Wiler-Ersigen. Für die Ostschweizer dürfte im Kanton Bern nicht viel zu holen sein.

Wiler-Ersigen ist mit seinen acht Schweizer Meistertiteln der erfolgreichste Verein der Neuzeit und das Aushängeschild der Schweizer Unihockey-Szene. Zuvor war nur Rot Weiss Chur mit zwölf Titeln noch erfolgreicher als die Berner.

Wiler-Ersigen ist sozusagen das FC Bayern München des Schweizer Unihockeys. Das Team um Trainer Johan Schönbeck ist der Dominator der letzten Jahren mit den besten Finanzen und den besten Spielern.

Nach dem überraschenden aus im Viertelfinal im Vorjahr hat sich der Ligakrösus auf diese Saison hin nochmals verstärkt. In den dominierenden Jahren glaubte man irgendwie gar nicht daran, gegen Wiler gewinnen zu können, selbst wenn man gut im Spiel war.

Aber die Mannschaft ist nicht mehr unverwundbar, denn in letzter Zeit wurde die erfolgsverwöhnte Truppe mit vermehrten Niederlagen konfrontiert. Trotzdem gehört SVWE  noch immer zur absoluten Crème de la Crème und ist noch immer die Equipe à battre im Schweizer Unihockey.

In der laufenden Nationalliga A Meisterschaft belegen die Berner den für ihre Verhältnisse etwas ungewohnten zweiten Platz. Doch die Form muss erst bei Beginn der Playoffs richtig stimmen.

In der vergangenen Saison setzte es für WaSa zwei Niederlagen ab. Bei Wiler gab es eine 2:11 Klatsche und zuhause ein 5:9. Die Ausgangslage ist also sonnenklar, der UHC WaSa ist der krasse Aussenseiter und Wiler der haushohe Favorit. WaSa-Trainer Sascha Rhyner: „Wir brauchen einen sehr disziplinierten Auftritt“.

Mit viel Arbeit zu drei Punkten

8:2 tönt am Ende klarer, als das Spiel gegen den Tabellenletzten in der NLA Meisterschaft wirklich war. Der UHC Waldkirch-St. Gallen tat sich gegen Unihockey Mittelland lange schwer und lag bis fast Spielmitte gar in Rückstand.

Der Auftakt in die Partie vor rund 200 Zuschauern in der Halle Tal der Demut glich den letzten Auftritten von WaSa. Offensiv gefällig, aber ohne Ausbeute und hinten bezahlten die Ostschweizer für einen Fehler.

André von Arx zielt von der Mittellinie und fand den Weg am Block und an Goalie Dominic Jud vorbei (11.). Erst ein Rush von Verteidiger Fabian Jucker, der im Slot von Manuel Rüegg bedient wurde, glich die Partie wieder aus (15.).

Gänzlich missriet der Auftakt ins zweit Drittel: Die WaSaner vertändelten den Ball nach einem Freischlag in der gegnerischen Ecke und Daniel Baumannn schloss den Konter zur erneuten Führung der Gäste ab (22.).

Die Wende folgte bei Spielmitte innerhalb von 181 Sekunden. Ein Energieanfall von Captain Ivo Lieberherr führte zum Ausgleich von Sandro Büchel und nur eine Zeigerumdrehung später war Adrian Zellweger erfolgreich.

WaSa führte erstmals und konnte wenig später in Überzahl agieren. In diesem traf Thomas Mittelholzer nach einem Freistoss. Kurz vor Drittelsende sorgte Claudio Mutter mit einem Hocheckschuss für die Drei-Tore-Führung und beendete auch gleich den Arbeitstag von Marc Schönbucher.

In der Folge hütete der Tscheche Jan Binder das Tor der Gäste. Auch er musste sich noch dreimal überwinden lassen. Einmal von Marcus Gullstrand und zweimal von Luzi Weber. Auf der anderen Seite verhinderte Jud mit reflexschnellen Paraden weitere Gegentreffer und konnte zweimal auch auf die Unterstützung der Torumrandung zählen.

Waldkirch-St. Gallen – Olten Zofingen 8:2 (1:1, 4:1, 3:0)
Sporthalle Tal der Demut, St. Gallen. 209 Zuschauer. SR Baumgartner/Kläsi.
Tore: 11. Von Arx (Baumann) 0:1. 15. Jucker (Manuel Rüegg) 1:1. 22. Baumann (Solkio) 1:2. 28. Büchel (Lieberherr) 2:2. 29. Adrian Zellweger (Mutter) 3:2. 31. Thomas Mittelholzer (Gullstrand/Ausschluss Tyl) 4:2. 38. Mutter (Göldi) 5:2. 54. Weber (Roman Mittelholzer/Ausschluss Baumann) 6:2. 55. Gullstrand (Eschbach) 7:2. 58. Weber (Roman Mittelholzer) 8:2.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Waldkirch-St. Gallen. 2mal 2 Minuten gegen Olten Zofingen. Bemerkung: 38. Timeout Olten Zofingen, danach mit Binder statt Schönbucher im Tor.