Ärgerliche Niederlage

Wenn man nach zehn Spielminuten mit 0:3 in Rückstand liegt, muss man sich nicht wundern, wenn man ein Spiel verliert. Genauso erging es den NLB-Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen gegen UH Zulgtal Eagles.

Zehn Minuten waren am Samstagabend in der Halle in Konolfingen gespielt, da hiess es bereits 3:0 für das Heimteam Unihockey Zulgtal Eagles. Der Auftritt der WaSa-Damen erinnerte stark an jenen eine Woche zuvor gegen Thun, als man nach 18 Minuten gleich viele Gegentore erhalten hatte. Obwohl WaSa als Favorit in die Partie gegen das noch punktelose Zulgtal ging, sich der Stärken der Gegnerinnen allerdings bewusst war, gelang den Ostschweizerinnen nicht, diese zu eliminieren. In der Defensive agierte WaSa zu wenig konsequent, Zulgtal seinerseits konterte geschickt. Zwar erzielte Livia Resegatti kurz vor der ersten Pause noch das verdiente 1:3 aus Sicht von WaSa, der Spielbeginn durfte aber dennoch als misslungen abgestempelt werden.

Schlechte Chancenauswertung
Im zweiten Spielabschnitt zeigte dann WaSa wieder deutlicher, wo seine Stärken lagen und zu was es eigentlich fähig war. Die St.Gallerinnen konnten viel Druck auf das Zulgtal-Tor aufbauen und besassen in Sachen Ballbesitz klar die Überhand. Mängel zeigten die Ostschweizerinnen einzig in der Effizienz, zum Teil wurden Chancen sträflich vergeben. Und wie es so oft ist: Wer sie vorne nicht macht, bekommt sie hinten. Zulgtal konnte in der 26. Minute das 4:1 erzielen. Dann wurde WaSa für seine Bemühungen doch noch belohnt, zwei Treffer von Verena Berry und Iris Scherrer führten zum 3:4. Ein spannendes Schlussdrittel schien bevorzustehen.

Zu späte Aufholjagd
Von der Angriffigkeit und der Überlegenheit von WaSa war zu Beginn des letzten Drittels dann allerdings wieder wenig zu sehen. Man liess dem Gegner aus unerklärlichen Gründen mehr Platz, immer wieder waren schnelle Angriffe das Resultat dieser Situation. Die ungewohnt schwache Defensive von WaSa konnte diesen Angriffen zu wenig Stand halten, bis zur 47. Spieminute konnte Zulgtal auf 6:3 erhöhen. WaSa warf in der Folge alles nach vorne und wurde für diese Anstrengungen mit zwei Toren zum 5:6 belohnt. Zum Ausgleich bis zum Spielende reichte es allerdings nicht mehr. Zurück blieb eine sichtbare Enttäuschung beim Gastteam, das sich an diesem Abend selbst geschlagen hatte.

Bericht: Natalie Brägger

nach oben | zurück

Rechte Spalte

Hochzeiten

 

Esther Böhi & Bruno Fritsche

 

Am 26. Mai, 2012 um 14.00 Uhr, in der Kath. Kirche Oberhelfenschwil 

 

Julia Maurer & Lukas Hess

 

Am 1. September, 2012 um 14.00 Uhr, in der Evang. Kirche Rorschach

Sponsoren


Titelsponsor SML


Hauptsponsor Swiss Unihockey