Auch Steinböcke erledigt

Die WaSa-Jagdsaison in Graubünden fand in Chur eine erfolgreiche Fortsetzung. Nur eine Woche nach den Alligatoren aus Malans erlegte das Team auch die Steinböcke von Chur Unihockey!

Ausgeglichenes Startdrittel
Zumindest toremässig endeten die ersten zwanzig Minuten unentschieden. Das Spiel sah allerdings ein schnell kombinierendes Chur Unihockey, welches ganz klar mehr Spielanteile besass. WaSa blieb bei seinen Chancen aber brandgefährlich. Bereits in der 4. Minute gelang dem Heimteam die Führung. Die Bündner verpassten es allerdings, diese auszubauen. Stattdessen sahen sie sich nach einem WaSa-Doppelschlag in der 12. und 13. Minute plötzlich im Hintertreffen. Für die Statistiker: 11:22 Eigentor Chur 1:1, 12:57 Raphi Anderegg (ohne Assist) 1:2. Eine korrekte Strafe nutzten die Churer kurz vor Drittelsende zum verdienten Ausgleich.

Effizientes WaSa
Der Mittelabschnitt brachte in dieser Partie die Differenz. Kurz nach Wiederanpfiff wagte Verteidiger Michi Schmied einen Distanzschuss, welcher an Freund und Feind vorbei zum 2:3 plötzlich im Netz hing. Nur vier Minuten später schloss Mätti Burkhard ein Break erfolgreich zum 2:4 ab. Ein herrlicher Hocheckschuss von Andrin Zellweger bedeutete in der 37. Minute gar das 2:5! Der Übermut der jungen Truppe wurde von Chur nur Momente später mit dem 3:5 etwas abgekühlt. Jetzt begann ein wahrer Fight in diesem 6-Punkte-Spiel! Kurz nacheinander wanderten zwei Bündner auf die Strafbank.

Hartes Stück Arbeit
Nur gerade zwanzig Sekunden dauerte die doppelte Überzahl WaSas im Schlussabschnitt. Da hatte Fabian Braunwalder ein herrliches Zuspiel Chris Eschbachs im verwaisten Churer Gehäuse versenkt. Leider frass jetzt auch WaSa Strafen. Der Churer Ansturm hatte teilweise nur regelwidrig unterbunden werden können. Eine dieser drei Strafen wurde vom sehr überzeugenden Powerplay der Bündner ausgenutzt. In der Folge störten sich diese aber mit eigenen Unterzahlspielen in ihren Angriffsbemühungen. Die definitive Entscheidung besorgte wiederum Fabian Braunwalder auf Zuspiel Diego Casagrandes in der 57. Minute. Letzterer wurde Augenblicke später Opfer einer unüberlegten Attacke des Churer Torhüters. Dieser besiegelte mit seiner Matchstrafe den WaSa-Triumph!

Bericht: Jürg Leibundgut

 

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