Aus der Traum einer grünen Wasa...
Viele Hoffnung setzten die Grün Weissen in diese Cuppartie gegen GC Zürich. Der Wille schien unbändig den Cupfinal dieses Jahr wieder zu erreichen. Doch nach einem Blitzstart waren die St.Galler nicht mehr im Stande, sich aus der Unterlegenheit zu wehren und verloren schliesslich klar mit 10:5.
Die grüne Fankurve aus der Olmastadt sorgte schon vor dem Spiel für gute Stimmung in der Zürcher Hardau. Als ob die Spieler es ihren Fans danken wollten legten sie los wie die Feuerwehr. Schon im ersten Einsatz wirbelten die Offensivkräfte gewaltig. Nach nur drei Minuten schob Eschbach zur Führung ein, kurz später doppelte Dominioni im Powerplay nach. Wick und Mathis erhöhten zu einer komfortablen vier Tore Führung. Doch diese sollte nicht lang halten...
Welche Worte auch immer Svensson im Timeout wählte, sie zeigten Wirkung. Parli nahm sie sich zu Herzen und traf gleich zweimal aus der Distanz. Hartmann setzte ebenfalls noch vor der Pause zum Stand 3:4 nach.
Die ersehnte Pause änderte nichts am stärker auftretenden GC Spiel. Diese fanden den Tritt ins Spiel und kehrten gleich nach Wideranpfiff die Partie mit einem Doppelschlag. Was zu Beginn so einfach schien, wollte einfach nicht mehr gelingen. Offensiv zeigte sich WaSa kaum noch gefährlich, Abschlüsse aufs Tor wurden rar und defensiv kam man ins Wanken. Es war dann Meier der seine Freiheiten nutzte und halbhoch zum 6:4 Pausentee traf.
Ob die St.Galler eine Reaktion zeigen könnten im letzen Abschnitt? Der Wille schien da, und siehe da, in der 44. Minute kam Dominioni wie aus dem Nichts frei zum Abschluss. Er verwertete sicher zum Anschlusstreffer. Doch noch in derselben Minute wurde Wick auf die Strafbank verwiesen. Einmal mehr zeigten die Schiedsrichter kein ein gutes Näschen in Sachen Strafen. Meist gab’s eine wenn’s keine war, dafür wurden wiederholte Stockschläge grosszügig übersehen. Tja, und wie befürchtet erhöhte Scalvinoni eiskalt und zerstörte die aufgekommene Hoffnung.
Wasa bemühte sich, nahm drei Minuten vor Schluss das Risiko eines sechsten Feldspielers. Belohnt wurde dieses nicht, nach dem achten Gegentreffer ins leere Tor schien die Luft draussen zu sein. Die Zürcher hatten sichtlich Spass am Weiterkommen und verschönerten ihren Abend mit zwei weiteren Treffern. Parli, welcher das Score eröffnete, drosch den Ball zum Stängeli in die Maschen.
Weil abgeklärter gewann GC Zürich schliesslich verdient, auch wenn zu hoch. Nun dürfen die Zürcher zeigen, ob auch sie in Bern fähig sind, so richtig für Stimmung zu sorgen. Bei den St.Gallern liegt der Fokus nun voll auf dem Erreichen der Playoffs. Doch dazu braucht es eine klare Leistungssteigerung. Hopp Wasa!
Bericht: Simon Schweizer
Hochzeiten
Esther Böhi & Bruno Fritsche |
|
Am 26. Mai, 2012 um 14.00 Uhr, in der Kath. Kirche Oberhelfenschwil |
Julia Maurer & Lukas Hess |
|
Am 1. September, 2012 um 14.00 Uhr, in der Evang. Kirche Rorschach |