Deftige Auswärtspleite

Ein Traumstart wurde zum Alptraum. Der UHC WaSa verlor bei GC mit 2:7! Damit fand eine traumhafte Serie der Ungeschlagenheit in gegnerischen Hallen ein abruptes Ende.

Startfurioso
Eine WaSa-grüne Sporthalle und ein inexistenter Gegner motivierten die Ostschweizer zu Beginn der ersten Partie im neuen Jahr zu einem Startfurioso. Noch keine vier Minuten waren in der Hardau gespielt, als WaSa schon 2:0 führte! Michi Schmied und Matthias Burkhard hatten eingenetzt. Der Tabellendritte WaSa trumpfte gross auf und der Neunte GC schien noch in der Garderobe zu sein! Dumm nur, dass ein Kurzschluss die Energien schlagartig umlagerte. Ein Weitschussgoal und ein Freistosstreffer GCs glichen das Resultat aus und WaSa durfte in der Folge froh sein, ohne Rückstand in die Pause zu kommen.

Startdebakel
Auch im Mitteldrittel zündete ein Team den Turbo während der ersten fünf Minuten. Die Gastgeber erhöhten dank einer Dreierserie auf 5:2! WaSa präsentierte sich in dieser Phase debakulös und entging selbst in Überzahl nur um Pfostenbreite einem Gegentreffer. Wenns nicht läuft, dann läufts nicht! Die Mannschaft steckte nie auf, doch es gelang ihr nichts.

Schlusspunkt
Im letzten Drittel glich sich das Geschehen wieder etwas aus. Tore erzielten aber wiederum nur die Zürcher. Das Skore stand mittlerweile bei 7:2 und hätte sogar noch brutaler sein können! Das Schiedsrichterduo Bründler/Büchi pfiff souverän. Fazit: WaSa verlor erst zum dritten Mal im zwölften Spiel. Alle Niederlagen waren gegen Zürcher Teams, immer nach einem Leistungseinbruch und stets mit fünf Toren Unterschied! Halten wir aber trotzdem fest: 1. Aus Niederlagen kann man lernen. 2. Kompliment an die junge Truppe, die diszipliniert und ohne Frustfouls die bittere Pille schluckte. 3. Will WaSa punkten, müssen alle 100% geben.

Bericht: Jürg Leibundgut

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