Derbysieg
Am ersten OLMA-Wochenende am Samstag stand das vierte Spiel der Saison für die jungen Grünen auf dem Programm. Erst nach drei Besuchen in fremden Hallen konnte man das erste Mal in der Saison vor heimischem Publikum in der vertrauten Athletik-Zentrum-Halle spielen.
Um 16.00Uhr rollte der Ball das erste Mal und die St.Galler wollten die Heimstärke der letzten Saison und unter Beweis stellen. Doch davon wollten die Thurgauer nichts wissen und spielten frech auf. Nur nach 0:58 Minuten zappelte der Ball das erste Mal im Tor von Urban Nüssli. Ein hoher Ball konnte von der St.Galler Defense nicht unter Kontrolle gebracht werden und der Thurgauer traf einhändig ins Tor. Nur drei Minuten später bot sich den Zuschauern dasselbe Bild: Ein hohes Zuspiel aus der Thurgauer Platzhälfte auf einen roten Mitspieler und der Ball konnte erneut im Tor untergebracht werden. Was die St.Galler zeigten, war tief unter ihrem Niveau und so musste man bereits einem Rückstand nachrennen. In der 10 Minute stürmte die WASA Bank das erste Mal aufs Spielfeld: Chris Eschbach konnte den Anschlusstreffer erzielen. Diesem Trend galt es zu folgen und so war es vier Minuten später Giuliano Pasqualini, der einen Abpraller nach einem Drehschuss von Sturmpartner Lukas Waldvogel im Thurgauer Tor unterbringen konnte. Völlig überraschend waren nur knapp 40 Sekunden später wieder die St.Galler am jubeln. Chris Eschbach erzielte auf Zuspiel von Stefan Meier die erstmalige Führung zum 3:2. Dies war auch das erste Drittelresultat, womit man sich überhaupt nicht zufrieden geben konnte. Dass die St.Galler zu diesem Zeitpunkt führten, war völlig verwunderlich und man konnte von Glück sprechen, dass man nicht bereits mit einem grossen Rückstand zur ersten Pausenansprache ging. Klar war, dass die Köpfe und Konzentration der WASAner wohl eher an der OLMA waren, aber definitiv nicht in der Halle. Im zweiten Drittel wollte man sich steigern und die Fehler aus dem ersten Drittel abstellen.
Das zweite Drittel ist schnell erzählt: Beide Mannschaften waren auf gleicher Augenhöhe und die St.Galler konnten die individuellen Fehler beseitigen und fühlten sich langsam auch im Spiel wohl. Durch einen Treffer der Thurgauer nach 26 Minuten wurde das Spiel wieder ausgeglichen. Doch darauf hatten die St.Galler eine Antwort. Chris Eschbach brach die St.Galler mit einem weiteren Treffer erneut in Vorderlage. In der restlichen Spielzeit des Drittels wurden noch einige Strafen gegen beide Teams durch die Spielleiter ausgesprochen, doch keines der Teams konnte ein Profit daraus ziehen. So waren es erneut die St.Galler, die mit einer Führung in die zweite Pause gingen. In diesem Drittel steigerten sich die OLMA-Städler, doch eine Dominanz war nicht festzustellen. Für das letzte Drittel war klar, dass man sich nochmals steigern muss, um an der OLMA drei Punkte zu feiern.
Dies war im letzten Drittel dann allen klar. Den knapp 80 Zuschauern wurde am Schluss hoch spannendes Unihockey gezeigt. Nur 36 Sekunden nach Wiederanpfiff erzielte Yannick Romualdi den 5:3 Treffer. Thurgau war dem Publikum eine Antwort schuldig und die kam. 13 Minuten vor Ende der Partie war es wieder unentschieden. Innerhalb von knapp zwei Minuten schaltete Thurgau nochmals einen Gang höher und konnte zwei Mal auf das eigene Konto buchen zum 5:5. Doch Captain Andrin Zellweger erzielte darauf sein obligates Tor und brach somit die St.Galler 9 Minuten vor Ende wieder in Front. Verteidiger Stefan Meier liess nur zwei Minuten später sein Können aufblitzen und konnte somit wieder für einen 2-Tore-Vorsprung sorgen. Kurz vor Ende des Spiels erzielte zwar Thurgau wieder den Anschlusstreffer zum 7:6 und konnte sogar noch 20 Sekunden in Überzahl spielen. Doch den Ausgleich verhinderte zwei Mal die Göttin Fortuna für die St.Galler und so konnte tatsächlich ein Derbysieg gegen den Kantonsnachbar gefeiert werden.
Die Leistung der Jungen St.Galler war bedenklich schlecht, doch am späteren Abend fand Captain Andrin Zellweger die passenden Worte: "In Spielen, in jenen es dir nicht läuft und du eigentlich verlieren solltest, die musst du genau gewinnen! Diese Punkte können am Ende Goldwert sein!". Anders hingegen sah dies ein Reporter einer Boulverad-Presse. Er bewertete drei Spieler sogar mit der höchst Note, wodurch man sich doch sehr geschmeichelt fühlt, denn das Prädikat „sehr gut“ sieht anders aus.
An diesem Wochenende konnten nicht nur drei Punkte geklaut werden, sondern im Verlauf vom Sonntag sogar noch die Tabellenspitze aufgrund der Ergebnisse der anderen Partien übernommen werden. Die OLMA liegt den St.Gallern halt doch im Blut.
Nächste Woche tritt man erneut die Reise nach Zug gegen Zug United an. Dort muss erneut gepunktet werden, um die Leaderposition zu festigen. Anpfiff ist am Samstagabend um 20.00 Uhr in Zug.
Bericht: Giuliano Pasqualini
Hochzeiten
Esther Böhi & Bruno Fritsche |
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Am 26. Mai, 2012 um 14.00 Uhr, in der Kath. Kirche Oberhelfenschwil |
Julia Maurer & Lukas Hess |
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Am 1. September, 2012 um 14.00 Uhr, in der Evang. Kirche Rorschach |