Deutliche Niederlage gegen den Meister
Eine Woche vor dem Cuphalbfinal gegen den gleichen Gegner hat das SML-Team von Waldkirch-St. Gallen mit 11:1 gegen den SV Wiler-Ersigen verloren. Nur im ersten Drittel vermochten die St. Galler das Spielgeschehen ausgeglichen zu gestalten. Danach mussten sie sich der Effizienz des Serienmeisters aus dem Oberemmental beugen.
Ausgeglichenes Startdrittel
Spielerisch konnte WaSa das erste Drittel ausgeglichen gestalten. Man hatte sogar mehr Ballbesitz und einige gute Chancen zu verzeichnen. Doch der ausgezeichnet disponierte Torhüter Streit oder viele verteidigende Beine der Berner konnten den Führungstreffer verhindern. Und wie es so oft im Sport ist: Wer sie vorne nicht macht, kriegt sie hinten. Nach dem frühen Führungstreffer durch Mathias Hofbauer, welcher im Verlaufe des Spieles seinen 500. Skorerpunkt herausspielte, war es lange ausgeglichen, bevor dann das ebengenannte Sprichwort zum Tragen kam. In der 15. und 17. Spielminute erhöhten Christoph Hofbauer und Krähenbühl auf 3:0. Manch einer vermutete zu diesem Zeitpunkt keinen so klaren Unterschied in der Tabelle, wäre die Effizienz des Meisters nicht so hervorstechend gewesen.
Knackpunkt im Mitteldrittel
Bis zur Spielhälfte konnten die St. Galler das Spielgeschehen weiter sehr ausgeglichen ausgestalten. Als in der 30. Minute Mendelin auf 4:0 erhöhte, konnte der erste WaSa-Block mit einem sehr schön herausgespielten Tor reagieren und in der 31. Minute durch Pfister verkürzen. Der Knackpunkt im Spiel war dann das umgehende 5:1 durch Krähenbühl, welcher den nun schon fünften Treffer durch den ersten Block der Wiler-Ersiger erzielte. Dass dann bald darauf die Treffer 6-9 fielen (zweimal M. Hofbauer und ein Eigentor), war dann der endgültige Nackenschlag für die Olmastädter: Das Spiel war entschieden.
Schlussdrittel mit Testspielcharakter
Das letzte Drittel wurde dann zwar von beiden Seiten engagiert geführt, doch zu gewinnen gab es für die St. Galler nichts mehr. Da das ganze Spiel mit drei Blöcken gespielt wurde, konnte für das wichtige Sonntagspiel gegen Winterthur Kräfte geschont werden. Der SVWE konnte in der 49. Minute das 9:1 erzielen und danach vergaben sie verschiedene Chancen das Stängeli zu erzielen. Doch es war dann einem jungen Berner Akteur (Steffen) vergönnt das zehnte Tor zu erzielen. Danach löste sich auch beim ersten Block der Berner wieder der Knoten und sie erzielten das zehnte Tor für diesen Block zum Schlussstand von 11:1.
Überzeugender erster Meister-Block
Mit den zehn erzielten Toren des ersten Blockes zeigten die Berner auf, wieso sie in dieser Saison erst einmal verloren haben. Der hohen Effizienz, gepaart mit viel Spielwitz, ist für alle Teams der höchsten Liga schwer zu begegnen. Neben den elf Toren verzeichneten die Berner zudem noch vier Gehäusetreffer. Die St. Galler haben also noch viele Hausaufgaben bis zur nächsten Woche, wenn im Athletik-Zentrum St. Gallen zum Cuphalbfinal angepfiffen wird.
Bericht: Kornelius Birrer
NÄchste Spiele
Herren, 1. Runde Playouts |
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Samstag, 11. Februar, 19.00 Uhr |
Damen NLB, 17. Runde |
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Sonntag, 12. Februar, 14.00 Uhr |
Kurzübersicht UHC WaSa-Teams Saison 2011/2012
Spielplan
Tabelle
Resultate
Resultate
Herren SML, 22. Runde |
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Jets - WaSa 7:3 (2:0, 4:2, 1:1) |
Damen NLB, 16. Runde |
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WaSa - L'tal 2:3n.V. (0:0, 0:0, 2:2, 0:1) |
Tabelle
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