Die Pflicht erfüllt

Die Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen gewinnen auswärts gegen den UHC Aergera Giffers mit 6:3 Toren. Wenn die Ostschweizerinnen über 60 Minuten konstant gespielt hätten, wäre das Resultat deutlicher ausgefallen.

Es war für die Damen des UHC WaSa ein langer Weg ins freiburgische Giffers, doch von einer Reisemüdigkeit war zu Beginn des Spiels überhaupt nichts zu spüren. Bereits in der zweiten Minute konnte Sarah Kläger nämlich einen präzisen Pass von Isabelle Ackermann zum 1:0 für die Grün-Weissen verwerten. WaSa spielte druckvoll und kontrolliert weiter und bereits drei Minuten später lenkte Ramona Kindschi den Ball zum 2:0 ins gegnerische Tor. Giffers brachte im ersten Drittel nur wenig zu Stande, die WaSa-Torhüterin Stefanie Huber wurde kaum gefordert. Zur fehlenden Klasse der Freiburgerinnen gesellte sich kurz vor Drittelsende auch noch Pech, eine ihrer Spielerinnen lenkte nämlich einen Schuss von Claudia Schällebaum ins eigene Tor, so dass Waldkirch-St.Gallen mit einem 3:0 Vorsprung in die Pause gehen konnte.

Starke Einzelaktionen

Im zweiten Drittel gelang es WaSa nicht mehr so leicht, sich Torchancen zu erspielen. Oft sahen sich die St.Gallerinnen in die Defensive gedrängt, da Giffers die Verteidigerinnen schon früh störte. In der 27. Spielminute erwischte Ruth Tschannen die WaSa-Torhüterin in der nahen Ecke und verkürzte zum 1:3. Die Freiburgerinnen konnten auch in der Folge sehr viel Druck aufbauen, Waldkirch-St.Gallen hatte Mühe, das eigene Spiel aufzuziehen. In der 35. Minute bekam Katrin Zwinggi dann einen Pass von einer Gegenspielerin direkt auf die Schaufel gespielt, sie verwertete diesen souverän zum 4:1 für die Gäste. Dieses Tor schien wie ein Befreiungsschlag für WaSa zu sein, in der Folge konnten nämlich Ramona Kindschi – wieder durch eine starke Einzelleistung – und Isabelle Ackermann zum 6:3 für die St.Gallerinnnen erhöhen.

Leistungsabbau zum Ende

In den letzten 20 Spielminuten spielte Giffers verständlicherweise sehr offensiv, die St.Gallerinnen hatten Mühe, mit dieser Spielweise umzugehen. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff gelang Ruth Tschannen der zweite Treffer für die Heimmannschaft. Die Grün-Weissen konnten das Spieldiktat nicht mehr übernehmen, zudem zogen sie nun auch noch Strafen ein. So mussten sie fünf Minuten vor Schluss noch einen Gegentreffer – wiederum erzielt durch Ruth Tschannen – hinnehmen. Dies war dann aber das letzte Tor des Spiels, WaSa gewann mit 6:3.

Die Ostschweizerinnen dürfen mit der Leistung in den ersten beiden Spielabschnitten zufrieden sein, was sie im letzten Drittel geboten haben, entspricht jedoch nicht ihrer Klasse. Im nächsten Spiel gegen den Leader Ad Astra Sarnen werden drei gute Drittel nötig sein, um als Sieger vom Platz gehen zu können.

Bericht: Natalie Brägger

 

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