Drei Punkte für ein Halleluja
Die letzte Meisterschaftsrunde der 3. Liga-Herren führte ins thurgauische Berg. Im Spiel gegen Heiden ging es um den 2. Tabellenrang und in der Partie gegen Herisau um Prestige und infolge einer laufenden Wette um einen 4-eckigen Kasten mit glasigem Inhalt.
Nachdem eine auserwählte Runde am Samstag in einem Gasthaus mit Brauerei (*Name dem Schreiber bekannt) länger über Taktik und Aufstellung brütete, schienen 2 Siege vorprogrammiert.
Am Sonntag änderte sich dies jedoch. Zuerst traf Fritsche erst 5 Minuten vor Matchbeginn ein (ob er die Fahrt mit Blaulicht zurücklegte ist nicht bekannt) und andererseits trichterte uns M. Eilinger ein, dass wir mit der Taktik „Totenkopf“ Erfolg haben werden. Die Taktik fanden eigentlich alle spannend, doch grundsätzlich wusste niemand was damit gemeint ist…
Heiden legte los wie die Feuerwehr; es schien, als hätten sie noch einen weiteren Termin nach unserem Spiel. Sie setzten die St. Galler permanent unter Druck und liessen Ihnen weder Zeit noch Raum. Das erwartet mühsame Spiel wie bereits in der Hinrunde. Nicht mal die Taktik „Totenkopf“ schien zu helfen (vielleicht auch deshalb, weil man immer noch nicht wusste wie sie funktioniert). Nach ca. 10 Minuten stellten sich die Bratwürste auf den Gegner ein. Doch die Häädler rannten und pressten weiter. Man wähnte sich in einer Duracell-Werbung…Dank zwei Toren von Moser und eines von „Totenkopf“-Eilinger stand das Spiel drei Minuten vor Schluss unentschieden. In einer letzten Druckphase erspielten sich die St. Galler noch einige gute Möglichkeiten. Doch am leistungsgerechten Unentschieden änderte sich nichts mehr.
Da es bis zum zweiten Spiel noch über 2 Stunden dauerte, verschob man geschlossen in die „Linde“ in der Nachbarsgemeinde. Die Speisekarte bat einem Cordon bleu’s in allen Farben und Formen. Nachdem die 13 Fleischbrocken mit Beilage bestellt waren hiess es warten, warten und warten. Nach 75 Minuten (!) begann das Sonntagsessen doch noch. Die Turnhalle betrat man, ernährungstechnisch sehr schlecht vorbereitet, exakt 30 Minuten vor Spielbeginn. Das Einspielen fiel bei einigen Spielern dem vollen Bauch zum Opfer. Doch beim Anpfiff waren alle bereit! Schliesslich ging es gegen Herisau nicht nur um zwei Punkte sondern auch um einen Harass Bier.
Zur Pause lagen die Ostschweizer 2:1 in Rückstand. Den einzigen WaSa-Treffer erzielte Zwicker. In der Pause wurde nochmals jeder darauf hingewiesen, dass dies die letzten 20 Minuten der Saison sind. Also nochmals VollePulle! M. „Totenkopf“ Eilinger erzielte kurz nach der Pause den Ausgleich. Doch damit nicht genug: PA Fürer schien der Gedanke auf ein Gratisbier wie immer zu beflügeln. Mit einem direkt verwandelten Freistoss schoss er die WaSaner in Führung. Der knappe 3 zu 2-Vorsprung wurde über die Zeit gebracht.
Herisau’s Torwart „Geriger“ zeigte sich nach dem Spiel als wahrer Sportsmann und löste seine Wettschulden umgehend ein. Da auch noch der verletzte Müller zur Geldbörse griff, war der Sonntag sowieso gerettet. Vielen Dank den beiden Sponsoren. Einzig M. „Totenkopf“ Eilinger beschäftigte sich nach dem Spiel lieber noch mit dem Cordon bleu als mit einem der erspielten „Gratis-Klöstis“…
Mit den drei Punkten zum Abschluss klassierten sich die WaSaner auf dem prächtigen 2. Platz. Den Gruppensieg holten sich die „Bergler“ mit einem Punkt „spatzig“ auf die grünen Hosen (Herzliche Gratulation und viel Glück für die Aufstiegsspiele). Für die Ostschweizer geht es bereits in 2 Wochen weiter. An der inoffiziellen SchweizerMeisterschaft in Sarnen für „s’beschti zwei“ wollen die St. Galler erneut auf und neben dem Feld für Furore sorgen. Für das Turnier konnten zwecks Kaderaufstockung einige namhafte vereinsinterne Transferknüller getätigt werden (Namen dem Schreiber bekannt - Spekulationen erlaubt). Achtung Sarnen, wir kommen! J Zu hoffen ist, dass Topscorer Tresch bis in zwei Wochen wieder fit ist. Mit seinen unglaublichen 43 Assists in dieser Saison „passte“ er WaSa praktisch im Alleingang auf den 2. Tabellenplatz.
Es spielten: Trost, Baumann; Strittmatter, Zwicker (1 Tor/0 Assists), S. Fürer, Schönenberger, PA Fürer (1/0), M. Eilinger (2/0), Moser (2/0), Zeller, Zwicker, U. Eilinger, Fritsche, Tresch (0/6 !!), Valt
Abwesend: Zöllig (U21; Mission Aufstieg) Schärli (schöpferische Pause), Müller (verletzt), Steiner (keine Mitfahrgelegenheit), Zwicky (überzähliger Zürcher), beide Thürlemänner (wussten vermutlich wieder nicht dass wir Runde hatten).
Bericht: Marco Valt
Hochzeiten
Esther Böhi & Bruno Fritsche |
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Am 26. Mai, 2012 um 14.00 Uhr, in der Kath. Kirche Oberhelfenschwil |
Julia Maurer & Lukas Hess |
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Am 1. September, 2012 um 14.00 Uhr, in der Evang. Kirche Rorschach |