Duell gegen den Leader

Auf die NLB-Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen wartet am kommenden Wochenende eine schwierige Aufgabe. Sie treffen auswärts auf den aktuellen Leader Hot Chilis Rümlang-Regensdorf.

Hot Chilis Rümlang-Regensdorf hat in der laufenden Meisterschaft bisher eine eindrückliche Vorstellung geboten. Die Zürcherinnen verloren von insgesamt neun Spielen nur gerade eines und stehen damit mit sechs Punkten Vorsprung auf den UHC Zugerland an der Tabellenspitze. Ihr Hoch konnten die Chilis am vergangenen Wochenende mit dem Einzug in die Cup-Halbfinals krönen. Im Viertelfinal schlugen sie die SML-Vertreterinnen aus Dürnten. An Selbstvertrauen dürfte es den Gegnerinnen des UHC WaSa deshalb kaum mangeln. Verlassen kann sich das Team auf die routinierte Daniela Vontobel, die trotz ihrer 35 Jahre noch einmal zur Hochform aufzulaufen scheint. Nicht weniger als zwölf Tore hat sie in der laufenden Saison bereits erzielt.

Eine Skorerin wie Vontobel käme dem UHC Waldkirch-St.Gallen mehr als gelegen. In den vergangenen zwei Spielen hat sich bei den Ostschweizerinnen wieder ein altes Leiden eingeschlichen: sie konnten keine Tore erzielen, obwohl sie ihren Gegnerinnen spielerisch nicht unterlegen waren. Allgemein bekundet WaSa im Abschluss Mühe, auch wenn es das Spieldiktat übernimmt. Diesbezüglich kann das Spiel vom kommenden Sonntag  - Anpfiff ist um 20 Uhr in Rümlang - für die Grün-Weissen auch eine Chance beinhalten. Gegen Hot Chilis treten sie als Aussenseiter an, es wird am Leader liegen, das Spiel zu diktieren. Die WaSa-Damen können deshalb befreit aufspielen – vielleicht löst diese Art des Spiels den Knoten in ihrem Angriffsspiel.

 

Bericht: Natalie Brägger

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