Durchzogene TKB-Trophy
Licht und Schatten an der diesjährigen TKB Trophy in Weinfelden und Berg. Die U21 Junioren zeigen starke Leistungsschwankungen und kommen daher zu keinem Sieg über die reguläre Spielzeit. Allerdings darf durch 3 erzielte Unentschieden auch festgehalten werden, dass die Mannschaft um die Trainer Zwicky, Egli und Venturini nur ein Spiel verloren hat – und dies erst noch unglücklich.
Aber von vorne: Die Gruppenauslosung sah für die jungen WaSaner mit GC und Uster zwei harte Brocken vor. Mit den Bern Capitals war zudem ein B-Ligist in der Gruppe vertreten, der auf Papier vermeintlich schwächer einzustufen ist. Das erste Spiel stand am Samstagmorgen in Berg an – Uster hiess der Gegner. Die Mannschaft aus dem Kanton Zürich, die in den letzten Jahren durch gute Nachwuchsförderung immer wieder für Furore sorgen konnte, erwies sich von Anfang an als harter Brocken. Die Spielintensität war schnell sehr hoch, sodass dieses Vorbereitungsspiel zu einem echten ersten Härtetest wurde. WaSa machte ein sehr gutes Spiel und schaffte es insbesondere durch die Treue zum eigenen System, Uster in Schach zu halten. Auch offensiv erspielten sich die St. Galler gute Chancen, von denen man aber über die ganze Spielzeit gesehen zu wenige nutzen konnte. So blieb das Spiel resultatmässig lange ausgeglichen, auch weil die beiden Torhüter ein gutes Spiel zeigten. Als Uster allerdings in der 59. Minute noch der Treffer zum 4:3 gelang, waren die WaSaner dann nicht mehr zu einer Reaktion fähig. Dem Gegentreffer war ein grober Eigenfehler der WaSa Defensive vorausgegangen. Leider schlichen sich im ganzen Spiel immer wieder solche Fehler ein, sodass auch die meisten der Gegentore aufgrund solcher Unaufmerksamkeiten fielen. Das 5:3 ins leere Tor war dann der Schlussstrich unter eine unterhaltsame Partie. Auf die gezeigte Leistung konnte man aber unabhängig des Resultats zufrieden sein.
Mit erhobenem Haupte und diesmal als Favorit konnte man in die zweite Begegnung gegen die Caps aus Bern steigen. WaSa erwischte einen guten Start und ging schnell und einfach in Führung. Zu einfach, wie sich später erweisen sollte. Es kehrte der „Larifari“ ein, die Stimmung in den Reihen der WaSaner glich derjenigen auf einem Friedhof. Die aufopfernd kämpfenden Berner nutzten diese Baisse eiskalt aus und das Spiel entwickelte sich nun zu einem Spiel auf Messers Schneide, bei dem das eine Team spielte, das andere kämpfte. Auch hier war frappant, wie viele Gegentore die St. Galler aufgrund von Eigenfehlern kassieren mussten. Teilweise haarsträubende Abwehrfehler führten letztlich dazu, dass das Spiel mit einem aus WaSa Sicht enttäuschenden 6:6 endete.
Das Trainerteam forderte daraufhin im Spiel gegen GC eine Reaktion. Und diese kam dann auch: WaSa trat im Vergleich zum vorangehenden Spiel wie verwandelt auf und schaffte es lange, durch harte Defensivarbeit hinten dicht zu halten. Vorne schloss Dario Löhrer einen schönen Konter erfolgreich ab, sodass WaSa durch den 1:0 Vorsprung lange auf der Siegesstrasse war. GC gab allerdings nicht auf und zeigte anschliessend ansatzweise auch die zweifelsohne vorhandene Klasse. Schritt für Schritt kehrten die Zürcher das Spiel und lagen kurz vor Schluss mit 3:1 in Vorsprung. Als ein GCler in der 56. Minute allerdings für 2 Minuten auf die Strafbank musste, ersetzten die WaSaner Torhüter Nüssli durch einen 6. Feldspieler. Diese Massnahme lohnte sich – Fabrice Göldi konnte aus dem Gewühl im Slot heraus das 2:3 erzielen. 40 Sekunden vor Schluss gelang dann – man spielte nun 6 gegen 5 – sogar noch der Ausgleich. Welch eine Kampfleistung der WaSaner! Zu mehr reichte es allerdings nicht mehr, womit WaSa die Gruppenphase auf dem 3. Rang abschloss und gegen Grünenmatt um Platz 5 kämpfen würde.
Im Spiel gegen Grünenmatt setzten die jungen St. Galler dann die Theorie fort, dass nach einem guten Spiel immer ein schwaches folgt. Zwar begannen die St. Galler konzentriert und konnten nach einem ansprechenden ersten Drittel mit einem hochverdienten 2:0 Vorsprung in die Pause begeben. Ab dann allerdings setzte wieder der Schlendrian ein: Einzelfehler, Unaufmerksamkeiten, fehlende Passqualität, keine Ballkontrolle – ungefähr so lässt sich die in Drittel 2 und 3 gezeigte Leistung umschreiben. Die logische Folge war, dass Grünenmatt im letzten Drittel zum 2:2 ausgleichen konnte. Das gewonnene Penaltyschiessen (Manuel Büsser verwertete zweimal eiskalt) konnte auch nicht über die schwache Leistung hinwegtäuschen.
Zusammengefasst bleibt die Erkenntnis, dass die U21 von WaSa Ausgabe 2011/2012 durchaus in der Lage ist, mit Spitzenteams ihrer Altersklasse mitzuspielen. Allerdings wird sie, sollte sie ihre Leistung nicht abrufen wie in den Spielen gegen die Caps und Grünenmatt, unnötige Niederlagen einstecken müssen. Das Trainergespann ist also gefordert, diese mentale Blockade zu überwinden. Denn es reicht nicht, erst zu kämpfen, wenn das Spiel auf Messers Schneide ist.
Bericht: Daniel Zwicky
Hochzeiten
Esther Böhi & Bruno Fritsche |
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Am 26. Mai, 2012 um 14.00 Uhr, in der Kath. Kirche Oberhelfenschwil |
Julia Maurer & Lukas Hess |
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Am 1. September, 2012 um 14.00 Uhr, in der Evang. Kirche Rorschach |