Durchzogener Saisonstart
Nach vier gespielten Runden ist es nun Zeit die ersten Fazite aus dem Saisonstart zu ziehen. Nach einer durchzogenen Vorbereitung im Sommer wurde die Saison in Vattiz erst richtig lanciert.
Die U18 verbrachte ein unvergessliches Trainingsweekend im Bündnerland. Auf dem Programm standen unter anderem eine Morgenwanderung, ein Kochduell und eine Ausdauereinheit. Für jedes Spiel wurden in den Bereichen Sport und Soziales Punkte vergeben. Am Schluss des Wochenendes konnten wir den Teamplayer, Sportler und Gesamtleader der Mannschaft bestimmen. Als Kennzeichnung dieser Spieler wurden Trikots eingeführt. Das maillot jaune wurde vom Gesamtleader getragen, der beste Sportler durfte sich das grüne Muskelshirt mit dem Sherifstern überstreifen und der Teamleader grüsste mit dem pinken Poloshirt von seiner Wertungsspitze. Das Trainingsweekend wurde von allen Spielern sehr positiv aufgenommen und sorgte für einen kurzen Schub in unserer Vorbereitung. Wir hatten jetzt noch einen Monat Zeit, um uns für die Saison zu rüsten.
Tigers Langnau - UHC WASA
Die Vorzeichen für unser erstes Spiel waren denkbar schlecht. Bereits um 12.30 Uhr mussten wir ausgerechnet in Langnau, was nicht gerade am Weg liegt, gegen den letzt jährigen U18-Meister antreten. Im ersten Drittel hielten die Wasaner erstaunlich gut mit und konnten das Spiel bis kurz vor der Pause offen gestalten. 21 Sekunden vor der Sirene gelang den Tigern der dritte Treffer zum 3:1 Pausenstand. Beim Pausentee versuchte der Trainer der St. Galler seinen Schützlingen Mut zuzusprechen. Ob Zöllig die falschen oder der gegnerische Trainer die richtigen Worte gefunden hatte, kann man nur raten. Was folgte waren die schwarzen 12 Minuten der St. Galler. Die Tiger erhöhten das Score auf 7:1 und die Moral in den Reihen der OLMA-Städter brach völlig zusammen. Mit einem Timeout und einigen lauten Worten versuchte man das drohende Debakel abzuwenden. Die Reaktion folgte auf dem Platz. Die restlichen 28 Minuten des Spiels konnte man mit 2:3 für sich entscheiden. Das Spiel endete mit 9:4 für die Emmentaler. Als Aufsteiger hatte man diese drei Punkte nicht budgetiert, trotzdem löste es in den Köpfen einen gewissen Denkprozess aus und man war gespannt, wie der zweite Auftritt ausgehen würde.
UHC WASA - UHC Alligator Malans
Gegen die Alligatoren rechneten sich die jungen Wasaner bessere Chancen aus als gegen die zuletzt bissigen Tiger. Doch schon nach 37 Sekunden waren die euphorischen Vorsätze wieder verflogen. Man konnte sich zwar im ersten Drittel wiederum fangen doch lag man trotz ebenbürtiger Leistung zur Pause mit 1:2 zurück. Unter den Trainern war man sich einig, dass die Alligatoren mit einer soliden Leistung zu packen sind. Doch auch die Vorsätze für das zweite Drittel konnten schnell wieder über den Haufen geworfen werden. Denn dieses mal ging es 48 Sekunden und der Ball zappelte im Tor hinter Schmied. Was in dieser Phase des Spiels komplett fehlte war das Vertrauen jedes Spielers in die Mannschaft. Es wurde herumkritisiert und gehadert. Der Fokus und die drei Punkte gerieten so langsam aus unserer Reichweite. Die Hauptaufgabe der Trainer bestand in der nächsten Woche, die Differenzen unter den Spielern aus der Welt zu schaffen. Ganz schön knapp in einer Woche aus Einzelkämpfern eine Mannschaft zu bilden. Ach ja das Spiel verloren wir mit 5:9.
UHC WASA - GC
Mit vielen Gesprächen, Theorien und positiver Energie tastete man sich langsam an die Mannschaft heran. Heute ging es nicht um das Resultat sondern nur um die Mannschaft. Gegenseitige Unterstützung von A-Z egal wie das Resultat sein wird. Fast schon obligatorisch verschlief man den Start und lag nach 19 gespielten Minuten mit 0:4 im Rückstand. Was in dieser Phase anders lief als in den Spielen zu vor ist schnell gesagt. Egal was für ein Resultat, man unterstützte sich gegenseitig und agierte als Mannschaft. Nur so war es möglich, den 0:4 Rückstand innerhalb von 20 Minuten wieder wettzumachen. Mit einem 5:5 ging es in die zweite Drittelspause. Endlich fanden auch die Trainer einmal die richtigen Worte. Die Mannschaft kam völlig entfesselt aus der Kabine und setzte die Zürcher sofort unter Druck. Ein 7:5 war das Resultat dieser Druckphase. Doch auch die Zürcher liessen sich nicht lumpen und glichen mit einem Doppelpack in der 48. Minute wiederum aus. Die Reaktion kam von einem entfesselten Manuel Büsser, der die St. Galler nur 21 Sekunden nach dem Ausgleich wieder in Führung schoss. Jetzt war die Gegenwehr gebrochen und der ganze Frust der vergangenen zwei Wochen kam hervor. Im dritten Spiel der Saison konnten endlich die ersten Punkte eingefahren werden. 12:8 war das Schlussresultat in einem turbulenten Spiel.
Floorball Thurgau -UHC WASA
Zum Derby reiste man nach Weinfelden. Gestärkt vom Sieg gegen GC war man guter Dinge, auch dieses Wochenende Punkte holen zu können. Doch wie schon in den Partien zuvor verschlief man den Start komplett und konnte froh sein mit einem 4:4 in die Pause gehen zu können. Nach dem schlechtesten Drittel der Saison versuchte man das Team zu wecken. Es befand sich aber offenbar in einem winterschlafähnlichen Zustand, denn man spielte gleich pomadig weiter, wie man in Drittel eins aufhörte. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass man wieder in Rückstand geriet. Gegen vorne fehlte die Präzision und hinten die Coolness. Auch in der zweiten Pause konnte man immer noch zuversichtlich sein, denn es waren noch 20 Minuten zu spielen und zwei Tore sind in dieser Zeit sicherlich noch möglich. Kurzzeitig kam etwas wie Spielfreude, Aggressivität oder Wille zum Vorschein. Leider reichte es aber nicht mehr, die Fehler aus den vergangenen 40 Minuten wettzumachen. So verlor man das Derby verdient und völlig selber Schuld mit 7:5.
Das Fazit aus diesen vier Spielen sieht wie folgt aus. Mit einer guten Teammoral sind wir bereit gegen jeden Gegner bestehen zu können. Bis jetzt sind wir unter unseren Möglichkeiten geblieben. Es muss sich aber jeder bewusst sein, dass es den totalen Einsatz jedes Spielers braucht, um in dieser Liga ein Wörtchen mitreden zu können. Die Mannschaft ist jung und hat viel Potential. Wir arbeiten weiter und sind überzeugt noch etwas richten zu können.
Bericht: Benjamin Zöllig
Hochzeiten
Esther Böhi & Bruno Fritsche |
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Am 26. Mai, 2012 um 14.00 Uhr, in der Kath. Kirche Oberhelfenschwil |
Julia Maurer & Lukas Hess |
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Am 1. September, 2012 um 14.00 Uhr, in der Evang. Kirche Rorschach |