Ein erkämpftes Unentschieden

(Archivbild UHC WaSa)

Harziges erstes Drittel
Durch die Unachtsamkeit der generischen Torhüterin ging Wasa nach wenigen Minuten überraschend in Führung. Die Schützin Christine Eisenhut konnte es selbst kaum glauben, ein Tor erzielt von hinter der Torlinie!?! Trotz der frühen Führung kamen die St. Gallerinnen nicht ins Spiel, so nach dem Motto: „Spielt der Gegner schlecht, spielen wir noch schlechter!“ Folglich lag man innert Kürze mit 3 zu 1 Toren hinten. Mit der Umstellung von 3 auf 2 Linien hoffte man nun besser ins Spiel zu finden. Vor der Pause gelang Jael Koller den Anschlusstreffer zu Pausenstand von 2:3.

Effizient
Die Wasanerinnen konnten das erste Drittel vergessen und begannen ihr Spiel zu spielen. In der Defensive stand man abgeklärter, machte nach vorne Durck und der Gegner kam oft nur durch Konter vor das St. Galler-Tor. Nach vier Minuten erzielte Andy Schefer auf Pass von E. Ackermann den Ausgleich für das Heimteam. Wenige Minuten Später gingen die Gäste aus Thun erneut in Führung. Auch dies lies man nicht auf sich sitzen und nur eine halbe Minute nach der Thunerführung hiess es wieder Unentschieden. Andy Schefer, die zur besten Spielerin ausgezeichnet wurde, zeigte den anderen St. Gallerinnen, was effizient bedeutet. Bis zur Pause fielen keine weiteren Tore mehr, Pausenstand 4:4.

Noch ein Tor erzwingen
Motiviert startete man ins letzte Drittel, denn nach dieser langen Aufholjagd wollte man nun endlich in Führung gehen. Der Ball konnte in den eigenen Reihen passieren und man erspielte sich gute Chancen. Es passte jedoch zum heutigen Spiel, dass es wiederum die Gäste waren, welche in Führung gingen. Nun begann ein Wettlauf gegen die Zeit. Wasa machte druck und wollte mit aller Kraft den Ausgleich erzwingen. 59. Minute, Gewühl vor dem gegnerischen Tor, Rebecca Plüss behielt die Übersicht und schob den Ball hinter die Torlinie. Dieses Unentschieden galt es zu verteidigen und dies gelang den St. Gallerinnen.

In der Verlängerung erspielte sich das Heimteam nochmals gute Chancen wie z.B. durch den Lattenschuss von S. Knellwolf. Jedoch blieb es beim 5 : 5 Unentschieden.

Aufstellung: C. Frischknecht, N. Nussbaum, C. Hirschi, N. Brägger, J. Koller, N. Rösli, C. Resegatti, S. Germann, R. Simmen, S. Kläger, S. Zellweger, Ch. Eisenhut, A. Schefer, V. Kläger, R. Plüss, S. Knellwolf, E. Ackermann, I. Ackermann

 

Bericht: S. Zellweger

 

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