Eine weitere bittere Niederlage
Gut gespielt, trotzdem verloren. Einmal mehr zeigen die U21 Junioren eine gute Leistung, werden aber für die Anstrengungen schlecht belohnt. Der SV Wiler Ersigen war in einem umkämpften Spiel die abgeklärtere Mannschaft, WaSa musste einmal mehr Lehrgeld bezahlen.
Hauptziel war es, einen Fehlstart wie in vergangenen Partien zu vermeiden. Dies gelang: Die jungen WaSaner zeigten schnelles, attraktives Unihockey und kamen früh zu ersten Chancen. Wiler Ersigen schien ob des guten Starts des Gegners etwas irritiert und hatte seinerseits etwas Mühe, den Tritt zu finden. Trotzdem waren es die Gäste, die in der 6. Minute etwas gegen den Spielverlauf mit 1:0 in Führung gingen. Dem Tor war ein unnötiger Einzelfehler eines WaSa Verteidigers vorangegangen. WaSa liess sich durch das unnötige Gegentor allerdings nicht aus der Ruhe bringen. Und nur eine Minute nach dem Gegentreffer konnte der Ausgleich durch Lucas Rüesch bejubelt werden. Dem Treffer war eine schöne Direktkombination über mehrere Stationen vorangegangen. Lucas Rüesch doppelte zwei Minuten später sogar nach: WaSa führte 2:1. Und als Adrian Rüesch in der 10. Minute gar das 3:1 erzielte, war der perfekte Start Tatsache.
Nun fand der SVWE allerdings immer besser in die Partie und begann allmählich, das Zepter in die eigene Hand zu nehmen. Es kam nun zu mehreren brenzligen Situationen vor dem Tor der St. Galler. In der 18. Minute war es schliesslich SML Verstärkungsspieler Michael Garnier, der für den Anschlusstreffer der Gäste besorgt war. Mit einer 3:2 Führung der Einheimischen ging es in die Kabine.
Im zweiten Drittel kam es früh zu einer unnötigen Strafe gegen die St. Galler. Wolf schob den Ball aus spitzestem Winkel in der nahen Torwartecke an Nüssli vorbei – der Ausgleich war Tatsache. Nun stand das Spiel auf Messers Schneide. Gemperles 4:3 auf Pass von Raschle vermochte Kissling postwendend zu beantworten. Erneut Gemperle in der 25. Minute schoss die St. Galler aber wieder in Front. Tobias Känzig schien dies nicht zu passen. Mit einem Doppelschlag innert 2 Minuten schoss er Wiler Ersigen erstmals in Front. In der 38. Minute schoss Kissling sogar das 7:5. WaSa wurde für ein erneut gutes Drittel schlecht belohnt. Es ist allerdings anzumerken, dass diesem Tor ein klarer Fusspass vorausging. Die Schiedsrichter, die in einigen kritischen Situationen nicht unbedingt glücklich entschieden, hatten dies allerdings anders gesehen. Mit dieser Meinung standen sie jedoch ziemlich alleine da: Selbst das Trainergespann des SVWE musste nach dem Spiel einräumen, dass dieses Tor wohl nicht hätte zählen dürfen. Dies war natürlich ein Fehlentscheid, der doch eine gewisse Relevanz für den weiteren Spielverlauf hatte.
Trotz des Frusts über die drohende Niederlage, steckten die St. Galler nicht auf. Im dritten Drittel, das enorm intensiv war, gelang Waldvogel schon früh der erneute Anschlusstreffer. Eggerschwiler wusste mit seinem Treffer zum 6:8 den Zweitorevorsprung allerdings wieder herzustellen. In der 56. Minute brachte dann Blaser mit dem 7:8 wieder Hoffnung in die Reihen der WaSaner. Als die Mannschaft um das Trainergespann Zwicky/Venturini/Egli dann mit einem sechsten Feldspieler auf den Ausgleich drängte, kam es, wie es kommen musste. Ein Berner entwischte und schloss auf das leere Tor ab. Da Stefan Meier den Ball nur regelwidrig stoppen konnte, kam es zum fälligen Penalty, den Wolf gekonnt verwandelte.
Nun gut. 7:9 verloren, eine erneute bittere Pille für die jungen Ostschweizer. Das Spiel wurde letztlich verloren, weil in entscheidenden Momenten ein paar Fehler zu viel begangen wurden, die die Gäste eiskalt ausnzutzten. Mit ein bisschen mehr Wettkampfglück wäre in diesem Spiel sicherlich etwas mehr drin gelegen. Im Endeffekt darf die junge Mannschaft aber auch stolz sein, mit einem solchen Gegner auf Augenhöhe mitgespielt zu haben. Es gilt nun, die Lehren aus dem Spiel zu ziehen und möglichst schnell vorwärts zu schauen. Denn bereits am nächsten Sonntag steht der nächste Ernstkampf an. Gegner sind die Tigers aus Langnau, die sicherlich zu favorisieren sind. WaSa hat aber bewiesen, dass mit einer starken Kollektivleistung durchaus etwas bewegt werden kann.
Bericht: Daniel Zwicky
Hochzeiten
Esther Böhi & Bruno Fritsche |
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Am 26. Mai, 2012 um 14.00 Uhr, in der Kath. Kirche Oberhelfenschwil |
Julia Maurer & Lukas Hess |
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Am 1. September, 2012 um 14.00 Uhr, in der Evang. Kirche Rorschach |