Fünf Minuten zuviel
Die WaSa-Damen holen in ihrem ersten Saisonspiel den ersten Punkt. Gegen den UHC Thun wäre allerdings mehr als ein 2:2-Unentschieden drin gelegen.
Das Spiel im Berner Oberland begann gut für die St.Galleriennen. Thun spielte sehr defensiv und liess WaSa im Angriff sehr viel Platz, was den Ostschweizerinnen sehr entgegen kam. Nach knapp sechs Minuten konnten sie diesen Vorteil denn auch in ein Tor ummünzen. Natalie Brägger wurde vn Vanja Kläger mit einem schönen Pass bedient und bezwang die gegnerische Torhüterin mit einem Weitschuss. Am Spielgeschehen änderte sich darauf nicht viel, Thun spielte defensiv, wartete aber immer wieder mit gefährlichen Kontern auf. Dank einer hervorragend aufspielenden Torhüterin Steffi Huber konnte WaSa jedoch mit dem knappen Vorsprung in die Pause gehen.
2:0-Führung für WaSa
Auch im zweiten Spielabschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild: WaSa liess den Ball geschickt laufen, Thun hingegen beruhte sich auf seine Konterchancen. In der 33. Minute verwertete Sarah Kläger schliesslich einen Pass von Lara Eschbach und erzielte das 2:0 für die Grün-Weissen. Wer nun aber glaubte, dass Thun den Match schon aufgegeben hatte, irrte sich. Im dritten Drittel spielten die Bernerinnen aggressiver, störten ihre gegnerischen Verteidigerinnen schon früh und machten es ihnen darum schwerer, das Spiel aufzubauen.
Ausgleich in letzter Minute
Thun kam wie auch WaSa immer wieder zu guten Chancen, Tore fielen jedoch lange keine mehr. In der 57. Minute entschloss sich Thun-Trainer Damiano Dellasanta schliesslich zu einem Timeout und er schien in dieser kurzen Pause genau die richtigen Worte gefunden zu haben. Nur 15 Sekunden nach Wiederanpfiff erzielte Christine Rossel nämlich den Anschlusstreffer für das Heimteam. Die Spannung in der Halle stieg noch einmal an, man sah es den WaSa-Spielerinnen an, dass die Angst vor dem Ausgleichstreffer in ihren Köpfen war. Thun hingegen hatte noch einmal Mut gefasst und stürmte voller Tatendrang nach vorne. 40 Sekunden vor Schluss starteten die Bernerinnen schliesslich wieder einen ihrer gefährlichen Konter und Nathalie Duc konnte den Ausgleich erzielen: Freude bei den Thunerinnen, grosser Frust bei den St.Gallerinnen. In den verbleibenden 40 Sekunden stürmte WaSa noch einmal mit letzter Hoffnung auf den Sieg nach vorne - scheiterte allerdings knapp. Der Torpfosten half den Thunerinnen und es kam zur Verlängerung. Diese brachte jedoch keine Tore mehr, so dass das Spiel mit 2:2 endete. WaSa hat keine schlechte Leistung gezeigt, allerdings wäre ein Sieg für die Ostschweizerinnen durchaus möglich gewesen. Für sie gilt es nun, sich für das kommende Spiel gegen die Hot Chilis optimal vorzubereiten, damit der erste Saisonsieg bald eingefahren werden kann.
Bericht: Natalie Brägger
Hochzeiten
Esther Böhi & Bruno Fritsche |
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Am 26. Mai, 2012 um 14.00 Uhr, in der Kath. Kirche Oberhelfenschwil |
Julia Maurer & Lukas Hess |
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Am 1. September, 2012 um 14.00 Uhr, in der Evang. Kirche Rorschach |