Generalprobe missglückt

Beim Vorbereitungsturnier „National-Cup“ in Winterthur blieben die Damen des UHC WaSa tor- und punktelos. Der härteste Brocken für die Ostschweizerinnen war der Europacup-Sieger UHC Dietlikon.

Der United Cup (neu National Cup) in Winterthur dient für die Damen des UHC WaSa seit einigen Jahren zur Standortbestimmung vor dem Saisonstart. Gleichzeitig ist er für manche auch der Saisonhöhepunkt, da gegen namhafte Gegner aus der Swiss Mobiliar League gespielt werden darf. So war es auch am vergangenen Samstag.

0:1 gegen den UHC Dietlikon...
0:1, so hiess zumindest das Resultat der zweiten Spielhälfte. Erst drei Minuten vor Schluss konnten die Zürcherinnen den Ball ins Netz befördern. Da die Spiele in Winterthur jedoch nicht nur eine zweite, sondern auch eine erste Hälfte hatten, war 0:1 nicht das Endresultat. In den ersten Spielminuten wurde der UHC WaSa vom Tempo des Schweizer Meisters nämlich derart überrascht, dass es schon nach drei Minuten 3:0 zu Gunsten der Dietlikerinnen stand. Bis zur Pause konnten sie ihre Führung auf 6:0 ausbauen, was mit dem Tor in der zweiten Hälfte zu einem Endstand von 7:0 für den UHC Dietlikon führte.

Mitgehalten, aber verloren
Im nächsten Spiel stand der UHC Waldkirch-St.Gallen den Burgdorf Wizards (SML) gegenüber. Die St. Gallerinnen zeigten ein engagiertes Spiel und konnten in Sachen Ballbesitz gut mit dem oberklassigen Gegner mithalten. Die Wizards kamen nicht häufig zu Chancen, nützten diese jedoch eiskalt aus. Anders lief es beim UHC WaSa, und so konnten die Bernerinnen das Spiel am Ende mit 3:0 für sich entscheiden.

Schlechte Chancenauswertung
Im dritten Spiel stammte der Gegner des UHC WaSa das erste Mal am Tag aus der gleichen Liga. Ad Astra Sarnen war den Ostschweizerinnen aus der vergangenen Meisterschaft bekannt. Die beiden Mannschaften boten sich einen körperbetonten Kampf und die Damen des UHC Waldkirch-St. Gallen konnten sich vor allem in der Schlussphase zahlreiche hochkarätigen Chancen erspielen. Es wollte jedoch kein Ball den Weg in das Tor der Sarnerinnen finden. So verloren die Grün-Weissen das Spiel schliesslich mit 0:2.

Obwohl der UHC Waldkirch-St.Gallen noch einige verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen hat, darf die Mannschaft von Albert Zellweger mit dem Turnier in Winterthur ganz klar nicht zufrieden sein. Vor allem an der Chancenauswertung muss noch hart gearbeitet werden. Im kommenden Trainingswochende bleibt Zeit, die Grundsteine für einen guten Saisonstart zu legen.

Bericht: Natalie Brägger

 

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