Glücklicher Sieg
Dank einer Leistungssteigerung im letzten Drittel gewinnen die NLB-Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen im Heimspiel gegen Floorball Köniz mit 3:2 nach Verlängerung.
Floorball Köniz kann als Angstgegner der WaSa-Damen bezeichnet werden, denn im Hinspiel verloren die Ostschweizerinnen gleich mit 2:5 – und dies, obwohl Köniz nicht die dominante Mannschaft war. Diese Niederlage schien den St.Gallerinnen noch immer in den Köpfen zu sein, denn sie starteten auch am Samstag im Athletikzentrum sehr verhalten ins Spiel. Den vielen Platz, den die Bernerinnen den Ostschweizerinnen auf dem Feld liessen, konnten sie nicht zu ihrem Vorteil nutzen. Das Tempo fehlte im Spiel des UHC WaSa vollkommen, der Ball lief in den eigenen Reihen ungewohnt langsam. Für ihre Schläfrigkeit wurden die Grün-Weissen denn auch umgehend bestraft, in der fünften Minute ging Köniz mit 1:0 in Führung. Während WaSa weiter schläfrig daher kam, vertraute Köniz auf seine defensive Kontertaktik. Diese brachte den Bernerinnen auch den gewünschten Erfolg, Rahel Kocher konnte in der 26. Minute zum 2:0 erhöhen.
WaSa mit Doppelschlag
Wie schon zu Beginn war nach dem 0:2 wenig vom sonst schnell und konsequent aufspielenden WaSa zu sehen. Zwar erspielten sich die Ostschweizerinnen einige Chancen, der Zug aufs Tor und die Gnadenlosigkeit fehlte jedoch oft. Zudem war die Könizer Torhüterin für ihre Mannschaft ein sehr sicherer Rückhalt. Das Wachrütteln schien den St.Gallerinnen erst in der zweiten Drittelspause zu gelingen. Schon in der ersten Minute des Schlussdrittels war nämlich ein aktiveres und aggressiveres WaSa auf dem Spielfeld zu sehen als noch zu vor. Diese Leistungssteigerung machte sich denn auch auf den Spielstand bemerkbar. Vier Minuten nach Wiederanpfiff konnte Rebecca Plüss auf Pass von Selina Zellweger zum 1:2 verkürzen. Durch ein Eigentor seitens der Könizerinnen wurde eine Minute später der Gleichstand hergestellt. In der Folge gestaltete sich das Spiel ausgeglichen, Köniz konnte noch einmal viel Druck auf das WaSa-Tor erzeugen. Die Ostschweizerinnen zeigten sich jedoch kämpferisch, so dass es nach 60 Spielminuten 2:2-Unentschieden stand.
Auf dem zweiten Platz
Die Verlängerung war dann aber von kurzer Dauer. Bereits nach einer guten Minute konnte Corina Resegatti auf Pass von Isabelle Ackermann das Golden Goal für den UHC WaSa erzielen. Betrachtet man den Spielverlauf, so kann WaSa mit dem Sieg und den gewonnenen zwei Punkten sicherlich zufrieden sein. Allerdings haben die Ostschweizerinnen einen weiteren Punkt auf Leader Frauenfeld eingebüsst, so dass der Rückstand auf die Tabellenspitze nun drei Punkte beträgt.
Bericht: Natalie Brägger
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Kurzübersicht UHC WaSa-Teams
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WaSa - Tigers 4:11 (3:4, 0:3, 1:4) |
Damen 5. Runde Finalpoule |
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Zugerland - WaSa 7:3 (3:0, 4:1, 0:2) |
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