Hart gekämpft aber kein Ertrag
Mit viel Selbstvertrauen nach dem Heimsieg am letzten Spieltag, reiste man nach Zürich zu den Grasshoppers hinunter. Die Ostschweizerjungs waren beim Anpfiff sehr konzentriert und gewillt, 3 Punkte zurück in die Olmastadt zu nehmen.
Bereits nach einigen Minuten konnte das U18-Team von WaSa durch ein Tor von P. Gemperle in Führung gehen. Das Tor schreckte GC jedoch nicht ab, im Gegenteil, sie schossen gleich 3 Tore zum Zwischenstand von 3 zu 1. Nach den 3 Gegentoren konnte sich die U18 fangen. Man spielte sicher und nahm das Spiel wieder in die Hand. Es wurde wieder gekämpft, zusammengespielt und kombiniert. Durch ein schön heraus gespieltes Tor von M. Büsser mit G. Pasqualini und einem Tor von M. Gämperli kamen die U18 Jungs wieder an die Zürcher heran. Noch wenige Sekunden vor dem ersten Pausepfiff bekam G. Pasqualini eine grosse Torchance. Der Torhüter der Hoppers reagierte jedoch für einmal mirakulös und konnte den Schuss noch mit sehr viel Glück abwehren. So ging man mit 3 auf beiden Seiten in die Pause.
Bereits zu Beginn des Mitteldrittels stellte man auf 2 Blöcke um. Doch auch mit 2 Blöcken lief es für die U18 Jungs nicht optimal. Irgendwie passte auf einmal gar nichts mehr zusammen und die Grundsätze vom Unihockey liess man vergessen. Jeder wollte auf eigene Faust durch die Mitte zum Torerfolg kommen; was jedoch keinem gelang. Man kassierte dafür 3 Gegentore. Wer darauf erneut auf eine Reaktion wartete, blieb entäuscht. Mit dem Zwischenresultat von 3:6 ging man in die zweite Pause und mit der Erfahrung, dass man nur als Kollektiv zu Toren kommen kann.
Mit neuen Ambitionen und viel Wille kam man von der Pause in das 3. Drittel zurück. Man knüpfte wieder an das 1. gute Drittel an und prompt stimmten die Defensivarbeit, der Aufbau und teils auch die Einstellung wieder. Erneut konnte durch ein Tor von M. Gämperli – wohl einer, der am nahsten seiner normalen Form war – ein Zeichen gesetzt werden. Man kam wieder an die Zürcher heran. Doch nach einem Foul im eigenen Slot, welches wirklich zu vermeiden gewesen wäre und unnötig war, sprach der Schiedsrichter einen Penalty den Zürchern zu. Dem Zürcher-Schützen gelang es, den Penalty zu verwerten. Es waren noch knapp 10 Minuten zu spielen um diesen 3-Torerückstand wett zu machen. 8 Minuten vor Schluss gelang es P. Gemperle durch eine sehenswerte Direktabnahme den Rückstand zu verkürzen. Auf der Anzeigetafel konnte man entnehmen, dass die Zürcher immer noch mit 2 Toren Vorsprung führten (7:5) Es wurde zum Schluss noch einmal spannend, doch die Wasaner-Jungs konnten das Blatt nicht mehr wenden und verloren knapp und unnötig, da dieser Gegner zur keiner Zeit übermächtig war und zu packen gewesen wäre.
Aus diesem Match kann jedoch vieles mitgenommen werden, was in Zukunft besser gemacht werden kann. Noch immer wird viel zu viele Energie in Sachen gesteckt – sei es nun der Schiedsrichter oder die gegnerische Mannschaft -, die man nicht beeinflussen kann. Kann man diese Sachen in Zukunft weglassen und 60 Minuten als Kollektiv auf dem Platz agieren, so kann man positiv in die Zukunft sehen. Bereits nächstes Wochenende am Samstag mit hoffentlich zahlreicher Unterstützung vor heimischen Publikum gilt zu Hause „Mission: Wiedergutmachung!“ gegen den Leader aus dem Thurgau (Anpfiff 16.00Uhr AZ)
Bericht: Marco SolenthalerHochzeiten
Esther Böhi & Bruno Fritsche |
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Am 26. Mai, 2012 um 14.00 Uhr, in der Kath. Kirche Oberhelfenschwil |
Julia Maurer & Lukas Hess |
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Am 1. September, 2012 um 14.00 Uhr, in der Evang. Kirche Rorschach |