Heimdebakel statt Playoffpunkte

Dem UHC WaSa ist der Start ins Jahr 2011 gründlich missglückt! Im Heimspiel gegen den HC Rychenberg Winterthur gabs mit 3:10 eine schallende Ohrfeige.

Alptraumstart
Ob es die Beine waren, die nicht machten, was der Kopf ihnen befahl, oder ob böse Geister die WaSa-Truppe verhext hatten, sei dahingestellt. Das in letzter Zeit verwöhnte St. Galler Publikum musste jedenfalls erstaunt zur Kenntnis nehmen, dass seine Mannschaft gegen die um ihre letzte Playoffchance kämpfenden Zürcher meilenweit neben den Schuhen stand. Sechs Treffer hämmerten die Winterthurer im ersten Drittel ins Ostschweizer Gehäuse. Dass WaSa beide Powerplays in Tore ummünzen konnte, war effizient, doch nur eine Randnotiz beim 2:6 nach 20 Minuten.

Torimpotenz
Dass ein solches Resultat im Unihockey bei weitem noch keine Vorentscheidung bedeuten musste, wurde schon mehrfach bewiesen. Die WaSa-Hoffnung starb indes sehr schnell, nachdem nach 25 Minuten im Mitteldrittel der Ball zum 2:7 im WaSa-Tor landete und beide Teams ihre Torchancen nicht weiter nutzen konnten.

Abhaken
Aus WaSa-Sicht ging es im Schlussabschnitt nur noch um Schadensbegrenzung. Doch auch dies misslang: Nicht einmal das Stängeli konnte vermieden werden! Eine halbe Minute vor Schluss fiel der zehnte Winterthurer Treffer und das Debakel war komplett.  Aus der geplanten  „Night to remember“  war eine „Night to forget“ geworden! WaSa verpasste es, im Kampf um den letzten Playoffplatz eine Vorentscheidung herbeizuführen. Es gilt jetzt, intern die Lehren aus der Niederlage zu ziehen und das Spiel abzuhaken.

Bericht: Jürg Leibundgut

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