Heimspiel gegen Winterthur

Der UHC Waldkirch-St.Gallen strebt gegen Rychenberg die ersten Punkte an

Nach der Niederlage beim Meister möchte sich der UHC Waldkirch-St.Gallen gegen den HC Rychenberg Winterthur die ersten Punkte auf seinem Konto gutschreiben lassen.

Die zweiwöchige Pause tat dem zuletzt arg dezimierten Team sichtlich gut. Die verletzten oder angeschlagenen Spieler konnten sich erholen und ihre Blessuren auskurieren. Daniel Kläger sollte nach seiner Fersenverletzung wieder mittun können. Auch Othmar Schärli scheint wieder einsatzfähig zu sein. Zudem ist die Knieverletzung von Fabian Haag abgeklungen. Weiterhin nicht spielen können Mario Haag und Ivo Bischof. Letzterer scheint aber auf dem Weg zur Besserung zu sein. Sami Kuronen (erholt sich derzeit von einer Kreuzbandoperation) wird voraussichtlich ab Januar oder Februar Trainer Oestman wieder zur Verfügung stehen.

Gegen den ehemaligen WaSa-Trainer

Mit dem HC Rychenberg Winterthur gastiert das neue Team vom letztjährigen WaSa-Spielertrainer Radim Cepek in der Sporthalle Tal der Demut in St.Gallen. Diese Position übt der Tscheche nun auch beim Konkurrenten aus. Im Team der Zürcher figuriert mit Marc Schadegg ein weiteres bekanntes Gesicht. Auch er konnte letzte Saison mit WaSa den Aufstieg in die Swiss Mobiliar League feiern.

Ein Gegner in Reichweite

Rychenberg zeigte in den ersten drei Spielen der Saison gegen eher stärker eingestufte Teams eine gute und solide Leistung. Doch im letzten Heimspiel gegen Chur Unihockey liessen die Spieler Wille, Charakter und Disziplin vermissen. Cepek meinte dann auch:» Wir haben nicht - wie befürchtet - zehn, sondern neunzig Prozent weniger gebracht». Gegen die Tigers aus Langnau und den Grasshoppers aus Zürich verlor man jeweils knapp mit einem Tor Unterschied. Und gegen den SV Wiler-Ersigen erkämpfte man sich auswärts einen Punktgewinn. Der Gastgeber Waldkirch-St.Gallen hingegen muss sich noch ein bisschen an den höheren Spielrhythmus gewöhnen. Man hat viel weniger Raum und Zeit, um den Ball unter Kontrolle zu bringen als noch in der Nationalliga B. Aber die Wasaner arbeiten daran, um die Lücke zum höheren Niveau möglichst schnell zu schliessen. Die Moral ist ausserdem gut in der Mannschaft. Jeder hilft und unterstützt den Andern wo er kann. Mit dieser professionellen Einstellung versucht WaSa übermorgen Samstag, ab 18.30 Uhr den Zürchern ein ernstzunehmender und ebenbürtiger Gegner zu sein.

 Bericht: Markus Schildknecht

 

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