Im Cup ausgeschieden

Gestern spielten die Damen des UHC Waldkirch St. Gallen den Achtelfinal im Cup gegen Piranha Chur (SML) und vermochte nur im ersten Drittel mitzuhalten. Es resultierte eine 0:6 Niederlage.
Der Start ins erste Drittel gelang den Ostschweizerinnen. Sie standen sehr gut in der Defensive. Sie waren in den gefährlichen Zonen präsent zu sein und blockten die Schüsse des Gegners. Mit schnellen Kontern kam man zu einigen guten Tormöglichkeiten, diese blieben ungenützt. In der 12. Minute verpasste man die Chance in Führung zu gehen. Eine Überzahlsituation nach einer ausgesprochen Strafe konnte nicht ausgenützt werden. In den letzten drei Minuten vor Drittelpause wurde das Vorcheking des Gegners aggressiver, die St. Gallerinnen bekundetet zusehends Mühe den Ball aus der eigenen Spielhälfte zu bringen. In dieser Phase kamen die Churerinnen zu einigen guten Chancen, es blieb aber beim Pausenstand von 0:0.

Nach Wideranpfiff blieb das Tempo des Gegners hoch, die Spielzüge präzis. Die St. Gallerinnen hatten Mühe diesem Druck stand zu halten. Die Folge war der erste Treffer des Gegners in der 25. Minute. Glücklich viel der Ball ins Tor. Im Anschluss kam man zu zwei guten Ausgleichsmöglichkeiten. Eine WASA-Spielerin konnte gar alleine aufs gegnerische Tor stürmen, doch sie vergab diese Chance. Die Antwort des Gegners kam prompt. In der 28. Minute trafen sie zum zweiten Mal. In der 32. Minute konnten die Gastgeberinnen erneut in Überzahl spielen. Chancen wurden erarbeitet. Doch der Pfosten verhinderte den Torjubel. Wieder komplett vermochten die Churerinnen das Spieldiktat erneut zu übernehmen und erzielten in der 35. Minute den dritten Treffer. Der Stand zur Pause 0:3.

Im letzten Drittel versuchten die Spielerinnen des UHC Wasa dem Druck stand zu halten. Doch der Gegner war läuferisch und technisch überlegen und ging ungewohnt hart in die Zweikämpfe. Teilweise überhart, sodass weitere Strafen ausgesprochen wurden. Aber den St. Gallerinnen blieb heute ein Tor verwehrt. Dem Gegner gelang es bis zu Spielende den Vorsprung um drei Tore auszubauen (48., 51. und 55. Minute). Der Endstand 0:6.

Das A-klassige Team wurde ihrer Favoritenrolle gerecht die WASA-Spielerinnen kämpften bis zum Schluss. Die Überraschung gelang ihnen nicht.

Aufstellung: Tor: Y. Zgraggen

Feldspielerinnen: C. Resegatti, S. Germann, J. Koller, N. Brägger, S. Zellweger, A. Schefer, S. Kläger, S. Knellwolf, K. Zwinggi, R. Simmen, V. Kläger, R. Plüss, N. Rösli, E. Ackermann, I. Ackermann, N. Nussbaum. F. Egger

Bericht: S. Kellwolf

 

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