Im letzten Drittel verloren

Die NLB-Damen des UHC WaSa verlieren gegen den Leader Hot Chilis Rümlang-Regensdorf mit 2:4. Zwei Drittel lang waren die St.Gallerinnnen in Führung.

Das Spiel gegen Hot Chilis Rümlang-Regensdorf war für die Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen von Anfang an eine kämpferische Angelegenheit. Die Leaderinnen aus Zürich zeigten schon im ersten Drittel klar, warum sie die Tabellenspite inne hatten. WaSa konnte dem Druck dank einer guten Abwehrleistung aber standhalten. Zudem war es Torhüterin Steffi Huber, die den Kasten der STtGallerinnen mit einigen Glanzparaden rein hielt. In der zwölften Minute konnte WaSa dann den ersten gefährlichen Konter lancieren. Verena Berry bediente dabei Sturmpartnerin Evelyne Ackermann, die den Ball zielsicher zum 1:0 für WaSa versenkte.

Auch das zweite Drittel war eine Abwehrschlacht sondergleichen, mit viel Kampf und einer kompakten Leistung konnte WaSa einen Torerfolg der Chilis verhindern. Diese verloren zunehmend die Geduld, so dass das Spiel immer gehässiger wurde. WaSa nutzte diese Unkonzentriertheit ihres Gegners aus, in der 43. Minute konnte Jael Koller mit einem Freistoss das 2:0 für die Gastmannschaft erzielen.

Fragwürdige Entscheidungen
Mit einem 2:0-Vorsprung stieg der UHC WaSa ins letzte Spieldrittel. Hot Chilis gestaltete nun sein Pressing nicht mehr so aggressiv, so dass WaSa teilweise mehr Zeit hatte, den Ball in den eigenen Reihen zu behalten. Bei ihren Angriffen waren die Zürcherinnen aber weiterhin brandgefährlich. In der 47. Minute wurden die St. Gallerinnen dann für ihre guten Leistungen vom Schiedsrichter bestraft. Er pfiff einen äusserst fragwürdigen Penalty, den Daniela Vontobel souverän zum 1:2 für das Heimteam verwertete. Die Zürcherinnen drehten nun noch einmal auf, was die Schiedsrichter spürbar zu überfordern schien. In den verbleibenden 12 Minuten sprachen sie nicht weniger als neun Strafminuten gegen WaSa aus.

Fast nur noch in Unterzahl
Rümlang-Regensdorf bekam dadurch Aufwind. In der 48. Minute, WaSa spielte in Unterzahl, konnte es den Ausgleichstreffer erzielen. Noch in der gleichen Minute gelang den Zürcherinnen die Führung zum 3:2. In der 56. Minute sorgte Leonie Jaunin mit dem 4:2 für Hot Chilis für eine Vorentscheidung. WaSa gab zwar alles, um den Rückstand noch einmal aufzuholen, aber als Selina Zellweger eine Minute später für fünf Minuten auf die Strafbank musste – sie hatte mit ihrem Stock beim Ausholen zu einem Schuss das Gesicht einer Gegnerin berührt -  gestaltete sich diese Aufholjagd immer schwieriger. Schliesslich blieb es beim 4:2 für das Heimteam. WaSa hatte über 60 Minuten gut gespielt, konnte diese Leistung aber nicht mit Punkten krönen. Die St.Gallerinnen verbleiben damit auf dem sechsten Tabellenplatz.

Bericht: Natalie Brägger

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