"Tolles Kollektiv schafft die Sensation"

Vor dem grossen Cup Schlager am kommenden Sonntag, gegen den SV Wiler-Ersigen haben wir uns mit Captain Lukas Hess unterhalten. Er beantwortete uns einige Fragen zu verschiedenen Themen.

Wie bist du mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden?

Insgesamt bin ich mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. Wir haben eine gute Ausgangslage und können uns in den letzten beiden Runden aus eigener Kraft für die Playoffs qualifizieren. In einigen Spielen wäre sicherlich noch mehr möglich gewesen, aber ich will diesen „verlorenen“ Punkten nicht nachtrauern und vorwärts schauen. Mit dem Vorstoss in den Cup-Halbfinal haben wir uns ja noch ein „Zückerli“ erspielt.

War es eine grosse Umstellung für das Team nach dem Trainerwechsel von Ruuskanen zu Schärli?

Zwischen Ruuskanen und Schärli war noch Grischa unser Trainer und jeder von ihnen hatte seine eigenen Ideen und Vorstellungen. Innert so kurzer Zeit unter drei verschiedenen Trainern zu spielen war nicht einfach, aber ich denke wir haben die Umstellung gut gemeistert.

Wie motiviert August Schärli euch auf die einzelnen Spiele?

Er lässt sich immer wieder etwas einfallen, aber grösstenteils motivieren wir uns gegenseitig.

Gibt es vor den Spielen jeweils ein Ritual, bevor ihr aufs Feld geht?

Ein spezielles Ritual als Team gibt es nicht, aber die meisten Spieler haben ihre eigenen Rituale vor einem Spiel.

Nun steht der Cup Halbfinal gegen die beste Schweizer Mannschaft bevor. Ist dieses Spiel gegen den SV Wiler-Ersigen das bisherige Highlight deiner Karriere?

Bisher bestimmt, aber ich hoffe, das grosse Highlight folgt im März in Bern…

Euch werden keine allzu grossen Chancen auf einen Finaleinzug zugetraut. Lautet nun das Motto: Wir haben keine Chance, also nutzen wir diese?

Genau, in den Spielen in der Meisterschaft gegen Wiler waren wir chancenlos, aber der Cup hat ja bekanntlich seine eigenen Gesetze. Wir haben überhaupt nichts zu verlieren und mit etwas Glück und dem Publikum im Rücken wollen wir die Sensation schaffen.

Bei den Bernern ist jeder Mannschaftsteil sehr gut besetzt, mit welchen Mitteln wollt ihr dem übermächtig scheinenden Gegner Parolie bieten?

Spielerisch können wir mit ihnen sicherlich nicht mithalten, aber mit Willen und Einsatz, sowie einer disziplinierten Mannschaftsleistung werden wir versuchen unsere Defizite wettzumachen.

Der UHC Waldkirch-St.Gallen stand schon einmal in einem Cup-Halbfinal, auch damals war der Widersacher der Branchenführer im Schweizer Unihockey (Rot Weiss Chur). In der Kreuzbleiche-Halle in St.Gallen verfolgten 1'700 Fans das Spiel. Wieviele Zuschauer erwartet ihr für das Spiel vom Sonntag im Athletik-Zentrum?

Ich rechne mit rund 1'000 Zuschauerinnen und Zuschauern.

Sieht die Vorbereitung für den Knüller anders aus als sonst?

Für die Vorbereitung auf dieses Wochenende folgen wir dem Motto: Zuerst die Arbeit und dann das Vergnügen! Daher konzentrieren wir uns zuerst auf das Samstagsspiel in der Meisterschaft gegen GC. Dort gilt es weitere Punkte für die Playoffqualifikation zu sammeln. Am Sonntag folgt dann die Zugabe mit dem Cup-Halbfinal. Eine spezielle Motivation für diese Partie wird aber niemand brauchen.

Was für eine Schlagzeile möchtest du am Montag nach dem Fight in der Zeitung lesen?

Tolles Kollektiv schafft die Sensation!

Lukas, vielen herzlichen Dank für das Interview und viel Glück für das Spiel.

Interview: Markus Schildknecht

 

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