Interview mit Dani Knaus

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, einen unserer Spieler kennen zu lernen. Im folgenden Interview wollen wir ein etwas über unseren jungen Vater Dani Kanus hören. Er spielt seit vielen Jahren in unserem Verein und hat es über die U21 (früher Elite-Junioren) in die erste Mannschaft geschafft.

Kornelius Birrer: Hey Dani! Wann hast Du eigentlich angefangen Unihockey zu spielen? In welchem Verein?

Dani Knaus: Ach das ist schon so lange her... hab ich schon fast vergessen... J Nein, ich glaube das war vor etwa 13 Jahren, als ich damals noch unter dem TV UH Mogelsberg angefangen habe Unihockey zu spielen. Als Goalie...

Später hat sich das Unihockey dann vom Turnverein Mogelsberg gelöst und man hat zusammen mit St. Peterzell den UHC Neckertal gegründet.

KB: Wie bist Du zum UHC WaSa gestossen? War die Integration in das Team ein Problem für Dich?

DK: Unser Trainer damals beim UHC Neckertal war Albert Zellweger. Ihm habe ich es auch zu verdanken, dass ich heute bei WaSa spielen kann. Er hat mich damals mitgenommen, als er Trainer der Elite-Junioren wurde.

Die Integration bei den Junioren war sicher kein Problem. Es sind damals sehr viele neue Spieler zu den Elite-Junioren gestossen und man musste sich zuerst kennenlernen. Das ist aber nicht so schwierig in diesem Alter. Wir waren ein richtig geiles Team!

Der Schritt in die erste Mannschaft war sicher viel schwieriger. Da bist du halt noch der Junior und musst dich zuerst bewähren. Da gibt es schon mal Zeiten in denen du unten durch musst. Aber ich denke das ist normal, das man sich da reinkämpfen muss. Und jetzt ist das sowieso kein Problem, es sind ja viele Spieler aus den ehemaligen Elite-Junioren in der ersten Mannschaft.

KB: Hat es Dir geholfen während deiner Elite-Junioren-Zeit in der regionalen Auswahl zu spielen? Hast Du dies als gute Erfahrung in Erinnerung?

DK: Das hat auf jeden Fall geholfen. Gerade im taktischen Bereich habe ich sicher einige Dinge dazulernen können. Mit Marcus Marty hatten wir auch einen tollen Trainier in der U18.

Es war wirklich eine coole Erfahrung, wenn du Spieler aus anderen Clubs kennenlernst und mit ihnen zusammen spielen kannst.

KB: Vor nicht allzu langer Zeit haben die meisten gedacht, dass Du wahrscheinlich nicht mehr Unihockey spielen könntest: Eine langwierige Verletzung plagte Dich... Was war genau los? Wie hast Du Dich zurück gekämpft und was war das ausschlaggebende, dass Du nicht aufgegeben hast?

DK: Inklusive mir... Tja was war los...Ist eine lange Geschichte... Ich habe es übertrieben mit dem Sport... Ich trainierte 5 mal die Woche, 3 mal in der ersten Mannschaft und 2 mal bei den Elite-Junioren, dazu kamen noch fast jedes Wochenende 2 Spiele. Die Belastung war enorm hoch, ich hatte keine Erholung mehr, dadurch haben sich alle 5 Adduktoren an beiden Beinen entzündet. Ich war lange Zeit in ärztlicher Behandlung, durfte gar nicht mehr trainieren und musste Medikamente einnehmen.

Besser wurde es erst, als ich zu Andi Vellini in Behandlung ging, er hat die Sache ziemlich gut wieder hingebogen... J Ich weiss nicht wie viele Stunden ich bei Ihm war... der wurde reich allein von meinen Behandlungen... J

Alles in allem waren das sehr harte 1 ½ Jahre, in denen ich nur zuschauen konnte...

Ausschlaggebend, das ich es wieder versucht habe, war sicher mein Wille. Ich hatte immer sehr viel Spass am Unihockey und wollte einfach noch mal spielen. Dazu kamen immer die aufmunternden Worte von Andi, er ist halt auch ein bisschen „Selenklempner“... Und natürlich meine damalige Freundin und jetzige Frau, sie hat mich sehr viel unterstützt und mich ermutigt nicht aufzugeben.

An meine Leistungen bin zwar nie mehr ganz herangekommen und muss schauen, dass das Ganze nicht wieder von vorne beginnt, aber ich bin wieder dabei und das freut mich riesig!

KB: Seither hast Du auch einige sehr glückliche Ereignisse erlebt: Nach deiner Heirat zu Beginn des Jahres bist Du vor wenigen Wochen Vater einer kleinen Tochter geworden. Wie hat die neue Situation Dein Leben beeinflusst? Merkst Du manchmal den weniger gewordenen Schlaf? Oder gibt Dir das gerade noch zusätzliche Motivation?

DK: Nach der Geburt meiner Tochter hat sich doch so einiges verändert. Man richtet sich seinen Tagesablauf nach dem der Tochter ein... Und ich schlafe schon viel weniger. Kein 7 Stunden Schlaf mehr am Stück... Ich muss mich schon noch zuerst an alles gewöhnen aber das spielt sich dann schon ein. Unsere Kleine schläft halt sowieso noch lieber am Tag als in der Nacht. Ich habe schon 2-3 mal nachts um 3 Uhr mit ihr eine kleine Autotour gemacht, damit sie sich ein bisschen beruhigen kann. Ich merke das schon, dass ich weniger schlafe, habe dann prompt am zweiten Arbeitstag nach den paar Tagen Ferien, die ich genommen habe, auch schon verschlafen... J Das ganze „Papi sein“ ist schon speziell aber sehr, sehr schön. Es gibt mir viel Kraft, wenn sie mir dann ein kleines Lächeln schenkt.

KB: Ich danke Dir für das Interview und freue mich schon bald wieder an Deiner Seite einzulaufen.

DK: Ich mich auch.

Danke und Hopp WaSa!

 

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