Lehrstunde im Emmental
Dass man gegen Langnau auswärts nicht viel zu verlieren hätte, waren sich die U21 Junioren des UHC WaSa bewusst. Trotzdem war man bestrebt, den weiten Weg ins Emmental mit einer erfolgreichen Darbietung zu belohnen.
Das Spiel begann jedoch wie erwartet. Es waren die Einheimischen, die von Beginn an das Tempo vorgaben und sich der Spielgestaltung annahmen. WaSa hatte sich vorgenommen, durch Konter immer wieder Nadelstiche zu setzen, um so die wenigen Chancen für sich zu nutzen. Einen solchen konnten die St. Galler in der 14. Minute ausnutzen. Man fing den Ball in der Defensivzone ab und lancierte den schnellen Konter. Löhrer schoss schliesslich scharf und flach auf das Tor, wo der aufgerückte Manuel Büsser den Abpraller verwerten konnte. Das Resultat war sicherlich komplett entgegen dem Spielverlauf, dies war den Gästen allerdings egal.
Die Freude über die überraschende Führung währte allerdings nur kurz. Nur eine Zeigerumdrehung später egalisierte Glauser das Score. Doch die St. Galler liessen sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Durch einen weiteren mustergütigen Konter gelang noch vor dem Pausentee die erneute Führung – Gämperli hatte Adi Rüesch ideal lanciert, der den Ball in die Maschen hämmerte.
Zur ersten Pause führten also die jungen WaSaner mit 2:1. Mit gefühlten 3 Chancen erzielte man 2 Tore, während Gegner Langnau Mal für Mal am eigenen Unvermögen vor dem Tor oder am überragenden Torhüter Nüssli scheiterte.
Da man sich aber nicht 60 Minuten auf Fortuna und Nüssli verlassen wollte, nahmen sich die Gäste für das zweite Drittel vor, defensiv noch etwas härter zu arbeiten, hatte man dem Gegner doch im ersten Drittel relativ viele Freiheiten gewährt. Aller guten Vorsätze zum Trotz brachte Rüegsegger die Einheimischen mit einer Doublette erstmals in Front. Doch die Reaktion der St. Galler liess nicht lange auf sich warten: Rüegg fasste sich ein Herz und beförderte den Ball im Alleingang mit einem herrlichen Sonntagsschuss ins gegnerische Tor – was für ein Treffer! Doch leider war auch dieses Mal die Freude nur von kurzer Dauer. Noch vor der zweiten Drittelspause erzielten die Tigers 2 weitere Treffer zum Pausenstand von 5:3.
Die St. Galler waren nun ihrerseits gezwungen, etwas offensiver zu agieren. Obwohl man damit noch zu einigen Chancen kam, gelang aus St. Galler Sicht kein weiterer Treffer. Die Langnauer dagegen sielten sich nun wahrlich in einen Rausch und zeigten sehenswertes Unihockey. Tor für Tor schossen sie im letzten Drittel, womit das Spiel letztlich doch mit einem klaren Verdikt endete – 10:3.
Fazit: Man ist auf einen Gegner gestossen, der den St. Gallern eindeutig die Grenzen aufgezeigt hat. Die schnellen Ballstafetten, grosse Ballsicherheit und letztlich auch die physischen Vorteile der Einheimischen rechtfertigen das Resultat auch in dieser Höhe. Im Vergleich zu vergangenen Niederlagen, die eher unglücklich zustande kamen, musste man an diesem Sonntag neidlos anerkennen: Der Gegner war schlichtweg besser. Nichts desto trotz darf man auch stolz sein auf die Gegenwehr, die man den Tigers in den ersten 2 Dritteln gegeben hat. Es gilt, diese Niederlage schnell abzuhaken. Nun kommt aber erst einmal die Nati Pause, die die WaSaner zwecks Batterieaufladung gut gebrauchen können. Danach stehen dann zwei wichtige Partien gegen Uster und Chur an. Zwei Gegner, die schon eher wieder in Reichweite liegen als die Langnauer. Die jungen WaSaner werden alles daran setzen, das Punktescore dann zu erhöhen.
Hochzeiten
Esther Böhi & Bruno Fritsche |
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Am 26. Mai, 2012 um 14.00 Uhr, in der Kath. Kirche Oberhelfenschwil |
Julia Maurer & Lukas Hess |
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Am 1. September, 2012 um 14.00 Uhr, in der Evang. Kirche Rorschach |