WaSa mit zwei Gesichtern
Nach der hohen Meisterschafts-Niederlage am Samstag gegen Alligator Malans konnten die Wasaner am Sonntag im Cup gegen Chur den Einzug in den Halbfinal bejubeln.
Eigentlich wären die Vorzeichen gar nicht schlecht gestanden. Alligator Malans hatte seine letzten drei Partien verloren (inklusive Cup- Achtelfinal), Wasa dagegen war bestrebt, die unnötige Niederlage gegen GC Unihockey vergessen zu machen und die neue Ära unter Trainer August Schärli erfolgreich einzuläuten. Eigentlich.
Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt. Von Beginn des Spiels an waren es die Gastgeber, die den Wasanern das Spieldiktat aufdrückten. Bereits nach knapp 4 Minuten zappelte der Ball ein erstes Mal hinter WaSa Keeper Birrer im Tor. Das Tor war in seiner Entstehung sinnbildlich für die Freiheiten, die die Alligatoren in der gegnerischen Zone genossen. Jussila war auf der linken Seite völlig unbedrängt, spielte auf den in der Mitte freistehenden Pfiffner, der gekonnt einlochte. Nur zwei Minuten später war es Weber, der das Skore auf 2:0 erhöhte. Der Anschlusstreffer zum 2:1 durch Preisig nach schöner Vorarbeit von Hoff Eriksen war aus St. Galler Sicht der einzige Lichtblick der Partie. Denn das Gegentor brachte Malans nicht aus dem Konzept- im Gegenteil: Bis zum Drittelsende erhöhten sie den Spielstand auf 5:1. Brunner, Ostransky und Dominioni hatten getroffen.
Als dann Vetsch Mitte des zweiten Drittels auf 6:1 erhöhte, war die Gegenwehr der Wasaner definitiv gebrochen. Auch ein Timeout wusste dies nicht zu verhindern. Jussila, der eine starke Partie ablieferte, erhöhte noch vor Drittelsende auf 7:1.
Auch im letzten Drittel dasselbe Bild: WaSa teilweise überfordert und gegen Ende auch zunehmend lustlos, Malans dagegen mit grosser Spielfreude. Nur dank einigem Glück und Torhüter Birrer konnte ein Stängeli abgewendet werden. 9:1 lautete letzten Endes das deutliche Verdikt, und manch einer der Grünen war wohl froh, dass das Spiel zu Ende war.
Nichts desto Trotz gilt es, auch die positiven Seiten dieser Lehrstunde zu betrachten.
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Ob 2:1 oder 9:1, mehr als drei und weniger als 0 Punkte sind nicht zu vergeben.
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Solche Spiele gehören zu den Erfahrungen, die gerade junge Teams wie WaSa stärker machen.
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Keine 24 Stunden später steht im Cup – Viertelfinal gegen Chur Unihockey die Möglichkeit zur Rehabilitation an.
Zeit zum Jammern bleibt also keine. Es gilt, vorwärts zu schauen und diese Niederlage so schnell wie möglich abzuhaken. Warum also nicht gleich mit einem Sieg gegen Chur?
Starke Leistung gegen Chur
Nach der Niederlage gegen Malans war gegen Chur Unihockey eine klare Leistungssteigerung gefragt. Entsprechend konzentriert stiegen die Grünen in der altehrwürdigen Turnhalle Bünt (die leider mit 200 Zuschauern nicht ganz voll war) in die Partie. Von Anfang an machte WaSa seinem Kontrahenten klar, dass sie ein anderer Wind erwarten würde als Alligator Malans am Vorabend.
Nach fünf Minuten wurde die starke Anfangsphase belohnt: Christoph Gerber hatte im Powerplay mit einem satten Schuss von der blauen Linie getroffen. Die Freude war gross, die Konzentration weiterhin ebenso. Denn nur drei Minuten später traf Hess nach wunderbarem Querpass von Mathis durch die ganze Churer Abwehr zum 2:0. Nach 11 Minuten gabs bereits zum dritten Mal einen Grund zum Jubeln. Hoff Eriksen traf mit einem schönen Hocheck-Schuss zum 3:0. Dann war die Reihe aber an den Churern: Zuerst verkürzten sie im Powerplay auf 1:3, bevor nach 19:23 Minuten sogar noch der 2:3 Anschlusstreffer fiel. Ein völlig unnötiger Gegentreffer. Mit diesem Resultat gings in die erste Drittelspause.
Das zweite Drittel bot etwas weniger Spektakel. Die beiden Teams neutralisierten sich mehrheitlich, und wenn es doch zu Chancen kam, waren beide Keeper hellwach. In der 29. Minute war es dann aber Wick, der nach einem Querpass von Hoff Eriksen zum 4:2 traf. Damit war auch schon wieder Drittelspause.
Im letzten Drittel setzten die Wasaner zur Kür an. Zuerst erzielte Sladky in der 50. Spielminute das 5:2- Vorarbeit hatte einmal mehr Norwegens Nationalspieler Hoff Eriksen geleistet. In der 53. Minute erhöhte Wick, wieder auf Pass von Hoff Eriksen, auf 6:2. Und in der 57. Minute krönte Sladky seine starke Leistung mit seinem zweiten persönlichen Treffer. 7:2. Das dritte Churer Tor in der letzten Minute war dann nicht mehr als Resultatkosmetik und vermochte die Freude der St. Galler keineswegs zu trüben.
Hoff Eriksen wurde verdientermassen zum besten Spieler auf Seiten von WaSa gewählt und die Mannschaft um Captain Hess feierte die gezeigte Reaktion (nach dem Malans Spiel) gebührlich. Damit steht der UHC Waldkirch – St. Gallen nun im Swiss Mobilar Cup – Halbfinal, wo man entweder auf den SV Wiler – Ersigen, den HC Rychenberg Winterthur oder Tigers Langnau trifft. Der Weg nach Bern ist nicht mehr weit- und damit sicherlich ein grosser Ansporn für die Equipe August Schärlis. Der Fokus liegt zunächst aber auf den Spielen vom nächsten Wochenende, wo WaSa hoffentlich an diese Cup – Leistung anzuknüpfen vermag.
Bericht: Daniel Zwicky
NÄchste Spiele
Herren, 1. Runde Playouts |
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Samstag, 11. Februar, 19.00 Uhr |
Damen NLB, 17. Runde |
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Sonntag, 12. Februar, 14.00 Uhr |
Kurzübersicht UHC WaSa-Teams Saison 2011/2012
Spielplan
Tabelle
Resultate
Resultate
Herren SML, 22. Runde |
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Jets - WaSa 7:3 (2:0, 4:2, 1:1) |
Damen NLB, 16. Runde |
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WaSa - L'tal 2:3n.V. (0:0, 0:0, 2:2, 0:1) |
Tabelle
HERREN SML |
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DAMEN NLB |
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