Mit Geduld und Kampf zum Sieg

Die Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen gewinnen in einem körperbetonten Spiel gegen den UHC Zugerland mit 3:2.

Das erste Drittel scheint definitiv nicht das Drittel des UHC Waldkirch-St.Gallen zu sein. Wie schon in den vergangenen zwei Spielen brauchten die Ostschweizerinnen Zeit, um ins Spiel zu finden. Es waren die Zugerinnen, die am Anfang das Spielgeschehnen diktierten, WaSa konnte sich kaum in der gegnerischen Spielhälfte festsetzen. In der neunten Minute zeigte die ehemalige Nationalspielerin Stefanie Rüegg ihre ganze Klasse. Sie wurde von den St.Gallerinnen zu wenig konsequent angegriffen und erzielte mit einem satten Backhand-Schuss das 1:0 für die Gäste. Obwohl der UHC Waldkirch-St.Gallen anschliessend zu besseren Chancen kam, blieb das Resultat bis zur ersten Drittelspause unverändert.

Starkes zweites Drittel
Im zweiten Drittel war es dann der UHC WaSa, der das Spiel in die Hand nahm. Die Grün-Weissen erspielten sich gute Chancen, Zug blieb jedoch mit Kontern gefährlich. In der 37. Minute konnte Vanja Kläger eine Zuspiel ihrer Schwester Sarah zum 1:1 verwerten – ein schöner Erfolg für die Torschützin, musste sie sich doch in der Saisonvorbereitung lange mit einer Bänderverletzung herumplagen. Waldkirch-St.Gallen spielte druckvoll weiter und konnte so schon zwei Minuten später den Führungstreffer erzielen. Andrea Schefer lenkte einen Weitschuss von Corina Resegatti ins Tor der Zugerinnen ab.

Nervenkitzel bis zum Schluss
Die St.Gallerinnen waren sich bewusst, dass die Zentralschweizerinnen im letzten Spielabschnitt alles daran setzen würden, den Rückstand noch aufzuholen. Sie hatten die Gegnerinnen richtig eingeschätzt, diese störten nämlich schon sehr früh bei der Auslösung und griffen die ballführende Spielerin immer direkt an. Zudem machten sie nun die Passwege über die Banden geschickt zu, so dass sich der UHC Waldkirch-St.Gallen mit den Auslösungen schwer tat und nur noch mit Mühe in die gegnerische Spielhälfte vorrücken konnte. In der 46. Minute konnten die Zugerinnen durch einen Treffer von Mariella Rast schliesslich zum 2:2 ausgleichen. Die St.Gallerinnen liessen sich dadurch nicht beirren und spielten geduldig weiter. Gut vier Minuten vor Spielende erzielte Katrin Zwinggi die abermalige Führung für die Gastgeberinnen. Dank einer starken Mannschaftsleistung und guten Paraden der Torhüterin Stefanie Huber brachte WaSa den Vorsprung über die Zeit und konnte einen für die Moral sehr wichtigen Sieg feiern.

Bericht: Natalie Brägger

 

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