Niederlage gegen Sarnen

Die Siegesserie der Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen ist abgebrochen. Sie verlieren auswärts gegen Ad Astra Sarnen mit 4:5 nach Verlängerung.

Die Spiele zwischen Ad Astra Sarnen und dem UHC Waldkirch-St.Gallen waren schon immer hart umkämpft. Die Innerschweizerinnen sind bekannt für ihr starkes Körperspiel und dieses wussten sie auch im Match gegen WaSa vom vergangenen Sonntag gekonnt einzusetzen. Die Stärken der Ostschweizerinnen liegen klar in einem anderen Bereich. Sie sind bekannt für ihr schnelles Passspiel und eine starke Kollektivleistung in der Defensive. Zwei Mannschaften, jede in einem Bereich stark – Voraussetzungen, die ein spannendes Spiel garantieren.

Hart umkämpft
Und spannend war das Spiel denn auch. Zwar ging WaSa in der siebten Minute durch Isabelle Ackermann in Führung, von grossen Vorteilen auf ihrer Seite konnte jedoch keine Rede sein. So glich Ad Astra Sarnen zehn Minuten später durch Antonia Roherer denn auch wieder aus. Im gleichen Stil weiter ging es auch im zweiten Drittel, mehr als zwei Tore Vorsprung konnte sich nie eine der beiden Mannschaften erspielen. In der 27. Minute ging Sarnen zum ersten Mal in Führung, WaSa glich sieben Minuten später wieder aus. Sinnbildlich für die Ausgeglichenheit des Spiels war der Doppelschlag in der 37. Minute: Andrina Kiser erzielte das 3:2 für Ad Astra Sarnen, doch noch in der selben Minute glich Waldkirch-St.Gallen durch Katrin Zwinggi wieder aus.

Technische Meisterstücke
Mit 3:3 Unentschieden ging es in den letzten Spielabschnitt. Sarnen betrieb ein sehr offensives Fore-Checking und genau dies wusste WaSa-Verteidigerin Jael Koller in der 47. Minute auszunützen. Elegant umspielte sie ihre Gegnerin, so dass es zu einer 5:4-Situation für die Ostschweizerinnen kam. Sandra Germann erzielte schliesslich auf Pass von Jael Koller mit einem satten Weitschuss das 4:3 für die Gäste. Für diese sah es in der Folge gut aus, sie schienen konditionell ein wenig besser zu sein als Sarnen. Doch die ganze Kondition nützte nichts, als Sarnens Antonia Roher mit einem Meisterstück aufblitzte. Sie versenkte einen hohen Pass ihrer Kollegin direkt mit der Backhand ins St. Galler Tor – 4:4 Unentschieden, die Verlängerung musste die Entscheidung bringen. Schliesslich war es wieder die Technik, die das Spiel erschied. Sarnen-Stürmerin Maya Benzinger erzielte nämlich nur 48 Sekunden nach Wiederanpfiff auf die genau gleiche Art wie ihre Kollegin zuvor das Golden Goal für Ad Astra Sarnen.

Trotz dieser knappen Niederlage steht der UHC Waldkirch-St.Gallen noch immer an der Tabellenspitze. Vor dem letzten Spiel in der Qualifikation beträgt der Vorsprung auf die zweitplatzierten Hot Chilis Rümlang-Regensdorf sieben Punkte.

Bericht: Natalie Brägger

 

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