Niederlage gegen das Schlusslicht
Es ist kaum zu glauben: Gegen die schlechtplatzierten Gegner kann der UHC Waldkirch-St.Gallen nicht mehr gewinnen. Gegen Ad Astra Sarnen verlieren die St.Gallerinnen mit 4:5 nach Verlängerung.
Schon am vergangenen Samstag hatte WaSa zu Hause in St.Gallen gegen das klar schlechter platzierte Köniz Mühe. Schliesslich konnte das Spiel in der Verlängerung aber doch noch gewonnen werden. Am Samstag stand das Glück allerdings nicht auf WaSa-Seite. Die Ostschweizerinnen verloren gegen das Tabellenschlusslicht Ad Astra Sarnen mit 4:5 nach Verlängerung. Schon nach zwölf Sekunden in der Nachspielzeit machten die Obwaldnerinnen alles klar. Nach einem Getümmel vor dem Tor war WaSa-Torhüterin Steffi Huber gegen eine Direktabnahme von Sarnens Christina Grüter machtlos, der Sieg für Sarnen war perfekt. Allerdings hätte es Waldkirch-St.Gallen gar nicht so weit kommen lassen dürfen. Die St.Gallerinnnen hätten durchaus die Möglichkeit gehabt, das Spiel in der regulären Spielzeit klar zu machen, scheiterten aber am eigenen Unvermögen.
Zu wenig aggressiv
Über die gesamten 60 Minuten schaffte es WaSa nämlich nicht, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken, und dies, obwohl Sarnen den Grün-Weissen sehr viel Platz liess. WaSa spielte mit zu wenig Zug zum gegnerischen Tor, die Aggressivität und die Überraschungsmomente im Angriff fehlten gänzlich. Zwar konnten die St.Gallerinnen einen 0:1-Rückstand wettmachen und gingen danach jeweils durch Tore von Natalie Brägger, Selina Zellweger und Claudia Schällebaum in Führung, Sarnen erzielte allerdings immer wieder den Ausgleichstreffer. So passierte es auch beim Stand von 4:3, Sarnen erzielte nicht unverdient, aber mit etwas Glück – ein Schuss prallte an eine eigene Spielerin, hoch in die Luft und danach hinter Steffi Huber ins Tor von WaSa - eine gute Minute vor Spielende den Ausgleich und erzwang damit die Verlängerung. Wie diese ausging ist bekannt.
Glück im Unglück
Die Niederlage muss Waldkirch-St.Gallen klar seinem eigenen Scheitern zuschreiben. Wie schon gegen Köniz konnten die St.Gallerinnen nicht mit der eher langsamen Spielweise ihrer Gegner umgehen und passten sich dem Niveau des Gegners zu sehr an. Allerdings hatte WaSa auch so etwas wie Glück im Unglück. Das erstplatzierte UH Red Lions Frauenfeld verlor sein Spiel gegen den UHC Zugerland nämlich auch in der Verlängerung, so dass der Rückstand auf die Tabellenspitze für die WaSanerinnen nicht anwuchs. Er beträgt nach wie vor drei Punkte. In den verbleibenden zwei Spielen sowie in der Finalrunde, für die der UHC Waldkirch-St.Gallen schon definitiv qualifiziert ist, bleibt Zeit, diesen Rückstand wettzumachen.
Bericht: Natalie Brägger
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Kurzübersicht UHC WaSa-Teams
Spielplan
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WaSa - Tigers 4:11 (3:4, 0:3, 1:4) |
Damen 5. Runde Finalpoule |
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Zugerland - WaSa 7:3 (3:0, 4:1, 0:2) |
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