Niederlage gegen den Meister

Im zweiten Spiel an diesem Wochenende gastierte der Leader SV Wiler-Ersigen im Athletik-Zentrum. Die Berner waren für die junge WaSa-Truppe noch eine Nummer zu gross und gewannen das Spiel diskussionslos mit 7:1.

Nach dem Sieg am Vortag gegen Köniz starteten die Ostschweizer mit viel Selbstvertrauen in die Partie und hatten als klare Aussenseiter nichts zu verlieren. Wiler übernahm von Beginn weg das Spieldiktat, WaSa blieb aber mit schnellen Gegenstössen stets gefährlich. In der Defensive standen die St. Galler sehr kompakt und konnten den Gegner von der gefährlichen Slotzone fernhalten. Der Leader nutze aber zwei Zuspielfehler des Heimteams kaltblütig aus und führte nach dem ersten Drittel trotz weniger Torschüssen mit 2:0. Im Mittelabschnitt wollten die Wasaner den Rhythmus erhöhen und die sich bietenden Kontermöglichkeiten ausnutzen. Doch die Gäste waren zu abgeklärt und machten die Vorsätze mit zwei schnellen Toren zu Beginn des Drittels zunichte. Der Meister kontrollierte in der Folge das Spielgeschehen und erstickte die letzten Hoffnungen der Ostschweizer mit einem Doppelschlag zu Spielmitte. WaSa Trainer August Schärli nahm daraufhin sein Timeout und verlangte von seinen Spieler mehr Aggressivität in den Zweikämpfen. Nur kurze Zeit später konnte Mathis einen Querpass abfangen und zog alleine auf den gegnerischen Torhüter los. Er liess sich diese Chance nicht nehmen und erzielte den ersten Treffer für das Heimteam. Im Schlussdrittel passierte nicht mehr viel. Der Meister hatte die Partie jederzeit im Griff und erhöhte noch zum Schlussresultat von 7:1. So schlecht wie das Resultat aussieht, war aber die Leistung der St. Galler nicht. Ohne die Fehler in der eigenen Defensive und mit etwas mehr Kaltblütigkeit im Abschluss wäre durchaus ein knapperes Resultat möglich gewesen. Doch der UHC Waldkirch-St. Gallen muss seine Punkte nicht gegen den Leader holen. Am nächsten Wochenende stehen mit den Partien gegen die punktgleichen Tigers aus Langnau und dem Tabellenschlusslicht Lok Reinach zwei enorm wichtige Partien auf dem Programm. Gegen die direkten Konkurrenten um einen Playoffplatz müssen die Ostschweizer unbedingt punkten.

Bericht: Lukas Hess

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