Niederlage in der Verlängerung

Am letzten Sonntag spielten die Damen des UHC Waldkirch - St. Gallen in Regensdorf gegen die Hot Chilis und verloren in der Verlängerung knapp mit 3:4 Toren.
Der Start in die Partie verlief wunschgemäss. Der erste Angriff der St. Gallerinnen konnte nur mittels Foul gestoppt werden. Der resultierende Freistoss verwertete N. Brägger souverän. Doch in der Folge nahm der Druck der Gegnerinnen zu. Sie betrieben ein aggressives Vorcecking, liessen so der St. Galler Verteidigung kaum Zeit, um den Ball aus der eigenen Hälfte zu bringen. Zwei sehr gute Tormöglichkeiten entstanden, vorerst scheiterten die Zürcher an der Torhüterin. Beim dritten Anlauf gelang der Anschlusstreffer. D. Vontobel erzielte den Ausgleich Backhand. In den Reihen von WASA führten in der Folge viele überhastete Ballabgaben und die mangelnde Bewegung im Sturm zu unnötigen Ballverlusten. Dadurch kamen die Hot Chilis zu weiteren Chancen. In der sechsten Minute traf M. Nusser mittels Drehschuss zur verdienten 2:1 Führung des Gastgebers. Nach diesem Dämpfer fanden die WASA-Damen besser ins Spiel und die Mittel, diesem Druck entgegenzuhalten. Die Abspiele wurden genauer, auch leitete man die Angriffe mittels Konter ein. Einige Chancen wurden dadurch erarbeitet, jedoch nicht verwertet. Der Anschlusstreffer fiel in der achten Minute wiederum durch einen Freistoss, getreten von N. Brägger. Durch eine zwei Minuten Strafe seitens der Zürcher in der 10. Minute, kamen die  WASA-Spielerinnen zu weitere Torchancen. Diese vergab man bzw. verhinderte der Pfosten den Torjubel. Kurz vor der Pause kamen die St. Gallerinnen einige Male unter Druck, es blieb aber beim 2:2.

Der Beginn des zweiten Drittels verlief ausgeglichen. Möglichkeiten waren auf beiden Seiten zu sehen. In der 24. Minute lancierten die St. Gallerinnen einen Angriff. S. Knellwolf eroberte sich den Ball im Mittelfeld und ermöglichte S. Kläger mittels Rückpass die freie Sicht auf das Tor. Diese nütze die Gelegenheit und erzielte die erneute Führung. Nur kurze Zeit später hätte man die Möglichkeit gehabt, den Vorsprung auszubauen, da der Gegner eine weitere Strafe kassierte. Die Überzahlsituation wurde unnötig vergeben. Die Chancen wurden nicht in Tore umgemünzt und nach einer Minute bekam man seinerseits eine Strafe zugesprochen. In der Folge kam der Gegner wieder besser ins Spiel, er machte Druck auf das Tor und drängte die WASA-Spielerinnen in ihre Hälfte zurück. Diese Tatsache führte in der 33. Minute zum Ausgleich, wiederum traf D. Vontobel. Bis zur Pause blieb es beim Stand von 3:3.

Im letzten Drittel waren einige packende Szenen zu sehen. Die Zürcher hatten etwas mehr Spielanteil, kamen aber nur selten zu wirklich guten Tormöglichkeiten. Die St. Galler Verteidigung standen nahe beim Gegner. Ab und zu kam es zu einem Gerangel vor dem Tor oder zu einem Abschluss von der Mittellinie. Die St. Galler Torhüterin behielt die Übersicht.  Mit schnell ausgeführten Gegenstössen blieb der UHC Waldkirch-St. Gallen stets gefährlich. Er vergab jedoch die Chancen kläglich. Der Match blieb spannend und dramatisch. Das Siegesgoal hätte auf beiden Seiten fallen können. Doch das letzte Drittel blieb Torlos, sodass es zur Verlängerung kam.

Diese dauerte nur 14 Sekunden. Die überragend spielende Vontobel schoss mit etwas Glück das Zürcher Siegestor.

Das Ziel, die angestrebten drei Punkte mit nach Hause zu nehmen verpasste man. Nun blickt man mit Zuversicht aufs Heimspiel von kommendem Samstag.

Aufstellung: Tor: C. Frischknecht, Y. Zgraggen

Feldspielerinnen: S. Germann, C. Resegatti, N. Brägger, C. Hirschi, S. Zellweger, A. Schefer, C. Eisenhut,  S. Kläger, S. Knellwolf, K. Zwinggi, R. Simmen, V. Kläger, R. Plüss, N. Rösli, D. Rösli, E. Ackermann, F. Egger, N. Nussbaum

Bericht: S. Knellwolf

 

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