Niederlage zum Saisonauftakt

Die NLB-Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen verlieren zum Saisonauftakt gegen UH Red Lions Frauenfeld klar mit 0:5.

Einen solchen Saisonstart hätten die Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen sicherlich nicht erwartet. Zu Beginn des Spiels schien eine 0:5-Niederlage gegen UH Red Lions Frauenfeld denn auch eher unwahrscheinlich. Es war nämlich WaSa, das besser ins Spiel startete und Druck auf das Frauenfelder Tor aufbauen konnte. Frauenfeld leistete sich sehr viele Fehlpässe, weshalb die Thurgauerinnen nur schwer ins Spiel fanden. Erst fünf Minuten vor Drittelsende hatten sie die Abstimmung mehr oder weniger gefunden. Immer wieder war es in den Reihen der Thurgauerinnen Andrea Eberle, die für Aufregung sorgen konnte. So war es auch ihre Linie, die kurz vor der Pause das 1:0 für Frauenfeld erzielen konnte.

Zu verhalten im Angriff
WaSa konnte auch im zweiten Drittel gut mitspielen, zu vielen Abschlüssen reichte es allerdings nicht. Im Angriff wirkten die Grün-Weissen oft zu unkontrolliert und überhastet, so dass sie kaum zu nennenswerten Torchancen kamen. Zudem fehlte der Druck auf die gegnerischen Verteidigerinnen. Frauenfeld liess sich Zeit beim Auslösen und suchte den Erfolg mit guten Pässen. Dies gelang auch im zweiten Drittel, die Red Lions konnten ihre Führung auf zwei Tore ausbauen.

Erfolgreiche Konter
Im letzten Spielabschnitt zeigte sich ein verändertes Bild. WaSa musste nun in der Offensive etwas mutiger spielen. So kam mehr Tempo ins Spiel und das Heimteam war vermehrt in der gegnerischen Hälfte anzutreffen, wo es sich auch einige Chancen erspielen konnten. Durch die offensive Spielweise riskierte WaSa jedoch auch Konter – und gab Frauenfeld damit die Möglichkeit, seine Stärke auszuspielen. Hatten die roten Löwinnen eine Chance, liessen sie sich nicht zweimal bitten und versenkten den Ball eiskalt im Netz. Während die Anstrengungen WaSa’s nicht von Erfolg gekrönt waren, konnte Frauenfeld so noch drei weitere Tore zum Enstand von 0:5 aus Sicht von WaSa erzielen. Der Saisonauftakt ist den Ostschweizerinnen damit klar missglückt. Nun gilt es, im Spiel vom nächsten Sonntag gegen Hot Chilis Rümlang wieder alle Kräfte zu mobilisieren, um die ersten Punkte zu gewinnen.

Bericht: Natalie Brägger

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