Playoffs ohne WaSa
Eine 6:8-Niederlage bei den Unihockey Tigers beendete sämtliche Playoffträume des UHC WaSa. In einem intensiven Spiel sicherten sich die Berner ihrerseits die Teilnahme an der Saisonverlängerung.
Effizienz pur
Bereits in den Startminuten zeigten die Unihockey Tigers schnelle Ballstafetten, mit denen sie ihre Angreifer in optimale Abschlusspositionen bringen wollten. Einige Schüsse gingen denn auch knapp am Tor vorbei oder wurden von Torhüter Dominic Jud entschärft. Ein Doppelschlag innert 10 Sekunden brachte die Ostschweizer mit 0:2 in Führung! Diego Casagrande (Mätti Burkhards Assist) und Fabian Jucker auf Pass von Christian Büsser skorten in der 11. Minute, in der leider zusätzlich Andrin Zellweger mit einer Rippenverletztung ausfiel. Das dritte Tor durch Chris Eschbach komplettierte einen nahezu perfekten Start! Die Ineffizienz der vergangenen Wochen war überwunden und das Glück bei einem Tigers-Lattenknaller auf WaSa-Seite.
Die Festung hält noch
Es dauerte gerade mal eine halbe Minute, ehe der Ball im Mitteldrittel ein erstes Mal im WaSa-Netz zappelte. Wenig überraschend hatte ein Schuss von Marc Gerber den Weg in die Maschen gefunden. Der Tigers-Captain hatte schon im Hinspiel drei Tore erzielt und sollte dies im weiteren Spielverlauf noch toppen! Trotzdem herrschte nun während über zehn Minuten Torflaute, ehe den Bernern der 2:3-Anschlusstreffer gelang. WaSa reagierte keinesfalls geschockt und stellte in der 36. Minute durch Fabian Haag, assistiert von Jeanot Eschbach, auf 2:4. Trotz des dritten Berner Treffers gingen die St. Galler mit einer Führung in die Pause.
Umschwung selber eingeleitet
Welcher Teufel Jeanot Eschbach nur Sekunden nach Wiederanpfiff ritt, wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben. Die daraus resultierende 5-Minuten-Strafe wegen Nachschlagens war jedenfalls gerechtfertigt und für die Equipe eine Katastrophe. Die Tigers nutzten das unerwartete Geschenk und erzielten sowohl den Ausgleich als auch die erstmalige Führung, beide durch Marc Gerber. Als er in der 48. Minute einen lupenreinen Hattrick komplettierte, fiel die WaSa-Aktie ins Bodenlose! Doch Chris Eschbach gab WaSa mit seinem zweiten Treffer zum 6:5 wieder Hoffnung. In den letzten sieben Minuten mussten die Ostschweizer nun alles riskieren. Das Spiel mit dem Feuer bot nun eine turbulente Show! Dabei wanderten noch zwei WaSa- und ein Berner Spieler auf die Strafbank. Bei den erzielten Treffern wars leider genau umgekehrt! Das letzte WaSa-Tor schoss Mätti Burkhard auf Zuspiel Chris Eschbachs. Das Spiel endete schliesslich 8:6 und liess WaSas Playoffambitionen im Berner Schneetreiben verschwinden.
Bericht: Jürg Leibundgut
Hochzeiten
Esther Böhi & Bruno Fritsche |
|
Am 26. Mai, 2012 um 14.00 Uhr, in der Kath. Kirche Oberhelfenschwil |
Julia Maurer & Lukas Hess |
|
Am 1. September, 2012 um 14.00 Uhr, in der Evang. Kirche Rorschach |