Remie gegen den Vorletzten
Am vergangenen Sonntag trugen die Damen des UHC Waldkirch St. Gallen ihr zweitletztes Heimspiel der Saison aus. Der Gegner hiess Winterthur Unitet. Auch nach 65 Spielminuten ging keine Mannschaft als Sieger vom Feld, der Endstand 1:1.
Die Partie begann ausgeglichen, beide Teams waren bemüht, den Ball sicher in den eigenen Reihen laufen zu lasen, so den Spielaufbau gepflegt zu gestalten. Etwas besser gelang dies dem Heimteam, sodass dieses in der zweiten Minute zur ersten guten Goalchance kam. Doch der Torhüterin gelang es den Ball abzuwehren, auch der darauffolgende Nachschuss wurde pariert. Dem Gegner wurde kurze Zeit später die Möglichkeit geboten, die Führung zu übernehmen. Die St. Gallerverteidigung hatte Abstimmungsprobleme, sodass eine Winterthurerin frei zum Schuss kam. Die St. Gallertorhüterin machte den Fehler ihrer Vorderleute wett und hielt souverän. Zwischen der achten und 15. Minute erhöhten die St. Gallerinnen den Druck. Man wollte unbedingt die Führung übernehmen. Obwohl man mehrheitlich im Ballbesitz war, waren die grossen Tormöglichkeiten rar. Oftmals suchte man zu überhastet den Abschluss. Auch stand der Gegner im eigenen Slot sehr gut. 10 Sekunden vor Drittelpause kamen die Winterthurerinnen noch einmal zu einer Chance und nützten diese kaltblütig zur 0:1 Führung aus. Der Stand nach zwanzig Spielminuten 0:1.
Das zweite Drittel war umkämpf und geprägt von harten, teilweise überharten Zweikämpfen. Dies hatte zur Folge, dass beide Teams je ein Mal in Überzahl spielten, den Vorteil aber nicht zu ihren Gunsten nutzten. Die St. Gallerinnen bemühten sich, den Ausglich zu erzielen. Ihr Spiel war jedoch für den Gegner leicht zu lesen. Deshalb kamen nur wenige Schüsse aufs gegnerische Tor. Diese wurden pariert. Im Angriff blieb der Gegner mehrheitlich harmlos, die St. Gallerverteidigung stand sicher. So endete das zweite Drittel torlos, der Stand 0:1.
Im letzten Drittel versuchte man von Beginn an den Druck zu erhöhen. Doch die Bemühungen wurden bereits nach einer Minute gebremst da eine Strafe gegen das Heimteam ausgesprochen wurde. Die Zürcherinnen verpassten die Gelegenheit die Führung auszubauen, kamen nur zwei Mal zu einer guten Abschlussmöglichkeit. In der Folge bissen sich die St. Gallerinnen an der gut organisierten Hintermannschaft die Zähne aus. Obwohl man den Ball in den eigenen Reihen laufen liess, konnte kein Vorteil herausgespielt werden. Kam man doch einmal in Tornähe parierte die gegnerische Hüterin ausgezeichnet. Die Zürcherinnen blieben mit Kontern stets gefährlich, vermochten die Führung aber nicht auszubauen. Doch der Wille, den Ausgleich zu erzielen trieb die Mannschaft weiter nach vorne. In der 57. Minute wurden die Bemühungen belohnt. R. Simmen lenkte einen Schuss von S. Knellwolf unhaltbar ins Goal zum verdienten Ausgleich ab. Die letzten drei Minuten waren äusserst dramatisch. Zuerst wurde eine St. Gallerin vor dem Strafraum gefoult, es resultierte ein Penatly. Dieser wurde vergeben, N. Bräger traf nur den Pfosten. Kurze Zeit später wurde eine zwei Minutenstrafe gegen eine St. Gallerin ausgesprochen, sodass das Gastgeberteam die letzte Minute in Unterzahl bestreiten musste. Die heikle Situation überstand man unbeschadet, sodass es in die Verlängerung ging.
Diese blieb weiterhin spannend, beide Teams kamen zu je zwei ausgezeichneten Abschlussmöglichkeiten. Unter anderem verhinderte der Pfosten den Winterthurer Torjubel. So blieb es beim Stand von 1:1 unentschieden.
Aufstellung: Tor: Y. Zgraggen,
Feldspielerinnen: C. Resegatti, S. Germann, N. Brägger, S. Zellweger, Ch. Eisenhut, S. Kläger, S. Knellwolf, N. Rösli, E. Ackermann, I. Ackermann, N. Nussbaum, R. Simmen, J. Koller, A. Schefer, K. Zwinggi, R. Plüss, c. Hirschi
Bericht: S. Knellwolf
Hochzeiten
Esther Böhi & Bruno Fritsche |
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Am 26. Mai, 2012 um 14.00 Uhr, in der Kath. Kirche Oberhelfenschwil |
Julia Maurer & Lukas Hess |
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Am 1. September, 2012 um 14.00 Uhr, in der Evang. Kirche Rorschach |