Saisonrückblick

Es ist die Zeit die Saison nochmals Revue passieren zu lassen. Viel wurde erreicht und noch mehr gearbeitet. Am Schluss stimmte auch das Resultat: Aus 26 Spielen (18 Qualifikations-, 5 Masterround- und 3 Playoffspielen) resultierten 22 Siege und 4 Niederlagen und das höchstmögliche Ziel - der Aufstieg - wurde realisiert. Doch starten wir die Reise von vorne...

Nur eine Runde nicht Leader: Die ersten 9 Streiche

In den ersten 9 Spielen der Saison gelang es keinem Team den UHC Waldkirch-St. Gallen zu besiegen. Wäre der Sieg gegen Lok Reinach nicht erst in der Overtime geschafft worden, so wäre WaSa von Anfang bis zum Schluss immer auf Platz eins gestanden. Dieser eine Punktverlust aus neun Spielen ermöglichte es jedoch dem nachmaligen Zweiten der Liga (Bülach Floorball) während einer Runde auf dem Thron zu sitzen. Danach verloren sie das nächste Spiel und somit auch die Leaderposition: Für die restliche Saison nahmen wir Ostschweizer die Bürde des Gejagten auf uns und konnten damit gut umgehen. Resultatmässig muss sicherlich eingewendet werden, dass viele Spiele mit 5:4 zu unseren Gunsten ausfielen. Das bedeutet, dass es keinesfalls ein Spaziergang war, sondern harte Arbeit, welche hinter den jeweiligen Siegen lag. Sicherlich konnten wir von der Schwächephase der Berner Vereine Bern und ULA profitieren und konnten damals 2 eher ruhige und deutliche Siege einfahren. Dies gab uns dann wieder viel Energie für die zweite Saisonhälfte.

Die nächsten 8 folgen sogleich

Nach 3 weiteren Siegen mit dem Höhepunkt gegen die Kloten-Bülach Jets mussten wir unsere erste Saisonniederlage einstecken. Gegen Lok Reinach reichte am Tag nach dem Sieg gegen die Jets die Energie nicht mehr gegen den Abwehrbeton aus dem Aargau anzukämpfen. Doch da sich die Klotener als hartnäckigster Verfolger aus dem gesamten Wochenende nur einen Punkt erkämpften vergrösserten wir trotz der ersten Saisonniederlage den Vorsprung. Die Antwort blieb ebenfalls nicht aus: Wir wollten allen zeigen, dass wir nicht an Schwung verloren hatten und holten nochmals 5 Siege in Folge. Nach 18 Spielen resultierte somit ein Vorsprung von 14 (!!!) Punkten. 50 geholten Punkten stehen nur 4  verlorene gegenüber: Eine (fast) perfekte Qualifikation war geschafft!

Ausholen...

In der Masterround warteten die 5 besten Gegner der Liga auf uns. Gerade im ersten Spiel bezog das Fanionteam des UHC WaSa die 2. Saisonniederlage gegen ULA. Auch dieses Mal wollten wir nicht mit einer Reaktion zurückhalten und schafften dies zwar resultat- aber noch nicht leistungsmässig mit einem Sieg gegen Bülach. Gegen Zug zeigten wurde wieder eine gute Leistung gezeigt, doch auch der Gegner erwischte einen guten Tag... In der Overtime holte sich die United aus Zug den Zusatzpunkt. Im Schlager- und Spitzenspiel des nächsten Spieltages gelang es uns die Jets aus Kloten und Bülach nieder zu ringen mit einer der besten Leistungen der Saison. Doch schon am nächsten Spieltag gegen Thun hatten wir den Kopf wieder nicht frei – eine knappe Niederlage resultierte. Resümierend lässt sich sagen, dass wir die nominell besseren Gegner in der Masterround besiegten und gegen die nominell schwächeren verloren. Nun dies war vielleicht nicht besonders erstrebenswert, jedoch ist es auch nicht gerade einfach mit so viel Vorsprung zu spielen. Wir waren uns aber sicher, dass wir bereit sind für die Aufstiegsspiele...

...zum grossen Streich

St. Gallen, Tal der Demut, 15. März 2007: 600 Zuschauer empfangen uns in der ausverkauften Heimhalle! Gänsehautstimmung unter den Spielern. Der Vorstand kaut an den Nägeln. Die Helfer ums Spielfeld sind nervös. Die Zuschauer klatschen und schreien. Wir sind bereit! Der Anpfiff! Endlich, nach Wochen des Wartens auf diesen grossen Tag! Etliche Chancen vergehen, bis uns Ivo Bischof erlöst und den Torreigen eröffnet. Fünf weitere Torschützen lassen sich noch auf das Matchblatt eintragen und zusammen zeigen wir eine grandiose Leistung! 10:2! Wer hätte auf ein so deutliches Resultat hoffen mögen? Die ganze Saison gelang es uns nie so deutlich zu gewinnen (ausser im Cup...)! Wir feiern die Fans und sie feiern uns...

Der nächste Tag: Anfahrt im Car nach Basel. Siegesgewiss betreten wir die Halle. Unsere Fans, welche die Mehrheit der Zuschauer stellen, empfangen uns warm. Doch trotzdem springt der Funken nicht auf die Mannschaft über... Die Basler scheinen besser eingestellt als am Vortag auf dem Feld und schiessen innert 6 Minuten 3 Tore. Jetzt ist Kampf gefragt. Preisig zeigt uns wenige Minuten später wie es gehen sollte! Pro Drittel schiessen wir jetzt ein Tor und retten uns mit Ach und Krach in die Verlängerung. Das Spiel wogt hin und her... Chance auf dieser Seite, Chance auf der anderen... In der elften Minute der Verlängerung schaffen wir es! Radim erzielt das Siegestor und es steht 2:0 in der Serie!

Nur 20 Meter von unserer früheren Heimhalle (die Steinachhalle steht übrigens noch! Sie wurde nur „eingepackt“ vom AZSG) ist der Verbandsboden ausgerollt. Im Athletikzentrum zu St. Gallen findet das entscheidende Spiel statt. Tausende Flyer wurden verteilt. Unzählige grosse und kleine Plakate wurden aufgehängt. Stunden um Stunden wurde geplant, aufgebaut und geholfen. Nun war es an uns die Uhr auf Sieg zu drehen und nochmals alles zu geben! Dieses Mal liessen wir uns durch den Gegentreffer nicht mehr verunsichern. Unser Spielertrainer glich aus und im zweiten Drittel erhöhte er den Vorsprung um 2 Treffer. Als dann Wick das 4:1 schoss, war es so weit: Die Erfahrung der ganzen Saison konnte ausgespielt werden. Das Tor zum 4:2 verunsicherte uns nicht mehr gross. Der Kampf würde wieder den Ausgang bestimmen. Nach einem Abschluss der Basler wurde von Goalie Birrer der Konter auf Haag ausgelöst, welcher sich nicht zweimal bitten liess. Haag freute sich ebenso über den Treffer wie der Präsident seines Fanclubs! Der Treffer von Schärli 2 Minuten vor Schluss besiegelte dann nicht nur den Sieg in dem Spiel sondern auch den Aufstieg! SML (oder eben NLA) wir kommen!

Danke!!!

An dieser Stelle möchten wir von der ersten Mannschaft uns herzlich bei allen, welche uns unterstützt haben, bedanken: Vorstand, Sponsoren, Helfer, Trainercrew und wer nicht alles bei solchen Gelegenheiten vergessen geht! Doch besonders hervorheben möchten wir an dieser Stelle sicher auch einmal unsere privaten Helfer, welcher jeder irgendwo hat: Freundin, Mutter, Vater, Schwester, Kind und Kegel, Freunde und Bekannte! Auch euch gehört dieser Erfolg! Lasst ihn uns zusammen feiern!!!

Bericht: Kornelius Birrer

 

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Esther Böhi & Bruno Fritsche

 

Am 26. Mai, 2012 um 14.00 Uhr, in der Kath. Kirche Oberhelfenschwil 

 

Julia Maurer & Lukas Hess

 

Am 1. September, 2012 um 14.00 Uhr, in der Evang. Kirche Rorschach

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