Saisonrückblick
Leider endete unsere Saison am vergangenen Sonntag mit einer Niederlage im entscheidenden Viertelfinalspiel gegen Floorball Köniz. Als Erstplatzierter in der Gruppe Ost habe ich mir den Ausgang gegen den Viertplatzierten der Gruppe West, Floorball Köniz, natürlich anders vorgestellt.
Da können mich auch lobende Worte aus dem Berner Vorort - „Spielerisch und technisch gehört dieses Team zum Besten was die Schweiz zu bieten hat. Diese Mannschaft spielt äusserst attraktives und aktives Unihockey und ist sehr gut ausgebildet“ - kaum trösten.
Beim einem Vorbereitungsturnier konnten namhafte Gegner geschlagen werde, wodurch die Erwartungen natürlich in die Höhe getrieben wurden. Schnell konnte man in der Saison jedoch feststellen, dass vorallem die Breite im Kader (noch) fehlt. Angeführt von einem starken 95er Jahrgang stellten wir zusammen mit den Sportschülern aus Erlen die stärkste Mannschaft unserer Gruppe. Kurz vor Weihnachten übernahmen wir schliesslich verdient die Spitzenposition und gaben sie bis zum Saisonende nicht mehr aus den Händen. Wenn man bedenkt, unter welchen Trainingsumständen (ca. 1,5 Trainings pro Woche) diese Resultate zustande gekommen sind, dann merkt man, dass bei WaSa einige talentierte Spieler heranwachsen. Diese Trainingsvoraussetzungen müssen wir zwingend verbessern. Zwei Einheiten (Grossfeldeinheiten!) für die U16 Junioren sind das absolute Minimum, wenn man sich auch in Zukunft mit den besten Mannschaften dieser Altersklasse messen möchte. Zudem sollten auch bei den Spielern und deren Eltern ein Umdenken in der Einstellung zum Unihockeysport stattfinden. Unihockey auf diesem Niveau ist kein Breitensport mehr, sondern der erste Schritt in Richtung Leistungssport. Liebe Eltern, gute schulische Leistungen und Erfolg im Sport ist kein Wiederspruch. Im Gegenteil. Die Spieler sollen lernen Prioritäten zu setzten, denn wir wissen alle, dass dies im Verlaufe unserer beruflichen Ausbildung immer wieder gefordert ist.
Viel Potenzial liegt auch noch in der Einstellung der Spieler. Es besteht ein grosser Unterschied zwischen „ich gehe ins Training“ und „ich gehe trainieren“. Nicht, dass ich unzufrieden mit dem Einsatz der Jungs wäre. Man kann es sich aber leicht ausrechnen, was es für eine Differenz ergibt, wenn man 100 Trainings im Jahr nur auf 70% seiner Kapazität oder eben auf 90% oder gar 100% abspult.
Ein grosser Dank gehört Fix Gossner. Er bringt es immer wieder fertig, technisch gut ausgebildete Junioren an das Grossfeld heran zu führen. Das es stärkere oder schwächere Jahrgänge gibt, liegt wohl in der Natur der Sache. In diesem Zusammenhang möchte ich auch erwähnen, dass es richtig war (und noch immer ist), mit zwei U16 Mannschaften am Meisterschaftsbetrieb teil zu nehmen. C- und auch D- Junioren sollen bereits auf Grossfeld trainieren und dementsprechend Erfahrungen sammeln.
Die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen in der Region hat sich meiner Meinung nach verbessert. WaSa ist darauf angewiesen, dass auch in der Umgebung gute Arbeit geleistet wird. Sei es, um einen gesunden Konkurrenzkampf zu entwickeln oder auch um den besten und motiviertesten Spielern von anderen Vereinen die Möglichkeit zu bieten, in den Leistungsmannschaften von WaSa Fuss zu fassen.
Zurück zur U16. Natürlich macht man sich auch als Trainer Gedanken, was man verbessern könnte. Wenn ich das Spiel unserer Mannschaft anschaue, stelle ich fest, dass wir bereits relativ stark auf unsere Positionen (Verteidiger, Center, Stürmer) fixiert sind. Weltmeister Finnland hat den restlichen Nationen aufgezeigt, dass im modernen Unihockey die Positionen immer wieder gewechselt werden. Von jedem Spieler wird verlangt, dass er sich auch auf anderen Positionen zurecht findet. An einem Vorbereitungsspiel verkündeten die Finnen gar vor jedem Einsatz einen neue Linienzusammensetzung. Ob wir dies auch mit unserer Mannschaft umsetzen können, bezweifle ich. Jedoch werden wir versuchen, in Zukunft in diese Richtung zu arbeiten.
Nach der Saison ist vor der Saison. Es gibt viel zu tun, um auch in Zukunft in der Ostschweiz attraktiven Unihockeysport zu bieten.
Bericht: Christian Preisig
Hochzeiten
Esther Böhi & Bruno Fritsche |
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Am 26. Mai, 2012 um 14.00 Uhr, in der Kath. Kirche Oberhelfenschwil |
Julia Maurer & Lukas Hess |
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Am 1. September, 2012 um 14.00 Uhr, in der Evang. Kirche Rorschach |