Siegesserie weiterführen

Der Swiss Mobiliar League Vertreter WaSa gastiert am kommenden Sonntag, 15. November, um 18 Uhr, in der Zürcher Hardau bei GC Unihockey. Auch in diesem Spiel wollen die St.Galler Punkte sammeln.

Nach dem Trainerwechsel fahren die Wasaner auf der Siegerstrasse, denn seit Interimscoach Marcus Marty die Verantwortung übernommen hat, ist das Team noch ungeschlagen. Mit dem Sieg in der Meisterschaft beim Konkurrenten HC Rychenberg Winterthur (4:2) und dem Cupsieg im Achtelfinal beim UHC Grünenmatt (5:4 nach Verlängerung) ist das Selbstvertrauen bei denn verunsicherten Spielern enorm gestiegen. Die Trainerentlassung gibt den Verantwortlichen im nachhinein Recht, denn sie haben mit dieser Entscheidung völlig richtig gehandelt. Aushilfscoach Marty war bereits in früheren Jahren mehrere Spielzeiten Trainer und Assistent der ersten Mannschaft und kennt die Schweizer Liga bestens. Nach dem Spiel gegen die Grasshoppers wird mit August Schärli dann ein anderer ehemaliger WaSa-Spieler das Zepter an der Bande übernehmen. Als Trainer hatte er in der Saison 05/06 mit dem damaligen Trainer Magnus Svensson die NLB Equipe von WaSa gecoacht, danach führte er zwei Saison sehr erfolgreich die U21 von Waldkirch.St.Gallen.

Ein Gegner in Reichweite
Mit den Grasshoppers steht dem WaSa-Team nun ein Gegner gegenüber, der einen miserablen Saisonstart mit vier Niederlagen in Folge hinter sich hat. Aber nun geht es aufwärts mit den Zürchern. Aus den letzten drei Partien resultierten sieben Punkte. Auf diese Saison hin haben sich die Grasshoppers mit den beiden Schweden Patrik Lundström und Alexander Boden vom schwedischen Erstligisten IBK Dalen verstärkt. Der 28-jährige Stürmer Bodén ist schwedischer Internationaler und erzielte in der abgelaufenen Saison 48 Skorerpunkte. Der 26-jährige Lundström ist Verteidiger. Mit dem tschechischen Nationalverteidiger Ales Jakubek (seit 2005 bei GC) und dem deutschen Nationalstürmer Andreas Gahlert (seit 2008 bei GC) stehen vier Ausländer im Team vom 30-jährigen Trainer Patrick Berwert. Nico Scalvinoni ist mit sieben Treffern und fünf Assists der momentan beste Skorer im Team. Aber auch die Verpflichtung des schwedischen Angreifers macht sich bezahlt, denn er hat mit elf Punkten nur gerade einen Zähler weniger auf seinem Konto.

Das Selbstvertrauen ist gestärkt
Seit der Trainerentlassung sind die Spieler nun wieder mit viel Freude bei der Sache. Zudem ist das Training heuer wieder intensiver. Der Schwerpunkt beim Meisterschaftsunterbruch wurde den auch wieder vermehrt auf die Kondition gelegt. Die Spieler wollen an die guten Leistungen vor der Pause anknüpfen und auch gegen GC punkten. Mit einer soliden und konzentrierten Leistung bestehen auch in Zürich Chancen, in der Tabelle mit weiteren Zählern nach vorne zu kommen.

Bericht: Markus Schildknecht

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Zugerland - WaSa 7:3 (3:0, 4:1, 0:2)
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