Sieg in der Meisterschaft und im Cup

Nach einer Woche Pause und dem Trainerwechsel standen an diesem Wochenende für den UHC Waldkirch-St. Gallen zwei Partien auf dem Programm. In der Meisterschaft traf man auf Winterthur und im Cup auf Grünenmatt.

Im Training legte der neue Interimscoach Marty vor allem Wert darauf, dass die verunsicherte Mannschaft das Selbstvertrauen zurück gewinnen konnte. Die Intensität im Training wurde erhöht und mit viel Engagement wurden die neuen Anweisungen umgesetzt. Die harte Arbeit zahlte sich bereits am Samstag mit dem wichtigen 4:2 Auswärtssieg in der Meisterschaft gegen Rychenberg Winterthur aus. Am Sonntag folgte die Bestätigung gegen Grünenmatt mit der Qualifikation für den Cup-Viertelfinal. Doch nun alles der Reihe nach:

Am Samstag in der Meisterschaft starteten die Ostschweizer konzentriert in die Partie und setzten die Zürcher mit hohem Tempo von Beginn weg unter Druck. In der siebten Minute wurden die Bemühungen belohnt. Mathis schoss sein Team mit einem schönen Freistosstreffer in Front. Diese Führung verteidigten die St. Galler souverän bis zur ersten Pause. Der Vorsprung hätte durchaus noch höher ausfallen können, wurden doch erstklassige Torchancen ausgelassen. Im Mitteldrittel erhöhte Rychenberg den Rhythmus und setzte die Verteidiger früher unter Druck. Bei Spielhälfte konnte man sich aus der Umklammerung nicht mehr lösen und musste den Ausgleich hinnehmen. Dass in vierzig Minuten beiden Teams nur je 1 Treffer gelang, war auch ein grosser Verdienst beider Torhüter. Im Schlussabschnitt gingen die Zürcher in Führung. Dieser Rückstand verunsicherte die Ostschweizer aber nicht und sie spielten geduldig weiter. Fünf Minuten vor Schluss wurde Sladky regelwidrig gestoppt und die Schiedsrichter entschieden auf Penalty. Diesen verwertete der Tscheche souverän zum Ausgleich. Der Treffer gab dem Auswärtsteam nochmals Aufwind. Nur eine Minute später wurde Hess von M. Haag schön lanciert und erzielte den vielumjubelten Führungstreffer. In der Schlussphase riskierte Rychenberg Winterthur alles und ersetzte den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Das Risiko wurde jedoch nicht belohnt. Hans Mathis traf kurz vor Schluss ins leere Tor zum Schlussresultat von 4:2.

Am Sonntag reiste die Mannschaft mit viel Selbstvertrauen nach Sumiswald. Einerseits wollte man sich für die bittere Niederlage aus der Meisterschaft revanchieren und andererseits sich für die nächste Runde im Cupwettbewerb qualifizieren. Das Spiel begann gut für die Ostschweizer, sie konnten den Gegner früh unter Druck setzten. Bei Drittelshälfte gelang den Gästen durch Sladky die Führung. Nur kurze Zeit später kam es sogar noch besser. Schweizer nutzte eine Unachtsamkeit aus und versenkte einen Freistoss direkt. Bis zur ersten Pause fielen keine weiteren Treffer mehr. Waldkirch-St. Gallen stand auch im Mitteldrittel in der Defensive kompakt und konnte sich auf Torhüter Birrer verlassen. Die Zweitore-Führung hatte auch nach vierzig Minuten noch Bestand. Im Schlussabschnitt erhöhte das Heimteam das Tempo und kam zum Anschlusstreffer. Die Olmastädter hatten jedoch die passende Antwort bereit und stellten durch Mathis den alten Abstand wieder her. Der Druck der Berner war jedoch enorm und innert kurzer Zeit gelangen ihnen zwei Treffer zum Ausgleich. Fünf Minuten vor Schluss ging Grünenmatt sogar erstmals in Führung. WaSa erlebte ein Déjà-vu. Vor zwei Wochen, im letzten Aufeinandertreffen in der Meisterschaft, vergab man in den letzen Minuten noch die Führung. Diesmal machten es die St. Galler aber besser und erzielten in der letzten Minute den Ausgleich durch Sladky. So musste die Verlängerung über das Weiterkommen entscheiden. Die Verlängerung  dauerte jedoch nur eine Minute bis Fredrik Hoff Eriksen für sein Team den vielumjubelten Siegestreffer erzielte und diesen spannenden Cupfight beendete.

Das Team zeigte an diesem Wochenende zwei starke Leistungen und die gewünschte Reaktion nach dem Trainerwechsel. Diesen Aufwärtstrend gilt es in drei Wochen in der Meisterschaft gegen GC Zürich zu bestätigen.

Bericht: Lukas Hess

 

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