Sieg und Niederlage

Am Sonntag trafen sich die „Grünen“ in Mörschwil nicht zur Besprechung des Wahlsonntages, sondern zur Punktejagd in der 3. Liga.
Dass bei diesem Unterfangen über 15 Feldspieler teilnahmen erstaunt doch mächtig für einen Olmasonntag. Bereits beim freitäglichen Teamevent in der Halle 4/5 wurden erste Schlachtpläne geschmiedet wie am Sonntag gespielt werden soll.

Im ersten Spiel traf man auf Kreuzlingen. Die zweitplatzierten Thurgauer wurden auf diese Saison hin wieder in die WaSa-Gruppe eingeteilt. Mit Pädi Steiner (nicht verwandt oder verschwägert mit Adi „Hondwil“ Steiner) und Rolf Thürlemann gaben zwei Flügel das Debut in dieser Saison. Schnell musste das WaSa-Team feststellen, dass der Gegner aus dem Apfelkanton über ziemlich schnelle Konterspieler verfügt. Somit ist die Taktik des Gegners unschwer zu erraten. Zwar erspielten sich die Grünen einige Torchancen, doch das Visier war gar nicht auf Punktejagd eingestellt. Im Gegenteil – durch einen Konter geriet man gar in Rückstand. Es brauchte schon eine Einzelaktion von Physiswunder Zeller um den Ausgleich herzustellen. Danach folgte der Auftritt vom Power- (oder Kabarett?)duo Koller/Schärli. Mit einem sensationell vorgetragenen Doppelpass wollten sich die beiden ehemaligen SML-Spieler durch die gegnerische Abwehr kombinieren. Das einzig Unglückliche an dieser Aktion war, dass nicht beide Spieler das Gleiche dachten und so den Gegner zu einem Jahrhundertkonter einluden. Dieser nutzte die Chance eiskalt und ging erneut in Führung. Die Schlussminuten wurden zu einem Festival von verpassten WaSa-Möglichkeiten. Die unzähligen Chancen wurden teils kläglich vergeben. Es ist zwar kaum zu glauben, doch es schien, als wurde an den Olmatagen zu wenig Zielwasser konsumiert…Die Niederlage war Tatsache.

Für das zweite Spiel griff das erfolgreichste Trainerduo aller Zeiten (Zeller/Eilinger) in die Trickkiste. Während Schärli heimgeschickt und PA Fürer für spieluntauglich erklärt wurde, meldete Ersatztorhüter Trost, dass er auf einen Einsatz auf dem Feld brenne. Schlimmer kann es ja nicht mehr kommen sagte sich das Trainerduo und stellte den MMS-Star in der 3. Linie auf. Es sollte sich als Heldentat herausstellen!! Denn gegen Herisau mühte man sich anfänglich wieder vergebens ab. Trotz zahlreicher und heroischer Unterstützung des Karl-Philipp-Marx-Fanclubs wollte der Ball nicht in das vom orange-eingekleideten Herisauergoali gehüteten Tores hinein. Der Traum vom nächsten Stiefel im Landhaus schien zu platzen…Doch dann begannen die Minuten der 3. Linie. Mit zwei Toren war es Trost, der die Stiefel-Hoffnung zurückbrachte. Und als zwei Minuten vor Schluss Toga-Boy Huber mit einem selten gesehenen Sonntagsheber erfolgreich war, war die Partie gedreht und der Sieg konnte doch noch eingefahren werden. Das gespendete Bier von Karl Marx schmeckte in der Kabine dadurch um einiges besser. Und als er ankündete, dass er nächstes Mal infolge Geburtstag nochmals sponsoren würde, erreichte die Stimmung den Höhepunkt!! Der erfolgreiche Sonntag wurde durch ein „Cordonblö essen“ im Sennhof und „Rugby schauen“ bei Urs „Trainergott“ Eilinger abgerundet.

Bereits in zwei Wochen folgt schon die nächste Meisterschaftsrunde. Es ist zu hoffen, dass sich die 3. Liga-Cracks bis dann wieder vollständig erholt haben und einsatzfähig sind…

Es spielten: Baumann; Trost (2/0), Schärli, Huber (1/0), S. Fürer, Schönenberger, PA Fürer, Steiner, M. Eilinger, Zeller (1/0), Zöllig, Koller, Zwicker, U. Eilinger, Valt, Strittmatter, R. Thürlemann, Marx

Abwesend: A. Steiner (Viehschau), L. Thürlemann (wollte eigentlich aufs 2. Spiel kommen), Frehner (Überzeitkompensation), A. Schärli (PGA-Tour), Tresch (0/4!! Olma)

Bericht: Marco Valt

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