Spektakulärer Heimsieg
Der UHC WaSa revanchierte sich gegen Köniz für die vor Wochenfrist erlittene Niederlage. Der 7:6-Sieg nach Verlängerung brachte zwei wertvolle Punkte aufs Konto.
Kompakte Defensive
Noch vor Wochenfrist hatte WaSa gegen Köniz nach acht Minuten 0:3 zurückgelegen, an ungewohnter Heimstätte in Mörschwil gelang nach drei Minuten die Führung durch Fabian Haag. Assistgeber Lukas Hess zeigte, dass seine Rückkehr als Captain und Führungsspieler für das Team enorm wichtig ist. Doch Köniz verwertete nur gerade eine Minute später eine Kombination von Sigg auf Dario Wälti zum Ausgleich. Es sollten die einzigen Tore des Startdrittels bleiben. Defensiv hatten die Ostschweizer ihre Hausaufgaben unter der Woche gemacht.
Spektakel pur
Der zweite Spielabschnitt sah zunächst weiterhin eine solide WaSa-Verteidigung und mit der 2:1-Führung in der 26. Minute ein offensives Ostschweizer-Highlight. Fabian Jucker hatte nach Pass von Sandro Dominioni eingenetzt. Zur Spielhälfte konstatierten die Trainer beider Teams starke Defensiven. Zwischen der 31. Und 40. Minute wurden die Hintermannschaften jedoch gehörig durcheinandergeschüttelt. Beide Teams skorten wechselweise. Plötzlich zeigten sich die Stürmer torhungrig und treffsicher. Die 32. Minute war besonders verrückt 31.02: 2:2 Köniz (Samuel Schneiter), 31.26: 2:3 Köniz (Nino Wälti), 31.37 3:3 WaSa (Lukas Hess assistiert von Fabian Haag)! Nach 32.30 folgte Schneiters zweiter Streich zur erneuten Berner Führung. Die Torpremiere des Finnen Aapo Kakkola, bedient von Simon Schweizer, bedeutete in der 35. Minute den 4:4-Ausgleich. Sandro Dominioni gelang zu einem psychologisch günstigen Zeitpunkt kurz vor Drittelsende das umjubelte 5:4 für den Gastgeber.
Spannung bis zuletzt
Im letzten Drittel besass Köniz offensichtlich die besseren Reserven. WaSa erzielte keinen Treffer mehr und hatte gegen die Wälti-Brothers einfach kein Geggenmittel. Erst bewerkstelligte Nino Wälti in der 46. Minute den Ausgleich, bevor sein Bruder Dario fünf Minuten vor der Sirene zum 6:5 traf. WaSa schienen die Felle davonzuschwimmen und dringend benötigte Punkte in die falsche Richtung abzuwandern. Doch nach 58.41 bebte die Mörschwiler Seeblickhalle! WaSa sah wieder Land: Youngster Chris Eschbach hatte auf Zuspiel des erstarkten Topskorers Sandro Dominioni ausgeglichen! Die Verlängerung wurde Tatsache. Der Blick aus der Halle ans gegenüberliegende deutsche Bodenseeufer ist grenzüberschreitend, der Ostschweizer Jubel über den 7:6-Siegtreffer nach 62 Minuten durch Lukas Hess (Assist: Arnold Brunner) war grenzenlos! WaSa hatte das Ruder noch herumgerissen und zwei wichtige Punkte Richtung Playoffquali gewonnen.
Bericht: Jürg Leibundgut
Hochzeiten
Esther Böhi & Bruno Fritsche |
|
Am 26. Mai, 2012 um 14.00 Uhr, in der Kath. Kirche Oberhelfenschwil |
Julia Maurer & Lukas Hess |
|
Am 1. September, 2012 um 14.00 Uhr, in der Evang. Kirche Rorschach |