Unentschieden gegen den Leader
Die WaSa-Damen müssen sich auswärts beim Leader Zugerland erst nach einem Penaltyschiessen mit 4:5 geschlagen geben.
Der Sieg vom vergangenen Woche scheint den NLB-Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen definitiv das nötige Selbstvertrauen zurückgebracht haben. Gegen Zug startete das Team von Cheftrainer Markus Riesen aktiv und aggressiv. WaSa zeigte vor allem läuferisch eine starke Leistung, die auch bald belohnt wurde. Schon in der fünften Minute konnte die wirblige Selina Zellweger den Führungstreffer für die Ostschweizerinnen erzielen. Nur fünf Minuten später doppelte Daniela Meier auf Pass von Verena Berry nach. Der Spielstart war für die St.Gallerinnen damit perfekt – Leader Zug wurde in den ersten Minuten regelrecht ausgebremst.
Schwaches Mitteldrittel
Schon zum Schluss des ersten Spielabschnitts zeigte WaSa allerdings, dass es dieses Tempo wohl kaum über 60 Minuten durchhalten konnte. Zug kam vermehrt in Ballbesitz und immer wieder war es Torfrau Steffi Huber, die mit Glanzparaden einen Treffer der Zugerinnen verhindern konnte. Fünf Sekunden vor Drittelsende war es dann die erfahrene Melanie Hosang, die mit einem präzisen Schuss in Überzahl den Anschlusstreffer für das Heimteam erzielen konnte. Zug hatte nun sein Spiel gefunden und kam so auch aktiver und angriffiger aus der Garderobe. WaSa konnte sich im Mitteldrittel kaum mehr aus der eigenen Hälfte lösen und verlor viele Bälle schon bevor es zu Chancen kam. So konnte die Zugerin Kassandra Luck in der 39. Minute den verdienten Ausgleichstreffer erzielen. Dank etwas Glück und einer kämpferischen Leistung musste WaSa im Mitteldrittel keine weiteren Tore mehr hinnehmen.
Starke Aufholjagd
Das Toreschiessen schienen sich die Innerschweizerinnen dann aber für das letzte Drittel aufgespart zu haben. Nach 52 gespielten Minuten stand es nämlich bereits 4:2 für das Heimteam, welches WaSa weiterhin erfolgreich unter Druck setzte. Damit schien die Entscheidung schon fast gefallen zu sein – aber eben nur fast. Mit einer engagierten und zielstrebigen Leistung kämpfte sich WaSa nämlich noch einmal zurück. Isabelle Ackermann konnte in der 53. Minute mit einem präzisen Schuss das 3:4 erzielen, Selina Zellweger glich zwei Minuten später gar zum 4:4 aus. Zug wirkte überrumpelt und wurde fast völlig in der eigenen Spielfeldhälfte eingekesselt. Dieses Bild zeigte sich auch in der anschliessenden Verlängerung. WaSa konnte die Unsicherheit des Leaders allerdings nicht ausnutzen und so kam es zum Penaltyschiessen. In diesem war es wiederum Melanie Hosang, die mit dem einzigen Treffer den Unterschied zugunsten Zugerlands machte. Bei WaSa waren die Gesichter nach dem Spiel, aus dem es einen Punkt nach Hause nahm, aber alles andere als betrübt. „Wir wissen jetzt, dass wir mit den Spitzenteams mithalten können“, analysierte die zweifache Torschützin Selina Zellweger, „ und das gibt Selbstvertrauen für die kommenden Spiele.
Bericht: Natalie Brägger
Hochzeiten
Esther Böhi & Bruno Fritsche |
|
Am 26. Mai, 2012 um 14.00 Uhr, in der Kath. Kirche Oberhelfenschwil |
Julia Maurer & Lukas Hess |
|
Am 1. September, 2012 um 14.00 Uhr, in der Evang. Kirche Rorschach |