Ungenügende Leistung

Die Damen des UHC WaldkirchSt-Gallen zeigen einen Tag nach der guten Leistung gegen Thun ein anderes Gesicht. Sie verlieren auswärts gegen Hot Chilis Rümlang-Regensdorf mit 3:4.

Gegen schlechter platzierte Gegner hat der UHC Waldkirch-St.Gallen nach wie vor Mühe, zu gewinnen. Das zeigte sich am Sonntag auch gegen Hot Chilis Rümlang-Regensdorf. Schon im ersten Spielabschnitt zeigte WaSa wenig von seiner sonst überzeugenden Spielweise. Die St.Gallerinnen liessen ihren Gegnerinnen immer wieder sehr viel Platz, so dass diese zu vielen Torchancen kamen. Trotzdem ging es mit 0:0 in die Pause.

Zu viele Fehlpässe

Das zweite Drittel begann dann ganz schlecht für den UHC Waldkirch-St.Gallen. Die Ostschweizerinnen liessen sich zweimal von ihren Gegnerinnen überlaufen. Die Konsequenzen waren drastisch: Bereits nach sieben Minuten im zweiten Spielabschnitt hiess es 2:0 für das Heimteam. Sarah Kläger konnte in der Folge zwar zum 1:2 verkürzen, womit auch ein kleiner Ruck durch die Mannschaft ging, allerdings konnten die Grün-Weissen keine ihrer Chancen in ein Tor verwandeln. Immer wieder spielten die St.Gallerinnen zudem zu überhastet. Sie hatten grosse Mühe mit der Ballkontrolle und so kam es auch zu vielen Fehlpässen.

Rümlang taktisch stark

Der letzte Spielabschnitt war dann auch für die Zuschauer endlich ein wenig interessanter. Bereits 30 Sekunden nach Wiederanpfiff konnte Natalie Brägger mit einem Weitschuss den Ausgleich für die Gäste erzielen. Dieses Resultat hatte allerdings nur eine Minute Bestand, denn die Hot Chilis konnte aus dem Gewühl heraus die wiederholte Führung erzielen. Waldkirch-St.Gallen machte diesen Rückstand mit einem Tor von Rebecca Plüss zwar noch einmal gut, musste aber in der 51. Minute in Unterzahl erneut einen Gegentreffer hinnehmen. Diesem Rückstand liefen die St.Gallerinnen in der Folge vergeblich hinterher. Die Hot Chilis standen intelligent und kompakt in ihrer Verteidigung und liessen sich ihren verdienten Sieg nicht mehr nehmen. Die Tatsache, dass die Zürcherinnen stark gespielt haben, kann für den UHC WaSa allerdings keine Entschuldigung für seine Niederlage sein. Hätten die Ostschweizerinnen alle ihre Stärken ausgespielt, wäre im Spiel gegen Rümlang sicherlich mehr drin gelegen.

 

Bericht: Natalie Brägger

 

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