Unverdiente Niederlage

Die Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen verlieren das Derby gegen Frauenfeld mit 0:2. WaSa spielte zwar besser als die Thurgauerinnen, war aber zu wenig kaltblütig.

Red Lions Frauenfeld hatte im ganzen Spiel am Sonntag in der Waldkircher Bünt nur sehr wenige bis fast keine zwingenden Torchancen. Trotzdem gewannen die Frauenfelderinnen das Derby mit 2:0. Eine ärgerliche Niederlage für WaSa, das über weite Teile des Spiels zwar die bessere Mannschaft war, für einen Sieg jedoch viel zu wenig Konsequenz und Aggressivität zeigte.

Unattraktiver Spielbeginn
Das Spiel in Waldkirch begann für die St.Gallerinnen nicht schlecht. Schon im ersten Drittel zeigten die Hausherrinnen, dass sie das Spiel kontrollieren konnten. Dieses wurde zu Beginn jedoch auf einem sehr tempoarmen Niveau ausgetragen. Beiden Mannschaften fehlte es an Durchsetzungskraft und Zug zum gegnerischen Tor. Frauenfeld agierte fast nur mit Kontern, diese konnten von den grün-weissen St.Gallerinnen jedoch meist schon früh unterbunden werden. Im Gegenzug fehlte ihnen allerdings die Kreativität und der Mut, um das schwache Startdrittel der Thurgauerinnen in einen Vorsprung umzuwandeln. Dies war umso ärgerlicher, weil Frauenfeld sich im zweiten Spielabschnitt steigern konnte. Immer wieder schafften es die roten Löwinnen, das Chaos in der WaSa-Verteidigung auszulösen. Schliesslich war es ein Eigenfehler in den Reihen der Grün-Weissen, der den Thurgauerinnen nach einem Freistoss den Führungstreffer ermöglichte.

Siegeswille fehlte
Im letzten Spielabschnitt stellte das WaSa-Trainerduo auf zwei Linien um. Zwar wurde das Tempo im Spiel dadurch merklich gesteigert, im Angriff verzettelte sich die Heimmannschaft aber oft. Zudem hielt Frauenfeld mit einem konsequenten Verteidigungsspiel dagegen. Symbolisch für das Spiel war es in der 47. Minute wiederum ein Eigenfehler WaSas, den Frauenfeld zum 2:0 nutzen konnte. Obwohl WaSa darauf nochmals alle seine Kräfte nach vorne warf, gelang es dem Heimteam nicht mehr, die Niederlage abzuwenden. Neben defensiv gut agierenden Gegnerinnen sind die Ursachen dieser Niederlage klar im Team von WaSa zu suchen. Die St.Gallerinnen hatten einmal mehr schön gespielt, dabei schienen sie aber vergessen zu haben, dass für einen Sieg die Tore entscheidend sind.

Bericht: Natalie Brägger

nach oben | zurück

Rechte Spalte

Hochzeiten

 

Esther Böhi & Bruno Fritsche

 

Am 26. Mai, 2012 um 14.00 Uhr, in der Kath. Kirche Oberhelfenschwil 

 

Julia Maurer & Lukas Hess

 

Am 1. September, 2012 um 14.00 Uhr, in der Evang. Kirche Rorschach

Sponsoren


Titelsponsor SML


Hauptsponsor Swiss Unihockey