Verloren, aber gelernt
Die NLB-Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen verlieren ihr letztes Qualifikationsspiel auswärts gegen Leimental mit 3:5. Allerdings wurde in diesem Auswärtsspiel bereits auf die nächste Saison hin gearbeitet.
Das Spiel zwischen dem UHC Waldkirch-St.Gallen und Unihockey Leimental war für beide Mannschaften gewissermassen bedeutungslos. Leimental war schon zuvor definitiv für die Abstiegs-Playoffs qualifiziert, WaSa für die Masterround. So war denn auch das ganze Spiel eher emotionslos. WaSa-Trainer Markus Riesen wollte die Partie gegen Leimental nutzen, um taktische Elemente zu trainieren und vor allem auch jungen Spielerinnen die Chance zu geben, sich zu zeigen und auf NLB-Niveau Erfahrungen zu sammeln. WaSa startete deshalb mit drei vollen Linien. Das Spiel verlief im ersten Drittel sehr ausgeglichen, beide Mannschaften konnten nicht durch schnelle Angriffe überzeugen. WaSa spielte zwar schöne Auslösungen, der Zug aufs gegnerische Tor fehlte allerdings oft. So waren es in der 12. Spielminute die Leimentalerinnen, die den Führungstreffer erzielen konnten.
Zu wenig konstant
Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts konnte WaSa den Ball vermehrt in den eigenen Reihen halten und die Leimentalerinnen in ihrer eigenen Platzhälfte einschnüren. Nur 30 Sekunden nach Wiederanpfiff war es Isabelle Ackermann, die den Ausgleichstreffer für die Gäste erzielte. Luana Mistri von Leimental stellte aber nur vier Minuten später die Führung der Baslerinnen wieder her. WaSa liess sich von diesem Gegentreffer kaum beirren und zog sein Spiel durch. Kurz vor Spielmitte war es Livia Resegatti, die einen Abpraller zum Ausgleich für WaSa ins Tor stochern konnte. Knapp zwei Minuten später konnte Natalie Brägger gar die erstmalige Führung für die St.Gallerinnen erzielen. Kurz vor Drittelsende zog WaSa dann allerdings ein paar schwache Minuten ein. Man liess den Leimentalerinnen im Angriff zu viel Platz, so dass diese innerhalb weniger Minuten zwei Tore erzielen konnten. So musste WaSa auch die zweite Pause mit einem Tor Rückstand verbringen.
Entscheidung in Überzahl
Im letzten Spielabschnitt wollte WaSa unbedingt den Ausgleich erzielen. Dies führte allerdings dazu, dass die Grün-Weissen das schöne Kombinieren, das sie in der ersten Spielhälfte gezeigt hatten, vergassen. Die oft unkoordinierten Angriffe brachten nicht den gewünschten Erfolg. Gleich zweimal hintereinander musste ab der 46.Spielminute zudem eine WaSanerin für zwei Minuten auf die Strafbank, was die Angriffsbemühungen des Gast-Teams zusätzlich hemmte. Leimental schaffte es dazu noch, ein Überzahlspiel in ein Tor umzuwandeln und führte ab der 51. Minute mit 5:3. WaSa konnte diesen Rückstand trotz Ersetzend der Torhüterin durch eine sechste Feldspielerin nicht mehr aufholen. Das Resultat war für Trainer Markus Riesen in diesem Moment aber nicht wichtig: „Wir konnten viel lernen und haben über 30 Minuten gezeigt, dass wir unser Spielsystem im Griff haben. Dass wir dies nicht über das ganze Spiel durchziehen konnten, ist schade. Daran müssen wir nun arbeiten.“
Bericht: Natalie Brägger
Hochzeiten
Esther Böhi & Bruno Fritsche |
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Am 26. Mai, 2012 um 14.00 Uhr, in der Kath. Kirche Oberhelfenschwil |
Julia Maurer & Lukas Hess |
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Am 1. September, 2012 um 14.00 Uhr, in der Evang. Kirche Rorschach |