Viele Tore im Athletik Zentrum
Die Damen des UHC Waldkirch-St.Gallen hatten am Wochenende zwei völlig unterschiedliche Spiele zu bestreiten. Das Meisterschaftsspiel gegen den UHC Zugerland gewannen sie mit 4:1, im Cup setzte es gegen den Schweizer Meister Red Ants Rychenberg Winterthur gleich eine 0:13-Niederlage ab.
Das Spiel vom Samstag gegen den UHC Zugerland sei das wichtigste an diesem Wochenende, betonte Cheftrainer Markus Riesen im Vorfeld immer wieder. Das Cupspiel gegen Red Ants Rychenberg Winterthur sei trotz grossem Gegner zweitrangig. Seine Aussage ist verständlich, ist doch das NLB-Team des UHC Waldkirch-St.Gallen in der Meisterschaft dringend auf Punkte angewiesen. Dass die Ostschweizerinnen diese Punkte auch ergattern wollten, wurde in den ersten Spielminuten im Samstagsspiel gegen Zugerland allerdings nicht klar. Es waren die Innerschweizerinnen, welche WaSa stark unter Druck setzten und mehr vom Spiel hatten. Entgegen dem Spielverlauf war es in der achten Minute dann aber doch Isabelle Ackermann, die den Führungstreffer für WaSa erzielen konnte. Diese Führung hielt allerdings nicht lange an, eine Minute später glich Zugerland zum 1:1 aus.
Klarer Fall gegen Zug
Im zweiten Spielabschnitt trat WaSa dann selbstsicherer auf und konnte den Ball besser in den eigenen Reihen zirkulieren lassen. Sechs Minuten nach Wiederanpfiff war es Verena Berry, die nach einem herrlichen Zuspiel von Helen Hangartner die 2:1-Führung für das Heimteam erzielen konnte. Zugerland konnte nicht auf dieses Tor reagieren. Die Innerschweizerinnen konnten sich kaum echte Chancen erspielen und scheiterten dazu immer wieder an der WaSa-Torfrau Steffi Huber. Dieses Bild änderte sich auch im dritten Drittel kaum. In der 44. Minute konnte Natalie Brägger mit einem Weitschuss die Führung auf 3:1 ausbauen. Zugerland spielte danach zwar sehr offensiv und versuchte, die WaSa-Verteidigung schon früh unter Druck zu setzen, viele Chancen ergaben sich aus diesen Bemühungen jedoch nicht. Die wenigen Tormöglichkeiten vergaben die Zugerinnen zudem teilweise kläglich. So war es in der 59. Minute Livia Resegatti, die mit dem 4:1 den definitiven Siegestreffer für die Olmastädterinnen erzielte. Mit diesem Sieg konnte der UHC WaSa in der Tabelle zwei Ränge gutmachen. Er liegt zurzeit mit neun Punkten aus sechs Spielen auf dem vierten Zwischenrang.
Red Ants klar besser
Das Cupspiel vom Sonntag gegen den haushohen Favoriten aus Winterthur ist schnell erzählt. Dass die Winterthurerinnen nicht sonderlich erfreut darüber waren, am Sonntag nach St.Gallen reisen zu müssen, zeigte sich schon bei der Parkplatzsuche, welche ihre Stimmung zusätzlich zu verschlechtern schien. Auf dem Feld zeigten die Red Ants dann allerdings klar, warum sie im vergangenen Jahr den Meistertitel gewannen. Sie liessen den Ball schnell laufen und konnten die St.Gallerinnen damit Mal für Mal ausspielen. Das mit Nationalspielerinnen gespickte Team erzielte Treffer um Treffer, so dass das Schlussresultat schliesslich 13:0 für die Gäste lautete. WaSa musste neidlos anerkennen, dass die Red Ants um mindestens eine Liga besser waren. Bleibt zu hoffen, dass die vielen Nationalspielerinnen das Tor im Athletik Zentrum auch im Dezember treffen, wenn sie um den Weltmeistertitel kämpfen.
Bericht: Natalie Brägger
Hochzeiten
Esther Böhi & Bruno Fritsche |
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Am 26. Mai, 2012 um 14.00 Uhr, in der Kath. Kirche Oberhelfenschwil |
Julia Maurer & Lukas Hess |
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Am 1. September, 2012 um 14.00 Uhr, in der Evang. Kirche Rorschach |