WaSa-Damen verlieren gegen Giffers

Am Einsatz und am Können hätte es einmal mehr nicht gelegen. Trotzdem verlieren die Damen des UHC WaSa gegen Aergera Giffers-Marly mit 1:3.

Das Ziel der WaSanerinnen war von Anfang an klar: Man wollte im entfernten Fribourg drei Punkte ergattern. Dass Aergera Giffers dagegen halten wollte, zeigte es schon in den ersten Minuten. Ihr schneller und abgestimmter Sturm scheint ohne Zweifel der Grund für ihre bisher gut verlaufene Saison zu sein. WaSa bekam die Schnelligkeit der Westschweizerinnen schon in der zweiten Minute zu spüren. Christelle Wohlhauser überlief die St.Galler Verteidigung und konnte zum 1:0 für das Heimteam einschieben. Einmal mehr ein denkbar schlechter Start für den UHC Waldkirch-St.Gallen.

Spiel im Griff
In der Folge hatte WaSa seine Gegnerinnen im Griff. Mit einem guten Zusammenspiel konnten sich die Grün-Weissen vor dem Giffers-Tor festsetzten. Im ersten Drittel resultierte daraus zwar noch kein Tor, in der 25. Minute war es dann aber Selina Zellweger, die den verdienten Ausgleich für die Ostchweizerinnen erzielen konnte. Nun schien der Bann gebrochen zu sein, WaSa zeigte ein aktives und dominantes Angriffsspiel. In der 30. Minute war es dann aber, völlig entgegen dem Spielverlauf, ein Zuteilungsfehler in der WaSa-Abwehr, der den Fribourgerinnen den erneuten Führungstreffer zum 2:1 ermöglichte. Dieses Tor warf WaSa völlig aus dem Konzept, bis zum Ende des zweiten Drittels war es Giffers, welches das Spiel bestimmte. Weitere Tore fielen vorerst aber keine.

Schlussoffensive wirkte nicht
Während der Pause fanden die St.Gallerinnen dann aber wieder zu ihrer Stärke zurück und so waren es im letzten Spielabschnitt wieder die Olma-Städterinnen, welche das Spieldiktat in die Hand nahmen. Dass dies allerdings nicht ihre bevorzugte Spielart ist, zeigte sich daran, dass sie nur zu wenigen Chancen und vor allem zu keinen Toren kamen. So stand es auch fünf Minuten vor Spielende noch immer 2:1 für Giffers. WaSa musste nun alles nach vorne werfen. Erleichtert wurde ihnen  die Schlussoffensive durch eine Zwei-Minuten-Strafe auf Seiten von Giffers. Doch auch diese Überzahlsituation konnten die Ostschweizerinnen nicht in ein Tor ummünzen. Zu überhastet waren ihre Angriffe. Auch das Ersetzen der Torhüterin durch eine sechste Feldspielerin brachte keinen Erfolg – im Gegenteil. 45 Sekunden vor Schluss konnte Caroline Hediger-Fontana das Spiel mit einem Schuss ins leere Tor entscheiden. Eine bekannte Situation für WaSa. Einmal mehr verlor es ein Spiel knapp,  bei dem es durchaus im Stande gewesen wäre, als Sieger vom Feld zu gehen.

Bericht: Natalie Brägger

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